„Kein Kind zurücklassen!“ – Stadt Aachen nun Teil des landesweiten Netzwerks

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Modellphase geht „Kein Kind zurücklassen! Für ganz Nordrhein-Westfalen“ nun in die erste Stufe des landesweiten Ausbaus.
Insgesamt werden für die Ausweitung Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds in Höhe von insgesamt 2,3 Millionen Euro pro Jahr investiert.

Die Stadt Aachen ist eine der 22 Kommunen, die die Landesinitiative ab sofort ergänzen.

Zusammen mit den 18 Kommunen aus dem 2012 gestarteten Modellvorhaben werden 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen erreicht.

„Wir freuen uns, dass die Bewerbung der Stadt erfolgreich war und Aachen nun Teil der Initiative ist“, zeigen sich die beiden Aachener Landtagsabgeordneten Daniela Jansen und Karl Schultheis zufrieden.
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„Kein Kind zurücklassen“ wirkt und lohnt sich

Nach der erfolgreichen Auswertung in 18 Modellkommunen wird das Land das Vorhaben für alle Kommunen in NRW öffnen
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Dr. Brigitte Mohn, Mitglied des Vorstandes der Bertelsmann Stiftung, haben in der Staatskanzlei in Düsseldorf den Abschlussbericht des Modellprojektes „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ vorgestellt.
„‚Kein Kind zurücklassen‘ ist ein Erfolg und wir wollen die vorbeugende Politik in Nordrhein-Westfalen fortsetzen – weil sie gut für die Kinder und für die Zukunft des Landes ist“, sagte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. „Kein Kind zurücklassen“ habe den Praxistest bestanden. „Wir sind sehr beeindruckt davon, wie viel Engagement Kommunen in die Unterstützung ihrer Kinder und Familien investiert haben, und wir sind sicher, dass sie damit auf dem richtigen Weg sind“, unterstrich auch
Dr. Brigitte Mohn.
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Präventionstage 2015 – Landeszentrale für politische Bildung bietet Informationsveranstaltungen gegen Rechtsextremismus für Schulen an

Die Landeszentrale für politische Bildung im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:
Die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen bietet auch in diesem Jahr unter dem Titel „Für Demokratie – Gegen Rechtsextremismus“ wieder Informationsveranstaltungen zur Prävention gegen Rechtsextremismus für Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen an.
Themenschwerpunkte der Präventionstage 2015 sind „Rechtsextremismus heute: Alter Rassismus in neuem Gewand“ sowie „Hass per Mausklick: Rechtsextremismus im Internet“. Die Schüler werden hierbei über neue Erscheinungsformen von Rechtsextremismus informiert und lernen, Angebote von rechtsextremistischen Gruppierungen zu identifizieren und richtig einzuschätzen.
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POSITIV ZUSAMMEN LEBEN – Gemeinsam gegen Angst und Ausgrenzung

Presseerklärung der AIDS-Hilfe Aachen e.V. zum Welt-AIDS-Tag 2014
Das Motto des diesjährigen Welt-AIDS-Tages lautet:
„POSITIV ZUSAMMEN LEBEN – Gemeinsam gegen Angst und Ausgrenzung“

2014 findet der Welt-Aids-Tag zum 27. Mal statt. Seit 1988 wird er jährlich am 1. Dezember begangen. Mit zahlreichen spannenden Aktionen erinnern Regierungen, Organisationen und Vereine weltweit an diesem Tag an HIV und AIDS, und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit den von HIV betroffenen Menschen zu zeigen. Das Spektrum reicht von Informationsständen in der Innenstadt über Podiumsdiskussionen bis hin zu Spendenssammelaktionen.
Der Welt-Aids-Tag dient auch dazu, Verantwortliche in Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft – weltweit wie auch in Europa und Deutschland – daran zu erinnern, dass das HI-Virus noch längst nicht besiegt ist. Auch, damit überall die notwendigen Mittel bereitgestellt werden und sich Vorbeugung, Aufklärung, Behandlung und Hilfe für die Betroffenen an ihren Lebensrealitäten orientieren können.
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Fahne hissen – Flagge zeigen – NEIN zu Gewalt an Frauen

Mit dem Hissen der Fahne von TERRE DES FEMMES auf dem Landtags-Vorplatz hat der Ausschuss für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation (Vorsitz Daniela Jansen, SPD) die Aktion „NEIN zu Gewalt an Frauen“ öffentlich sichtbar unterstützt.

Rund um den 25.November, dem internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“, setzt TERRE DES FEMMES mit der Fahne „frei leben – ohne Gewalt“ ein weithin sichtbares Zeichen gegen tägliche Gewalt an Mädchen und Frauen weltweit. Der 25. November wurde zu einem Symbol für die Frauenbewegung weltweit und ist als Gedenktag auch von der UNO offiziell anerkannt. Er erinnert an die drei Schwestern Mirabal, welche am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik wegen ihres politischen Widerstands gegen den Diktator Trujillo vom Geheimdienst gefoltert und ermordet wurden.

Daniela Jansen betonte in Ihrer Ansprache eindringlich wie wichtig ein solcher Gedenktag, angesichts der Tatsache, dass Gewalt an Frauen immer noch an der Tagesordnung ist, sei. „Allzu oft ist Gewalt an Frauen ein Tabu-Thema, dass es gefühlt in unserer Gesellschaft gar nicht geben kann. Und dort, wo es thematisiert wird, wird der Umgang mit diesem Thema oft durch Vorurteile um Gewalt an Frauen und besonders um sexualisierte Gewalt bestimmt. Hier muss weiter von uns Allen Aufklärungsarbeit geleistet werden.
Ein solcher Aktions- oder Gedenktag kann da ein Anstoß sein.“

Statistisch erlebt jede vierte Frau in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt. Betroffen sind Frauen aus allen Bildungs- und Einkommensschichten.

„Wie ernst wir als Politikerinnen und Politiker dieses Thema und unsere Verantwortung im Umgang damit nehmen, kann man auch daran sehen, dass wir die Fahnenaktion 2013 in einem gemeinsamen Antrag aller Fraktionen vor den Landtag geholt haben.
Diese Fahne heute zu hissen, bedeutet einmal mehr Flagge zu zeigen gegen Gewalt an Frauen!“ unterstrich Daniela Jansen die Bedeutung der Veranstaltung.

Im Jahr 2001 entwickelte TERRE DES FEMMES für den 25. November eine farbenfrohe 3m lange Fahne. Die abgebildete Frauenfigur und der Slogan „frei leben – ohne Gewalt“ symbolisieren ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben von Mädchen und Frauen weltweit.