Tatkraft-Tag in der Tagespflege Am Pannhaus

Mein Tatkraft-Tag beginnt pünktlich mit der offiziellen Öffnungszeit um 8 Uhr in der Tagespflege „Am Pannhaus“.
„Gemeinsam statt einsam“- unter diesem Motto kommen am Severinusplatz mitten in Eilendorf Menschen zusammen, um Gemeinschaft zu erleben und gleichzeitig professionelle Betreuung zu erfahren. Im Moment sind von den 15 Plätzen acht belegt, alles Frauen im Alter von 80 bis 91 Jahren.DSC_3243
Zunächst wird gefrühstückt, und das ganz in Ruhe. Manche benötigen ein bisschen Anleitung und Ermunterung zum Essen, andere schaffen ein Brötchen, Ei und Vollkornbrot sowie ein Schälchen mit Obst. Die stellvertretende Pflegedienstleiterin Frau Diehl, Altenpflegeschülerin Frau Breier und die Praktikantin und zukünftige Betreuungsfachkraft Frau Esser helfen den Besucherinnen dabei. Nach und nach trudeln alle Damen ein, bis um halb zehn alle komplett sind. Der Morgen beginnt nach dem Tisch abräumen mit gemeinsamem Singen. Weil heute Donnerstag ist, freuen sich alle schon auf den gemeinsamen Marktbummel.
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Modellstudiengänge Pflege- und Gesundheitsberufe bewähren sich als Schritt zur berufsübergreifenden Versorgung

Als Vorreiter bei der Erprobung akademischer Ausbildungswege in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen bietet Nordrhein-Westfalen seit 2010 verschiedene Modellstudiengänge an. Beispiele sind der ausbildungsintegrierende Modellstudiengang Logopädie am Uniklinkum der RWTH Aachen und der Modellstudiengang Pflege der KaTHo NRW in Köln.
Eine Auswertung der bisherigen Ergebnisse und Erfahrungen zeigt, dass die Qualifikationen der Absolventinnen und Absolventen zu einem besseren, an den Bedürfnissen der Menschen orientierten Gesundheitssystem beitragen. „Die Studierenden erwerben neben der beruflichen Ausbildung zusätzliche Kompetenzen wie etwa Schnittstellen- oder Qualitätsmanagement, Entwicklung und Auswertung von praxisbezogenen Forschungsprojekten oder auch Steuerung von interprofessionellen Teams. Für eine zukunftsweisende, sektoren- und berufsübergreifende Zusammenarbeit im Gesundheitswesen sind solche Fähigkeiten unverzichtbar, um angesichts der komplexen Herausforderungen eine patientenorientierte Versorgung zu ermöglichen“, erklärte Gesundheits- und Pflegeministerin Barbara Steffens in Düsseldorf anlässlich der Vorstellung einer ersten wissenschaftlichen Bewertung der Modellstudiengänge.
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Heißer Draht – 6. Februar 2015 – Telefonsprechstunde zum Thema Pflege von 10 bis 12 Uhr

„Heißen Draht“ zum Thema Pflege.
Anlass ist das im Oktober verabschiedete „GEPA NRW“, ein übergreifendes Reformgesetz für das gesamte Landesrecht zum Thema Pflege und Alter, das einige Änderungen in diesem Bereich mit sich bringt.
Interessierte erhalten in der Telefon-Sprechstunde Antworten zu Fragen wie
„Was sind die wesentlichen Änderungen für Pflegebedürftige, die zu Hause oder bei Angehörigen leben?“ oder
„Welche Verbesserungen bringt das Gesetz für pflegende Angehörige?“.

Die Telefon-Sprechstunde findet am 6. Februar von 10 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 0241-99037830 statt.

Tatkraft-Tag im ambulanten Pflegedienst Visitatis

Die erste Herausforderung an diesem Tag: Mein Wecker klingelt um 05:45. Das ist mir eigentlich eindeutig zu früh, aber es hilft ja nichts. Ich starte um 6 Uhr mit Nina vom ambulanten Pflegedienst Visitatis in Walheim zu ihrer täglichen Tour. Sie erzählt mir im Auto, dass sie ihren Job sehr gern macht und die meisten „ihrer“ zu Pflegenden Leute sehr nett und lieb zu ihr sind.
Wir fahren zuerst zu einem älteren Herrn, der im Bett gewaschen wird. Beim anziehen braucht er ebenfalls Hilfe, danach ist er aber für den Tag gerüstet und kocht sich erst mal einen Kaffee. Keine 20 Minuten hat das gedauert, mindestens eine Minute geht aber für die Dokumentation drauf. „Ich finde es richtig, dass wir aufschreiben, was wir getan haben, schon allein deshalb, wenn mal eine Kollegin die Strecke übernimmt“, meint Nina. Aber oftmals nimmt das viel Zeit in Anspruch, die sie gern mit den Menschen verbringen und plaudern würde.
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Erklärung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags Nordrhein-Westfalen zum GEPA NRW

Erklärung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags
Nordrhein-Westfalen zum Gesetz zur Entwicklung und Stärkung einer
demographiefesten, teilhabeorientierten Infrastruktur und zur Weiterentwicklung und
Sicherung der Qualität von Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere Menschen,
Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen (GEPA NRW) – Drucksache 16/3388
– und zu der Verordnung zur Ausführung des Alten- und Pflegegesetzes Nordrhein-
Westfalen und nach § 92 SGB XI (APG DVO NRW) – Vorlage 16/1795 –

Das Verfahren zur Verabschiedung des GEPA NRW und zur Herstellung des Benehmens
zur APG DVO NRW hat sich aufgrund der Komplexität der Regelungen für die
Investitionskostenfinanzierung stationärer Pflegeeinrichtungen zeitlich erheblich verzögert.
Der Ausschuss sieht ein dringendes Erfordernis, schnellst möglich Rechtssicherheit für die Finanzierung von Pflegeeinrichtungen zu schaffen, da:
1. die Träger dringend Planungssicherheit für die im Hinblick auf das Jahr 2018
erforderlichen Modernisierungen benötigen und
2. eine Übereinstimmung des Landesrechts mit dem Bundesrecht und höchstrichterlicher
Rechtsprechung hergestellt werden muss, um die Investitionskostenberechnungen für
Einrichtungsträger und Pflegebedürftige rechtssicher zu machen.
Die Pflegeeinrichtungen in NRW verfügen derzeit nur über Bescheide über den
Investitionskostenanteil an den Leistungsentgelten, die bis zum 31. Dezember 2014 befristet sind, was zu noch größerer Dringlichkeit führt.

Vor diesem Hintergrund stellt der Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales fest:

Der Ausschuss wird alles daran setzen, unter Beteiligung der Landesregierung einen durch Anträge veränderten Entwurf des GEPA NRW zu erarbeiten.
Zielmarke ist die Verabschiedung des Gesetzes – einschließlich der Benehmensherstellung zu Verordnungen – an den Plenartagen des 1. und 2. Oktober 2014.
Sofern wider Erwarten eine Realisierung dieses Zeitziels nicht möglich sein sollte, wird der
Ausschuss spätestens in seiner Sitzung am 24. September 2014 einen fraktionsübergreifenden Beschluss fassen, der eine Ergänzung des bestehenden
Landespflegegesetzes NRW um eine Übergangsregelung beinhaltet.
Ziel dieser wäre eine inhaltsgleiche Weitergeltung der derzeit gültigen Bescheide über die
Investitionskostenanteile an den Leistungsentgelten längstens bis zum 31. Dezember 2015.

Michael Scheffler: „Spagat zwischen allen Interessen meistern“

Der Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales beriet heute in einer öffentlichen Anhörung gemeinsam mit Verbänden, Pflegekassen, Selbsthilfegruppen und Angehörigenvertretungen über die Ausführung des nordrhein-westfälischen Alten- und Pflegegesetzes. „Unser Ziel ist, verstärkt die vielfältigen Lebensentwürfe älterer Menschen zu berücksichtigen und Angebote sowie Leistungen flexibler zu gestalten“, kommentiert Michael Scheffler, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion in NRW. Weiterlesen

Schicksalsschläge kommen plötzlich – eine Vorsorgevollmacht hilft in jedem Fall

Das Justizministerium teilt mit:
Zum pflegenden Angehörigen kann man schneller werden als man glaubt: Hirnschaden nach Unfall, Wachkoma – wie geht es jetzt weiter? Auch Fälle von Altersdemenz nehmen zu. Was mache ich, wenn der Vater oder die Mutter nicht mehr in der Lage ist, ihre Dinge zu regeln, sich nicht mehr zurechtfinden?

Dagegen kann man sich nicht wappnen. Aber man kann mit geringer Mühe eine Sicherung einbauen: Mit einer Vorsorgevollmacht bestimme ich in gesunden Tagen, wer meine rechtlichen Interessen an meiner Stelle wahrnimmt, wenn ich selber nicht mehr dazu in der Lage bin. Denn was passiert eigentlich, wenn die rechtliche Handlungsfähigkeit durch Unfall, Krankheit oder Behinderung eingeschränkt wird? Wer übernimmt dann die Rechtsgeschäfte?

Zu Fragen rund um das Betreuungsrecht informieren am Donnerstag, den 3. April 2014, Experten aus der Justiz. In der Zeit von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr können Betroffene und Angehörige direkt Fragen stellen: per Telefon unter 0211/837-1915.
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Ein guter Vorsatz für das neue Jahr: „Ich treffe Vorsorge“

Das Justizministerium teilt mit:

Der Start in ein neues Jahr ist für viele Menschen ein Grund, sich wieder den „guten Vorsätzen“ zu widmen. Aber nicht nur Diät, Sport und mehr Freizeit sind gute Vorsätze, auch rechtliche Themen, wie zum Beispiel die Vorsorgevollmacht sollten im neuen Jahr Beachtung finden. In zwölf Monaten kann viel geschehen – vom Eisunfall im Winter über den Sturz mit dem Rad bis zum Betriebsunfall. Im schlimmsten Fall ist man durch solche Geschehen wochenlang im Krankenhaus handlungsunfähig. Dass automatisch dann die Angehörigen Angelegenheiten für einen regeln können, wird zwar vorausgesetzt, doch die Realität sieht anders aus. Daher ist es wichtig, rechtzeitig mit einer Vorsorgevollmacht zu regeln, wer sich im Krankheitsfall beispielsweise um die Bankgeschäfte und andere wichtige Angelegenheiten kümmern soll.
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Experten informieren über Vorsorgevollmacht und rechtliche Betreuung bei Krankheit und Behinderung

Bürgerservice des Justizministeriums NRW: Experten informieren über Vorsorgevollmacht und rechtliche Betreuung bei Krankheit und Behinderung

Antworten und Ratschläge für Angehörige und Betroffene am 7. November 2013
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Podiumsdiskussion „Wie wollen wir in NRW in Zukunft pflegen?“

Das Thema Pflege wird zurzeit engagierter denn je diskutiert.
Dank des medizinischen Fortschritts werden die Menschen in NRW – wie im Rest der Bundesrepublik – immer älter. Das ist erfreulich, stellt uns aber gleichzeitig auch vor immer größere Herausforderungen.
Der demografische Wandel zwingt uns zum Umdenken und wichtige Fragen müssen beantwortet werden. Wie wollen wir in Zukunft pflegen? Wie decken wir den Fachkräftebedarf in der Pflege? Ist die Qualität der Pflege landesweit gleichwertig?

Die Einbringung des Gesetzentwurfes zur Neuausrichtung der Pflege, kurz GEPA NRW, welches das Pflege- und das Wohn- und Teilhabegesetz umfasst, befindet sich aktuell in der parlamentarischen Diskussion. Das nehmen die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen und die Arbeitsgemeinschaft 60plus der SPD Aachen zum Anlass, eine Podiumsdiskussion mit Experten zu veranstalten.

Unter dem Titel „Wie wollen wir in NRW in Zukunft pflegen?“ sind sowohl Fachkräfte als auch Betroffene und Interessierte herzlich eingeladen mit Vertreterinnen und Vertretern der Agentur für Arbeit, der Aachener Caritas Dienste GmbH, des Haus Aurelius, der Arbeiterwohlfahrt sowie des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW, der AOK Rheinland und der Gesundheitsministerin a.D. Ulla Schmidt u.a. dieser Thematik nachzugehen.

Die Veranstaltung, die von Walter Cremer (Vorsitzender der AG60plus) und der Aachener Landtagsabgeordneten Daniela Jansen moderiert wird, findet statt am Donnerstag, den 07. November 2013 von 19:00 Uhr bis 21:30 Uhr im AWO Seniorenwohnsitz Morillenhang, Morillenhang 23, 52064 Aachen.
Anmeldung wird erbeten bis zum 04. November 2013 per Mail: anne.pauli@landtag.nrw.de oder per Telefon: 0241 / 990378 29.

Weitere Informationen: Wie wollen wir in NRW in Zukunft pflegen?