FES-Veranstaltung „Die Zukunft von Mittelstand und Handwerk“

Am 3. November 2016 lud die Friedrich-Ebert-Stiftung zur Podiumsdiskussion in die Handwerkskammer Aachen ein, um über die Zukunft von Mittelstand und Handwerk in Nordrhein-Westfalen zu debattieren. Der Fachkräftemangel und die Frage, wie Unternehmen und Politik ihm entgegen wirken können, standen im Mittelpunkt der Diskussion.
Die Impulsvorträge übernahm Daniela Jansen MdL. Da Dr. Rosemarie Kay (Institut für Mittelstandforschung) kurzfristig verhindert war, hatte sich Daniela Jansen bereit erklärt, auch Teile des Vortrages von Frau Kay zu übernehmen.
Dass es gegenwärtig keinen allgemeinen, gesamtwirtschaftlichen Fachkräftemangel in Nordrhein-Westfalen gebe, war eine der Kernaussagen aus dem von Rosemarie Kay übernommenen Vortrag. In einzelnen Regionen und bestimmten Branchen wie beispielsweise dem Dienstleistungssektor sei der Mangel an qualifiziertem Personal aber durchaus festzustellen.

Megatrends im Handwerk
In ihrem eigenen Impulsvortrag hob Jansen die vier Megatrends hervor, die das Handwerk in NRW derzeit bestimmen:
– Der demografische Wandel
– Digitalisierung und Vernetzung
– Leben und arbeiten in der Wissensgesellschaft
– Zuwanderung und Flucht
Weiterlesen

„Arbeit 2020: Faire Arbeit im digitalen Wandel“ – Kongress eröffnet Dialog

Allianz „Wirtschaft und Arbeit 4.0“: Landesregierung startet Dialog-Prozess zum Wandel der Arbeitswelt durch Digitalisierung und Vernetzung | Arbeit.Integration.Soziales

Gemeinsame Auftaktveranstaltung von Arbeitsminister Rainer Schmeltzer, Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Wirtschaftsminister Garrelt Duin – Dialog-Portal arbeitviernull.nrw freigeschaltet

Faire Arbeit im digitalen Wandel gestalten – das geht nur gemeinsam und im Dialog. Die Landesregierung lud im Rahmen der Allianz „Wirtschaft und Arbeit 4.0“ zum Kongress nach Neuss. Zusammen mit Akteuren und Experten aus Gewerkschaften, Unternehmen und Wissenschaft diskutierte sie über die künftigen Herausforderungen und Chancen für Nordrhein-Westfalen.

Auf der Veranstaltung „Arbeit 2020: Faire Arbeit im digitalen Wandel“ diskutierten Vertreter der Landesregierung, Experten und Interessierte über die Herausforderungen der kommenden Jahre. Arbeitsminister Rainer Schmeltzer, Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Wirtschaftsminister Garrelt Duin eröffneten und begleiteten als Gastgebende den Kongress in Neuss, der im Rahmen der NRW-Allianz „Arbeit und Wirtschaft 4.0“ stattfand.

Landesregierung startet Projektaufruf zur Stärkung des Einzelhandels

Online- und Offlinehandel verbinden

Daniela Jansen MdL: „Beste Chancen und Voraussetzungen für Aachen“
 

Unter dem Titel „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammen zu denken – Innerstädtische Quartiere und ländliche Räume brauchen Vielfalt und Versorgungssicherheit“ sollen Projektideen, die Online und Offline sowohl im urbanen als auch im ländlichen Raum verbinden und voranbringen, gefördert werden. 

Daniela Jansen, die das Thema schon länger auf landespolitischer Ebene begleitet, ist überzeugt, dass Stadt und Region Aachen dafür beste Voraussetzung mitbringen. 

„Aachen kann hier durchaus eine Modell- und Vorreiterrolle spielen. Auf der einen Seite haben wir die Wissenschaftsstadt, die sich schon längst auf den Weg zur Digitalisierung in vielen Bereichen gemacht hat und in der das nötige Know-how vorhanden ist. Auf der anderen Seite haben wir einen vielfältigen lokalen Einzelhandel, der nicht zuletzt mit der Eröffnung des Aquis Plaza einem Wandel ausgesetzt ist und hier mit viel Kreativität und Qualität bestens aufgestellt ist.“

So sieht Jansen nicht nur großes Potenzial, sondern auch große Chancen im Projekt

Der Projektaufruf der Landesregierung soll dabei helfen, den Einzelhandel zukunftsfähig zu machen:

Dabei gilt es, die Stärken von Online- und Offlinehandel zu verbinden und die Attraktivität der Innenstädte und des ländlichen Raums, in einer zunehmend digitalen Gesellschaft, zu unterstützen.

Es sollen Projekte identifiziert werden, die Weichen für weiteres Wachstum stellen, neue Geschäftsbereiche erfassen und Arbeitsplätze schaffen. Dabei werden insbesondere Kooperationsprojekte gesucht, die sowohl den Einzelhandel und die Kommunen, aber auch andere lokale Akteure miteinbeziehen.

„Genau hier hat Aachen seine großen Stärken. Denn diese Vernetzung gibt es in Teilen schon jetzt.
Wie ich auf Landesebene, hat die SPD-Fraktion im Aachener Stadtrat das Thema auf kommunaler Ebene schon einige Zeit auf der Agenda. Mit dem Projektaufruf der Landesregierung können wir die lokalen Akteure jetzt noch leichter zusammenbringen“ ist Jansen überzeugt.

Weitere Informationen zum Projektaufruf finden Sie unter: http://www.fz-juelich.de/etn/DE/Foerderung/Foerderthemen/WettbewerbeProjektaufrufe/Einzelhandel/einzelhandel_node.html

Land gibt 12,5 Mio. Euro für Zentren der Digitalen Wirtschaft in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Münster und im Ruhrgebiet

Minister Duin: Wir bringen klassische Industrie und Start-ups zusammen, damit NRW zum Digitalland Nummer Eins werden kann

Düsseldorf. Im Wettbewerb zur Auswahl der regionalen Zentren für die digitale Wirtschaft stehen die Gewinner fest: In Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Münster und dem Ruhrgebiet sollen so genannte DWNRW-Hubs entstehen, die das Land insgesamt mit bis zu 12,5 Millionen Euro fördert. Das hat eine unabhängige Jury empfohlen.

Wirtschaftsminister Garrelt Duin: „Nordrhein-Westfalen bringt alle Voraussetzungen mit, um das Digitalland Nummer Eins in Deutschland zu werden. Dazu brauchen wir eine enge Zusammenarbeit zwischen der klassischen, an Rhein und Ruhr beheimateten Industrie und den innovativen Startups. Die Hubs in Aachen, am Rhein, im Münsterland und im Ruhrgebiet sind der Schlüssel dazu: Hier können sich die Partner finden und gemeinsam digitale Geschäftsmodelle entwickeln.“

Prof. Dr. Tobias Kollmann, Beauftragter für die Digitale Wirtschaft NRW: „Die DWNRW-Hubs sind der Kern unseres digitalen Updates für unser Bundesland. Sie werden sowohl vor Ort als auch über die gegenseitige Kooperation zu einer wirkungsvollen Gesamtstruktur für den Aufbau von digitalen Geschäftsmodellen zwischen Startups, Mittelstand und Industrie in NRW. Dafür spricht auch die große Anzahl an regionalen und überregionalen Unterstützern, welche die Hub-Bewerbungen zusammengetragen haben.“

Diese Vorhaben hat die Jury empfohlen (alphabetische Reihenfolge):

 digitalHUB Aachen: Das geplante Zentrum bringt digitale Gründer, IT-Mittelstand (Enabler), digitale Anwender aus der Wirtschaft (User) sowie Region und Wissenschaft (Supporter) zusammen. 100 Organisationen/Unternehmen finanzieren mit. Partner: RWTH Aachen, Bundesverband IT-Mittelstand e.V., GründerRegion Aachen, IHK und HWK Aachen, Stadt und Städteregion Aachen, Bistum Aachen, Fachhochschule Aachen.

Weiterlesen

Online-Dialog #JUKON16 – Land Nordrhein-Westfalen fragt junge Menschen nach ihren Ideen für die Zukunft

Wie willst du in Zukunft leben? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Online-Dialogs #JUKON16, an dem sich junge Menschen zwischen 16 und 25 Jahre vom 07. April bis 04. Mai 2016 beteiligen können. Der Online-Dialog wird von den Ministerien für Wissenschaft, Bauen, Arbeit und Wirtschaft sowie der Staatskanzlei durchgeführt.
Unter www.jukon16.nrw finden sich sechs Themen, die sich mit dem Leben in der Stadt, dem Dialog zwischen jungen Menschen und Unternehmen, mit Energieversorgung, Wirtschaft und Arbeit und der Frage, was Forschung und Wissenschaft für den Menschen tun sollen, beschäftigen.
Weiterlesen

Europaminister Lersch-Mense in Den Haag: Verbesserungen für Grenzpendler vereinbart

Der Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei teilt mit:
Europaminister Franz-Josef Lersch-Mense hat sich bei seinem Besuch in Den Haag mit dem niederländischen Innenminister Ronald Plasterk getroffen. Anlass der Reise in die Niederlande ist die Vereinbarung einer gemeinsamen Arbeitsliste, mit der grenzbedingte Hemmnisse zwischen beiden Ländern weiter abgebaut werden sollen. Ziel dieser sogenannten GROS-Liste ist es, Pendlerinnen und Pendlern in einem integrierten, grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt die Arbeitsmobilität zu erleichtern.
Minister Lersch-Mense sagte: „Wir möchten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch die Verantwortlichen in den Firmen ermuntern: Richten Sie den Blick noch stärker auf mögliche Jobs oder potenzielle Arbeitskräfte jenseits der Grenze! Und all jenen, für die das Pendeln über die Grenze hinweg bereits jetzt schon zum Alltag gehört, möchten wir das tägliche Leben erleichtern. Dazu sollen Grenzpendler in NRW und den Niederlanden eine optimale Informations- und Beratungsvermittlung erhalten.“ Weiterlesen

Elektromobilität made in NRW – Minister Duin eröffnet Forschungslabor „eLab“ in Aachen

Minister Duin: In Nordrhein-Westfalen wird besonders intensiv an der Mobilität von morgen gearbeitet
Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk teilt mit:
Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat auf dem Campus der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen das „eLab“ eröffnet. Das Forschungslabor für Elektromobilität wurde mit Landes- und EU-Mitteln in Höhe von rund acht Millionen Euro unterstützt.

Bei der Einweihung mit Oberbürgermeister Marcel Philipp und Professor Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen, sagte Minister Duin: „Elektrofahrzeuge sind ein wichtiger Hebel für klimafreundliche und individuelle Mobilität. In Nordrhein-Westfalen wird besonders intensiv daran gearbeitet. Forschungseinrichtungen wie das eLab ermöglichen der Wissenschaft und Wirtschaft, neue Entwicklungen zu testen und so die Elektromobilität voranzutreiben.“
Weiterlesen

„Made in Aachen“ – Unternehmensbesuche mit Wirtschaftsminister Garrelt Duin

„Wirtschaft 4.0 – „Made in Aachen“:
Unter diesem Motto stand der Besuch von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin, der auf Einladung der Landtagsabgeordneten Daniela Jansen in ihren Wahlkreis gekommen war.
Zwischen innovativem Mittelstand und moderner Kreativbranche machte sich Minister Duin einen Tag lang ein Bild der Aachener Unternehmenslandschaft.
Dabei ging es von Kornelimünster (Firma Schell Grüntechnik) über den Lousberg (Interactive Pioneers) bis in den Papiermühlenweg (Agentur Crolla Lowis).
Weiterlesen

Erster Wettbewerbsaufruf „CreateMedia.NRW“ setzt Startpunkt für die EFRE-Förderung für Wachstum und Beschäftigung

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk und das Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilen mit:
40 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) stehen in der aktuellen Förderperiode für den Leitmarkt Medien und Kreativwirtschaft zur Verfügung. Weiterlesen

Zahl der Unternehmensinsolvenzen in NRW gesunken

Minister Duin: Weniger Insolvenzen heißt steigende Wirtschaftskraft – ein gutes Signal für Nordrhein-Westfalen
Rund 8.800 Unternehmen in Nordrhein-Westfalen haben im vergangenen Jahr bei den Amtsgerichten Insolvenz angemeldet. Das waren 16,6 Prozent weniger als 2012, so IT.NRW, das Statistische Landesamt in Düsseldorf. Zuletzt gab es im Jahr 2001 eine geringere Anzahl von Unternehmensinsolvenzen in Nordrhein-Westfalen.
Weiterlesen