Minister Schmeltzer: Sechs Branchen sind aus dem Niedriglohnbereich herausgewachsen

Tarifspiegel 2015 für Nordrhein-Westfalen veröffentlicht
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:
Die Tariflöhne in sechs Branchen sind im letzten Jahr in Nordrhein-Westfalen aus dem Niedriglohnbereich herausgewachsen, darunter die Eisen- und Stahlindustrie und das Gerüstbauerhandwerk. Dies zeigt der Tarifspiegel 2015, den Arbeitsminister Rainer Schmeltzer im Rahmen der Initiative „Faire Arbeit – Fairer Wettbewerb“ vorgestellt hat.

„Tarifverträge sind eine wichtige Voraussetzung für faire Löhne“, sagte Schmeltzer. „Der gesetzliche Mindestlohn hat dem Wettbewerb über die Lohnkosten eine Untergrenze gesetzt. Wir erleben jetzt schon die positive Wirkung auf die Tariflandschaft.“ Mit dem Tarifspiegel NRW veröffentlicht das Arbeitsministerium jährlich einen Überblick über Löhne unterhalb der Niedriglohngrenze von 10,36 Euro in nordrhein-westfälischen Tarifverträgen.
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Rund 750.000 Menschen profitieren in NRW vom gesetzlichen Mindestlohn

Nach Schätzungen des Arbeitsministeriums profitieren in Nordrhein-Westfalen seit dem 1. Januar rund 750.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vom gesetzlichen Mindestlohn. „Sozialpolitisch ist das ein Meilenstein für unser Land. Denn vor Inkrafttreten dieses Gesetzes haben rund 10 Prozent der Beschäftigten weniger als 8,50 Euro die Stunde verdient, zum Teil erheblich weniger“, sagte Arbeitsminister Guntram Schneider in Düsseldorf.
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Gratulation an Stephan Weil und die niedersächsischen Sozialdemokraten zu einem hervorragenden Wahlkampf

Ich gratuliere Stephan Weil und den niedersächsischen Sozialdemokraten zu einem mutigen und tollen Wahlkampf.
Mit den richtigen Themen ist es den niedersächsischen Genossen gelungen die Wählerinnen und Wähler zu mobilisieren. Bessere Bildung, soziale Gerechtigkeit und angemessener Lohn für gute Arbeit sind die Themen mit denen der Wechsel in Niedersachsen möglich gemacht wurde.
Das sind die sozialdemokratischen Grundwerte für ein gerechteres und zukunftsfähigeres Deutschland.

Das niedersächsische Ergebnis macht Mut, dass es auch im Bund zum nötigen Wechsel kommen kann und so gehen auch wir in Nordrhein-Westfalen wie im ganzen Bund zuversichtlich in den Bundestagswahlkampf.
Die Wahl Niedersachsen hat einmal mehr gezeigt, dass es sich lohnt, bis zur letzten Minute zu kämpfen.

Bis zur letzten Minute werden wir deshalb auch für unser Ziel – den politischen Wechsel auf Bundesebene – kämpfen.
Alle gemeinsam und vor allem auch gemeinsam mit unserem Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück.

Ihre Daniela Jansen

Norbert Römer: „Wir brauchen ein soziales und demokratisches Europa“

Zum heutigen Aktionstag der europäischen Gewerkschaften erklärt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Römer:
„Wir unterstützen die Demonstrationen für Arbeit und soziale Gerechtigkeit. Ein soziales, wirtschaftlich starkes und demokratisches Europa müssen wir gemeinsam aufbauen – mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.

Wir wollen eine EU, die sich nicht an den niedrigsten, sondern an den höchsten sozialen Standards orientiert.
Für uns in NRW bedeutet das konkret, dass wir uns zum Beispiel für einen gesetzlichen Mindestlohn einsetzen. Wer Vollzeit arbeitet, muss davon auch leben können.“