Land fördert Breitbandausbau in Aachen mit 150.000 Euro

Pressemeldung der Stadt Aachen:

Land fördert Koordination und Planung beim Breitbandausbau in Aachen

Oberbürgermeister Marcel Philipp hat am Montag (21. November) einen
Förderbescheid in Höhe von 150.000 Euro von NRW-Wirtschaftsminister
Garrelt Duin entgegen genommen. Das Land fördert damit die Koordination
und Planung der Netzausbauaktivitäten für ein schnelles Internet in
Aachen.
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Modellrechnung zum GFG 2017 ergibt für die Stadt Aachen finanzielle Zuweisungen des Landes in Höhe von über 131 Millionen Euro

Karl Schultheis/Daniela Jansen: Modellrechnung zum GFG 2017 ergibt für die Stadt Aachen finanzielle Zuweisungen des Landes in Höhe von 131.743.173,86 Euro

Auch im Jahr 2017 können die nordrhein-westfälischen Kommunen wieder mit einer deutlichen Unterstützung durch das Land rechnen. Nach der von der Landesregierung veröffentlichten neuen Modellrechnung für das Gemeindefinanzierungsgesetz 2017 (GFG 2017) wird den Städten, Gemeinden und Kreisen die Rekordsumme in Höhe von insgesamt 10,64 Milliarden Euro zur Verfügung stehen! Dies sind über 260 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr. Noch nie gab es in Nordrhein-Westfalen höhere Zuweisungen an die Kommunen. Die Verabschiedung des GFG 2017 im nordrhein-westfälischen Landtag ist für Dezember geplant.

Hierzu erklärten die beiden Aachener SPD-Landtagsabgeordneten Karl Schultheis und Daniela Jansen:

„Die Stadt Aachen erhält im Jahr 2017 voraussichtlich Zuweisungen in Höhe von insgesamt 131.743.173,86 Euro. Das sind mit 3.220.950 Euro 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. An Schlüsselzuweisungen ist im Jahr 2017 ein Betrag in Höhe von  117.323.368,00 Euro vorgesehen. Die Steuerkraft/Umlagekraft der Stadt Aachen stieg mit 13.987.376 Euro um 5 Prozent auf 293.436.895 Euro.“

Tatkraft-Tag bei der Feuerwehr

„Guten Morgen, meine Herren“. Als Vorsitzende des Frauenausschusses ist eine solche Anrede für mich eher selten, aber an diesem Morgen um 07:30 Uhr sind bei der Feuerwehr tatsächlich nur Männer anwesend…IMG_9395
Einen ganzen Tag werde ich in der Interimswache Auf der Hüls verbringen.
Nach der Einkleidung geht es direkt los: Ein Rauchmelder in einem Seniorenheim schlägt Alarm. „Bei einem Seniorenheim ist davon auszugehen, dass eine potenziell größere Anzahl von hilflosen Personen in Sicherheit gebracht werden muss“, erklärt mir Herr Pütz. Deshalb rücken direkt zwei Löschfahrzeuge aus. Nach schneller Fahrt mit Blaulicht erreichen wir das Seniorenheim. Der Einsatzverantwortliche Herr Schröder geht zielsicher auf die Box mit den Feuerwehr-Laufkarten zu und entnimmt die Mappe. Mit ihrer Hilfe gehen meine Kollegen und ich zur Einsatzstelle, das kleine Apartment einer älteren Dame. Sie guckt sehr schuldbewusst, und es stellt sich heraus, dass sie ihre heimlich gerauchte Zigarette in ein Stück Papier gewickelt hat, das prompt anfing zu qualmen und den Alarm ausgelöst hat. Wir können uns also auf den Rückweg machen, zum Glück nur falscher Alarm! Weiterlesen

Landesregierung startet Projektaufruf zur Stärkung des Einzelhandels

Online- und Offlinehandel verbinden

Daniela Jansen MdL: „Beste Chancen und Voraussetzungen für Aachen“
 

Unter dem Titel „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammen zu denken – Innerstädtische Quartiere und ländliche Räume brauchen Vielfalt und Versorgungssicherheit“ sollen Projektideen, die Online und Offline sowohl im urbanen als auch im ländlichen Raum verbinden und voranbringen, gefördert werden. 

Daniela Jansen, die das Thema schon länger auf landespolitischer Ebene begleitet, ist überzeugt, dass Stadt und Region Aachen dafür beste Voraussetzung mitbringen. 

„Aachen kann hier durchaus eine Modell- und Vorreiterrolle spielen. Auf der einen Seite haben wir die Wissenschaftsstadt, die sich schon längst auf den Weg zur Digitalisierung in vielen Bereichen gemacht hat und in der das nötige Know-how vorhanden ist. Auf der anderen Seite haben wir einen vielfältigen lokalen Einzelhandel, der nicht zuletzt mit der Eröffnung des Aquis Plaza einem Wandel ausgesetzt ist und hier mit viel Kreativität und Qualität bestens aufgestellt ist.“

So sieht Jansen nicht nur großes Potenzial, sondern auch große Chancen im Projekt

Der Projektaufruf der Landesregierung soll dabei helfen, den Einzelhandel zukunftsfähig zu machen:

Dabei gilt es, die Stärken von Online- und Offlinehandel zu verbinden und die Attraktivität der Innenstädte und des ländlichen Raums, in einer zunehmend digitalen Gesellschaft, zu unterstützen.

Es sollen Projekte identifiziert werden, die Weichen für weiteres Wachstum stellen, neue Geschäftsbereiche erfassen und Arbeitsplätze schaffen. Dabei werden insbesondere Kooperationsprojekte gesucht, die sowohl den Einzelhandel und die Kommunen, aber auch andere lokale Akteure miteinbeziehen.

„Genau hier hat Aachen seine großen Stärken. Denn diese Vernetzung gibt es in Teilen schon jetzt.
Wie ich auf Landesebene, hat die SPD-Fraktion im Aachener Stadtrat das Thema auf kommunaler Ebene schon einige Zeit auf der Agenda. Mit dem Projektaufruf der Landesregierung können wir die lokalen Akteure jetzt noch leichter zusammenbringen“ ist Jansen überzeugt.

Weitere Informationen zum Projektaufruf finden Sie unter: http://www.fz-juelich.de/etn/DE/Foerderung/Foerderthemen/WettbewerbeProjektaufrufe/Einzelhandel/einzelhandel_node.html

Land gibt 12,5 Mio. Euro für Zentren der Digitalen Wirtschaft in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Münster und im Ruhrgebiet

Minister Duin: Wir bringen klassische Industrie und Start-ups zusammen, damit NRW zum Digitalland Nummer Eins werden kann

Düsseldorf. Im Wettbewerb zur Auswahl der regionalen Zentren für die digitale Wirtschaft stehen die Gewinner fest: In Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Münster und dem Ruhrgebiet sollen so genannte DWNRW-Hubs entstehen, die das Land insgesamt mit bis zu 12,5 Millionen Euro fördert. Das hat eine unabhängige Jury empfohlen.

Wirtschaftsminister Garrelt Duin: „Nordrhein-Westfalen bringt alle Voraussetzungen mit, um das Digitalland Nummer Eins in Deutschland zu werden. Dazu brauchen wir eine enge Zusammenarbeit zwischen der klassischen, an Rhein und Ruhr beheimateten Industrie und den innovativen Startups. Die Hubs in Aachen, am Rhein, im Münsterland und im Ruhrgebiet sind der Schlüssel dazu: Hier können sich die Partner finden und gemeinsam digitale Geschäftsmodelle entwickeln.“

Prof. Dr. Tobias Kollmann, Beauftragter für die Digitale Wirtschaft NRW: „Die DWNRW-Hubs sind der Kern unseres digitalen Updates für unser Bundesland. Sie werden sowohl vor Ort als auch über die gegenseitige Kooperation zu einer wirkungsvollen Gesamtstruktur für den Aufbau von digitalen Geschäftsmodellen zwischen Startups, Mittelstand und Industrie in NRW. Dafür spricht auch die große Anzahl an regionalen und überregionalen Unterstützern, welche die Hub-Bewerbungen zusammengetragen haben.“

Diese Vorhaben hat die Jury empfohlen (alphabetische Reihenfolge):

 digitalHUB Aachen: Das geplante Zentrum bringt digitale Gründer, IT-Mittelstand (Enabler), digitale Anwender aus der Wirtschaft (User) sowie Region und Wissenschaft (Supporter) zusammen. 100 Organisationen/Unternehmen finanzieren mit. Partner: RWTH Aachen, Bundesverband IT-Mittelstand e.V., GründerRegion Aachen, IHK und HWK Aachen, Stadt und Städteregion Aachen, Bistum Aachen, Fachhochschule Aachen.

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„Flüchtenden ein Gesicht geben“ – Europatag am Couven-Gymnasium

Im Rahmen der „Europawoche 2016“ hatten sich zahlreiche Schulen, Städte, Vereine und Organisationen mit Projekten beim Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien beworben.
Unter den 70 Gewinnern des Wettbewerbs, deren Projekte mit bis zu 2.000 Euro prämiert wurden, waren gleich drei Aachener Schulen.
Neben einer katholischen Grundschule und dem Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg auch das Couven-Gymnasium.
Angesichts der großen Herausforderung bei der Flüchtlingsaufnahme war das Thema „Ankommen in Europa“ der thematische Mittelpunkt der diesjährigen Europawoche vom 30. April bis zum 9. Mai 2016.
Die Aachener Projekte gaben dieses Thema auch in seiner Vielschichtigkeit gut wieder:
„Unterschiedliche Herkunftssprachen, kein Hindernis, sondern eine Chance“, „Geflohen, angekommen. Und nun?“ und „Flüchtenden ein Gesicht geben. Mitmenschen integrieren. Auch dieses Mal machbar.“ waren die Projekttitel.

Aufgrund der Abiturprüfungen konnte der große Präsentationstag des Couven-Gymnasiums erst nach der eigentlichen Europawoche stattfinden und gab mir so die Chance, mir persönlich ein Bild vom Projekt der Europaschule zu machen.
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418 Millionen Euro für Universitätsklinik Aachen

Neubau der Zentralen OP-Abteilung und neue KreißsäleFörderprogramm des Landes NRW für Baumaßnahmen an Universitätskliniken
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:
Am Uniklinik-Standort Aachen wird das Land bis 2020 rund 418 Millionen Euro für zwölf Bau- und Sanierungsprojekte investieren. Die Maßnahmen gehören zum neuen Medizinischen Modernisierungsprogramm (MedMoP) des Landes. Medizinische Fakultäten und Universitätskliniken sind für den medizinischen Fortschritt durch exzellente Forschung sowie für eine moderne Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte unverzichtbar. Bei der Krankenversorgung spielen sie eine Schlüsselrolle.

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze stellte gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Ittel, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Aachen, und Peter Asché, Kaufmännischer Direktor des Universitätsklinikums, die geplanten Projekte vor.

In Aachen sind es insgesamt zwölf Maßnahmen: vier Neubauten, darunter einer für die neue Zentrale OP-Abteilung, sechs große Baumaßnahmen zur Erweiterung und Neustrukturierung wie etwa die Strahlenmedizin und die Operative Intensivpflege sowie zwei Baumaßnahmen zur Erhaltung des Gebäudes und der Technik.

„Die Unikliniken ermöglichen medizinische Behandlungen von kompliziertesten Erkrankungen. Sie treiben Spitzenforschung voran und bilden exzellente Ärztinnen und Ärzte aus. Daher brauchen wir eine sichere, effiziente und leistungsfähige bauliche Infrastruktur auf höchstem Niveau“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Insgesamt fließen bis 2020 rund 2,2 Milliarden Euro über das MedMoP in Bauvorhaben an den sechs Universitätskliniken in NRW. Mit diesen Mitteln wird eine hochmoderne und patientenorientierte Krankenversorgung sichergestellt.

„Im Hinblick auf die Komplexität und Schwere der behandelten Erkrankungen ist die Uniklinik RWTH Aachen mittlerweile führend in NRW und bundesweit auf Platz drei. Wir freuen uns außerordentlich, dass das Land NRW uns mit dieser Investition die Möglichkeit bietet, diese erfolgreiche Strategie einer zunehmend komplexeren klinischen Leistungserbringung zu verstetigen und entlang neuer Bedarfe zu gestalten. Das ist ein sehr nachhaltiges und zukunftsorientiertes Verständnis von Universitätsmedizin‟, erklärte Prof. Dr. med. Thomas H. Ittel.

Auch Peter Asché, Kaufmännischer Direktor, unterstützt die Initiative des Landes: „Das Programm kommt angesichts der Finanzlage und des hohen Modernisierungsbedarfs der Uniklinika zur richtigen Zeit. Auf diese Weise schaffen wir eine moderne und leistungsfähige OP-Einheit und die für unser Leistungsangebot so wichtigen Intensivkapazitäten.“

Folgende Bau- und Sanierungsprojekte sind an der Uniklinik in Aachen geplant:

Zentrale OP-Abteilung: Der Neubau der Zentralen OP-Abteilung ist der wichtigste Baustein zur Optimierung der Krankenversorgung in Aachen. Hier entstehen modernste OP-Strukturen und angeschlossene Intensiv-stationen. Davon profitieren die Patientinnen und Patienten sowie das Personal. Es wird zudem ein erheblich wirtschaftlicherer Betrieb der Universitätsklinik ermöglicht. (Baukosten: 151.000.000 Euro, Ersteinrichtungskosten: 30.000.000 Euro).

Erweiterungsgebäude für die Operative Intensivpflege, den Kreißsaal und das Perinatalzentrum: Der Anbau an das Hauptgebäude der Uniklinik Aachen schafft zusätzliche räumliche Kapazitäten. Unter anderem werden zeitgemäße räumliche Strukturen für die Frauenklinik geschaffen, auch durch neue Kreißsäle. Für das Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe entsteht eine neue neonatologische Intensivstation. Zudem werden zusätzliche Intensivbetten verwirklicht, die für die Versorgung Schwerstverletzter notwendig sind (Baukosten: 42.511.000 Euro, Ersteinrichtungskosten: 12.000.000 Euro).

Erneuerung der Dampf-, Kälte- und Wärmeversorgung sowie des Blockheizkraftwerkes: Die Energieversorgung der Uniklinik Aachen wird vollständig neu aufgebaut. Strom, Dampf, Kälte und Wärme werden zukünftig vor Ort mit fortschrittlichster Technik erzeugt. Die wesentlich effizienteren Anlagen werden nicht nur umweltschonender arbeiten. Auch die wirtschaftliche Situation des UK Aachen wird verbessert (Baukosten: 56.706.800 Euro, Ersteinrichtungskosten: 216.000 Euro).

Erweiterungsgebäude Strahlentherapie: Die aktuelle Entwicklung der Strahlentherapie verbessert die Chancen an Krebs Erkrankter erheblich. Die neuen Verfahren erfordern einen technischen Aufwand, der in den bestehenden Einrichtungen nicht umsetzbar ist. Durch das Erweiterungsgebäude können demnächst in Aachen modernste Linearbeschleuniger zum Einsatz kommen (Baukosten: 25.000.000 Euro, Erst-einrichtungskosten: 5.000.000 Euro).

Neubau Betriebskindergarten und Sozialpädiatrisches Zentrum: 

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für die Universitätskliniken als Arbeitgeber ein wichtiges Anliegen und ein bedeutender Faktor bei der Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter. Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen für Kinder ist stetig steigend. Dem wird durch den erheblich größeren Neubau Rechnung getragen (Baukosten: 13.100.000 Euro, Erst-einrichtungskosten: 1.400.000 Euro).

Neubau Kinder- und Jugendpsychiatrie: Zusätzliche Behandlungsplätze in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sind nach Feststellung des Gesundheitsministeriums in der Region Aachen notwendig. Die Uniklinik Aachen schafft mit dem Neubau diese dringend benötigten stationären und tagesklinischen Betten in einem modernen Gebäude (Baukosten: 12.900.000 Euro, Ersteinrichtungskosten: 1.233.000 Euro).

Neubau Hybrid-OP: Zur optimalen Behandlung kardiologisch erkrankter Patienten wird ein Hybrid-OP geschaffen. In diesem ist es möglich, dreidimensionale Aufnahmen von Gefäßen in höchster Präzision selbst während eines operativen Eingriffs zu machen. Dadurch können komplizierteste minimal-invasive Eingriffe an Herz und Gefäßen in der Uniklinik vorgenommen werden (Baukosten: 3.416.000 Euro, Ersteinrichtungskosten: 2.100.000 Euro).

Verfügungsgebäude Psychiatrie: Das Universitätsklinikum Aachen hat kürzlich die psychiatrische Pflichtversorgung zusätzlicher Gebiete über-tragen bekommen. Zur angemessenen Behandlung dieser neuen Patientinnen und Patienten werden erweiterte Räumlichkeiten benötigt, die durch den Neubau geschaffen werden (Baukosten: 20.000.000 Euro, Ersteinrichtungskosten: 2.000.000 Euro).

Sanierung Endoskopie: Die Grundinstandsetzung der Endoskopie wird vollendet. Damit wird dieser für die innere Medizin zentrale Funktionsbereich in Zukunft mit modernstem Instrumentarium zur Verfügung stehen. Die Abläufe und das Leistungsspektrum der Endoskopie können so optimiert werden (Baukosten: 4.910.000 Euro, Ersteinrichtungskosten: 1.300.000 Euro).

Radiopharmakalabor: Radiopharmaka sind grundlegender Bestandteil bei der Diagnostik und Therapie verschiedener Erkrankungen. Aufgrund der kurzen Halbwertszeit der Erzeugnisse ist die qualitätsgesicherte eigene Herstellung von Radiopharmaka notwendig. Diese ist technisch sehr anspruchsvoll. Neben den Möglichkeiten der Verwendung der Radiopharmaka in Diagnostik und Behandlung sind sie zugleich die Grundlage für weiterführende Forschung im Institut für Nuklearmedizin (Bau-kosten: 6.675.000 Euro, Ersteinrichtungskosten: 4.820.000 Euro).

Sanierung der automatischen Warentransportanlage: Mit der sogenannten AWT-Anlage wird Warenlogistik für das gesamte Gebäude des Universitätsklinikums abgewickelt. Nach über dreißigjähriger Betriebszeit muss deren Mechanik und Elektrik grundlegend saniert werden, um die Betriebsbereitschaft auch zukünftig sicher zu stellen (Baukosten: 6.431.000 Euro).

Umsetzung von Brandschutzauflagen: Zur weiteren Verbesserung des Brandschutzes wird in den umzurüstenden Treppenhäusern des Zentralgebäudes eine Spüllüftungsanlage zur Entrauchung verwirklicht (Baukosten: 15.369.000 Euro).

Über die Universitätsklinik Aachen

Die Uniklinik Aachen verbindet als Supramaximalversorger patientenorientierte Medizin und Pflege, Lehre sowie Forschung auf internationalem Niveau. Mit 34 Fachkliniken, 25 Instituten und fünf fachübergreifenden Einheiten deckt die Uniklinik das gesamte medizinische Spektrum ab. Hervorragend qualifizierte Teams aus Ärzten, Pflegekräften und Wissenschaftlern setzen sich kompetent für die Gesundheit der Patienten ein. Die Bündelung von Krankenversorgung, Forschung und Lehre in einem Zentralgebäude bietet beste Voraussetzungen für einen intensiven interdisziplinären Austausch und eine enge klinische und wissenschaftliche Vernetzung. Rund 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für patientenorientierte Medizin und eine Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Die Uniklinik versorgt mit 1.400 Betten rund 45.000 stationäre und 200.000 ambulante Fälle im Jahr.

 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

Tihange und Doel: Minister Jäger im Dialog mit Verantwortlichen aus der Aachener Region

NRW nimmt die Sorgen der Menschen wegen belgischer Atommeiler sehr ernst

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:
Die sichere Ausgabe von Jodtabletten an die Menschen in NRW muss bei einem kerntechnischen Unfall unverzüglich, bedarfsgerecht und reibungslos klappen. Bei einem Gespräch am 4. Mai wird sich Innenminister Ralf Jäger mit dem Städteregionsrat der Städteregion Aachen, Helmut Etschenberg, dem Aachener Oberbürgermeister Marcel Philipp, dem Heinsberger Landrat Stephan Pusch, dem Dürener Landrat Wolfgang Spelthahn und dem Euskirchener Landrat Günter Rosenke deshalb über das gemeinsame Vorgehen im Ernstfall abstimmen.

„Die Landesregierung nimmt die berechtigte Sorge der Menschen wegen der belgischen Meiler Tihange und Doel sehr ernst“, sagte Jäger. In NRW werden aktuell die Jodtabletten dezentral in Krankenhausapotheken aufbewahrt. So sind fachgerechte Lagerung und wirksame Kontrolle der Verfallsdaten sichergestellt. Kommt es zum Ernstfall, werden die Tabletten durch die Katastrophenschutzbehörden sofort an die Haushalte verteilt. Durch die Einnahme der Tabletten soll Schilddrüsenkrebs verhindert werden.

Es wäre allerdings nach Ansicht der Strahlenschutzkommission nutzlos und sogar schädlich, würden die Betroffenen bei der Einnahme sich selbst überlassen. Minister Jäger: „Zu früh eingenommene Tabletten entfalten keine Schutzwirkung. Aber ich bin offen für Konzepte, die sicherstellen, dass die Menschen im Ernstfall den Wirkstoff schnell und sicher einnehmen.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Kommunales, Telefon 0211 871-2300.

AsF Aachen für mehr Sicherheit für Frauen in Aachen

„Frauen brechen auf“ ist das Motto der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen anlässlich des diesjährigen Internationalen Frauentags.
Seit über 100 Jahren brechen Frauen auf: Um vor Leid und Krieg zu fliehen, um für ihre Rechte zu kämpfen und ein besseres Leben zu finden.
Zu einem guten Leben gehören auch Schutz und Sicherheit im direkten Umfeld. Dunkle Ecken oder die viel zitierten Angsträume für Frauen gilt es klar zu bekämpfen.
Auch in Aachen gibt es dunkle Ecken, an denen Frauen sich unwohl fühlen, Straßen und Wege, die man nach Anbruch der Dunkelheit nur ungern alleine gehen möchte.

Die Aachener AsF ruft deshalb dazu auf, dunkle Ecken und unsichere Straßen zu identifizieren und zu melden.
Dafür sind wir auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen: Bitte melden Sie solche Orte per Email an info@daniela.jansenfueraachen.de oder telefonisch unter 0241-990378 29.
Wir werden die Eingaben sammeln und im Anschluss eine Begehung mit den Ordnungsbehörden in Aachen organisieren, um diese Ecken und Straßen sicherer zu machen.

Die KGS in der Düppelstraße: Eine Schule, die Spiel, Spaß und Lernen vereint

Ein Bericht unserer Praktikantin Anya Delen:

Bei unserem gemeinsamen Besuch am vergangenen Freitag in der Katholischen Grundschule (kurz: KGS) in der Düppelstraße erhielten wir tolle Einblicke in den Schulalltag von rund 237 Schülerinnen und Schülern. Zentraler Aspekt des Unterrichts ist das Gemeinsame Lernen, sodass den Kindern Lerninhalte auf einfachem, spielerischem Wege vermittelt werden können.
Lernschwache Kinder, aber auch Spätzügler erhalten an der KGS Düppelstraße die Möglichkeit, einer auf sie zugeschnittenen Förderung in Form des Gemeinsamen Lernens. Dieser zentrale Aspekt im Rahmen des Unterrichts ermöglicht es dem Lehrpersonal, auf leichtem und spielerischem Wege Lerninhalte in einer angenehmen, familiären Atmosphäre zu vermitteln.
Für die Betreuung der Kinder steht nicht nur das Lehrerkollegium bereit, sondern auch Sozialarbeiter und Pädagogen, die die Entwicklung der Kinder gemeinsam in engster Kooperation fördern möchten.
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