Anhörung zur Mammographie

Gemeinsam mit dem Ausschuss für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation (Vorsitz Daniela Jansen, SPD) hören die Mitglieder des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales am Mittwoch, 21. Oktober 2015, 13.30 Uhr, Raum E3 – D01, Experten zum Antrag der FDP-Fraktion an: „Mammographie für alle Altersschichten: Prävention stärken, Altersdiskriminierung verhindern“.
Durch frühzeitiges Erkennen könne die Sterberate als Folge von Brustkrebs deutlich gesenkt werden, heißt es in dem Antrag. Die FDP-Fraktion kritisiert, dass Frauen ab 70, anders als Frauen zwischen 50 und 69, nicht alle zwei Jahre zum Screening eingeladen werden. Beinahe die Hälfte der Tumore träten jedoch bei Frauen ab 70 auf, für die keine regelmäßigen kostenlosen Untersuchungen angeboten werden. Die Altersgrenze müsse aufgehoben, um auch Frauen über 69 Jahren die Teilnahme am Mammographie-Screening zu ermöglichen. In Kooperation mit Krankenkassen und den Kassenärztlichen Vereinigungen solle außerdem die Teilnahmequote am Screening-Programm in NRW auf mindestens 70 Prozent gesteigert werden.

POSITIV ZUSAMMEN LEBEN – Gemeinsam gegen Angst und Ausgrenzung

Presseerklärung der AIDS-Hilfe Aachen e.V. zum Welt-AIDS-Tag 2014
Das Motto des diesjährigen Welt-AIDS-Tages lautet:
„POSITIV ZUSAMMEN LEBEN – Gemeinsam gegen Angst und Ausgrenzung“

2014 findet der Welt-Aids-Tag zum 27. Mal statt. Seit 1988 wird er jährlich am 1. Dezember begangen. Mit zahlreichen spannenden Aktionen erinnern Regierungen, Organisationen und Vereine weltweit an diesem Tag an HIV und AIDS, und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit den von HIV betroffenen Menschen zu zeigen. Das Spektrum reicht von Informationsständen in der Innenstadt über Podiumsdiskussionen bis hin zu Spendenssammelaktionen.
Der Welt-Aids-Tag dient auch dazu, Verantwortliche in Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft – weltweit wie auch in Europa und Deutschland – daran zu erinnern, dass das HI-Virus noch längst nicht besiegt ist. Auch, damit überall die notwendigen Mittel bereitgestellt werden und sich Vorbeugung, Aufklärung, Behandlung und Hilfe für die Betroffenen an ihren Lebensrealitäten orientieren können.
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Bürgerservice des Justizministeriums NRW: Experten informieren über Vorsorgevollmacht und rechtliche Betreuung bei Krankheit und Behinderung

Antworten und Ratschläge für Angehörige und Betroffene am 4. Dezember 2014
Das Justizministerium teilt mit:
Der Start in ein neues Jahr ist für viele Menschen ein Grund, sich wieder  guten Vorsätzen zu widmen. Aber nicht nur Diät, Sport und mehr Freizeit sind gute Vorsätze, auch rechtliche Themen, wie zum Beispiel die Vorsorgevollmacht sollten Beachtung finden. In zwölf Monaten kann viel geschehen – vom Eisunfall im Winter über den Sturz mit dem Rad bis zum Betriebsunfall. Im schlimmsten Fall ist man durch solche Geschehen wochenlang im Krankenhaus handlungsunfähig. Dass automatisch dann die Angehörigen Angelegenheiten für einen regeln können, wird zwar vorausgesetzt, doch die Realität sieht anders aus. Daher ist es wichtig rechtzeitig mit einer Vorsorgevollmacht zu regeln, wer sich im Krankheitsfall beispielsweise um die Bankgeschäfte und andere wichtige Angelegenheiten kümmern soll.
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Erklärung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags Nordrhein-Westfalen zum GEPA NRW

Erklärung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags
Nordrhein-Westfalen zum Gesetz zur Entwicklung und Stärkung einer
demographiefesten, teilhabeorientierten Infrastruktur und zur Weiterentwicklung und
Sicherung der Qualität von Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere Menschen,
Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen (GEPA NRW) – Drucksache 16/3388
– und zu der Verordnung zur Ausführung des Alten- und Pflegegesetzes Nordrhein-
Westfalen und nach § 92 SGB XI (APG DVO NRW) – Vorlage 16/1795 –

Das Verfahren zur Verabschiedung des GEPA NRW und zur Herstellung des Benehmens
zur APG DVO NRW hat sich aufgrund der Komplexität der Regelungen für die
Investitionskostenfinanzierung stationärer Pflegeeinrichtungen zeitlich erheblich verzögert.
Der Ausschuss sieht ein dringendes Erfordernis, schnellst möglich Rechtssicherheit für die Finanzierung von Pflegeeinrichtungen zu schaffen, da:
1. die Träger dringend Planungssicherheit für die im Hinblick auf das Jahr 2018
erforderlichen Modernisierungen benötigen und
2. eine Übereinstimmung des Landesrechts mit dem Bundesrecht und höchstrichterlicher
Rechtsprechung hergestellt werden muss, um die Investitionskostenberechnungen für
Einrichtungsträger und Pflegebedürftige rechtssicher zu machen.
Die Pflegeeinrichtungen in NRW verfügen derzeit nur über Bescheide über den
Investitionskostenanteil an den Leistungsentgelten, die bis zum 31. Dezember 2014 befristet sind, was zu noch größerer Dringlichkeit führt.

Vor diesem Hintergrund stellt der Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales fest:

Der Ausschuss wird alles daran setzen, unter Beteiligung der Landesregierung einen durch Anträge veränderten Entwurf des GEPA NRW zu erarbeiten.
Zielmarke ist die Verabschiedung des Gesetzes – einschließlich der Benehmensherstellung zu Verordnungen – an den Plenartagen des 1. und 2. Oktober 2014.
Sofern wider Erwarten eine Realisierung dieses Zeitziels nicht möglich sein sollte, wird der
Ausschuss spätestens in seiner Sitzung am 24. September 2014 einen fraktionsübergreifenden Beschluss fassen, der eine Ergänzung des bestehenden
Landespflegegesetzes NRW um eine Übergangsregelung beinhaltet.
Ziel dieser wäre eine inhaltsgleiche Weitergeltung der derzeit gültigen Bescheide über die
Investitionskostenanteile an den Leistungsentgelten längstens bis zum 31. Dezember 2015.

Veranstaltung „Überwinden, Trauma und Traumabewältigung“

Im Namen des Aachener Fördervereins für traumatisierte Menschen e.V. und in ihrer Funktion als Schirmherrin lädt die Aachener Landtagsabgeordnete Daniela Jansen herzlich zur Veranstaltung „Überwinden, Trauma und Traumabewältigung“ am 27. Mai 2014, 19.00h ins Forum M der Mayerschen Buchhandlung ein.

Im Rahmen der Veranstaltung sollen mittels Vorträgen, eines Films und einer Kunstausstellung Antworten auf die Fragen „Was ist eigentlich ein Trauma? Welche Störungen sind damit gemeint und wie sehen die Behandlungsmöglichkeiten aus?“ gegeben werden.
Mit dem Spezialthema „Sexting“ sowie dem Film „Überwinden“, in dem fünf Interviewpartner über ihre traumatisierenden Erfahrungen berichten, richtet sich die Veranstaltung besonders an Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 13, deren Eltern sowie an Lehrkräfte, die mit solchen Schülerinnen und Schülern arbeiten.
Zum Thema Mobbing und Sexting wird auch Ralph Ebeling, Referent der Initiative „Eltern+Medien“ bei der Landesanstalt für Medien in NRW (LfM) informieren.

Ablauf der Veranstaltung:
19.00 Uhr Grußwort Schirmherrin Daniela Jansen MdL
19.15 Uhr Begrüßung und Einführung, Guido Flatten, 1. Vorsitzender Aachener Förderverein für traumatisierte Menschen e.V
19.30 Uhr Phänomen Mobbing und Sexting, Ralph Ebeling, Referent LfM-Initiative „Eltern+Medien“
20.00 Uhr Pause ca. 15 Minuten (Möglichkeit die Ausstellung zu besichtigen)
20.15 Uhr Filmtrailer „Überwinden“ (6 Min.), Vorstellung Unterrichtsmaterial, Fragen, Diskussion
Anschl. Ausklang (bis 21.00h)

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Der Aachener Förderverein für traumarisierte Menschen e.V. bittet aus organisatorischen Gründen aber um eine Anmeldung unter: foerderverein@traumascout.de

Weitere Informationen zum Verein finden Sie auch unter: http://www.traumascout.de/de/

Schicksalsschläge kommen plötzlich – eine Vorsorgevollmacht hilft in jedem Fall

Das Justizministerium teilt mit:
Zum pflegenden Angehörigen kann man schneller werden als man glaubt: Hirnschaden nach Unfall, Wachkoma – wie geht es jetzt weiter? Auch Fälle von Altersdemenz nehmen zu. Was mache ich, wenn der Vater oder die Mutter nicht mehr in der Lage ist, ihre Dinge zu regeln, sich nicht mehr zurechtfinden?

Dagegen kann man sich nicht wappnen. Aber man kann mit geringer Mühe eine Sicherung einbauen: Mit einer Vorsorgevollmacht bestimme ich in gesunden Tagen, wer meine rechtlichen Interessen an meiner Stelle wahrnimmt, wenn ich selber nicht mehr dazu in der Lage bin. Denn was passiert eigentlich, wenn die rechtliche Handlungsfähigkeit durch Unfall, Krankheit oder Behinderung eingeschränkt wird? Wer übernimmt dann die Rechtsgeschäfte?

Zu Fragen rund um das Betreuungsrecht informieren am Donnerstag, den 3. April 2014, Experten aus der Justiz. In der Zeit von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr können Betroffene und Angehörige direkt Fragen stellen: per Telefon unter 0211/837-1915.
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Experten informieren über Vorsorgevollmacht und rechtliche Betreuung bei Krankheit und Behinderung

Bürgerservice des Justizministeriums NRW: Experten informieren über Vorsorgevollmacht und rechtliche Betreuung bei Krankheit und Behinderung

Antworten und Ratschläge für Angehörige und Betroffene am 7. November 2013
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Ministerin Steffens: Ab 1. Mai besserer Schutz von Nichtraucherinnen und Nichtrauchern

Service-Hotline und Informationsbroschüre bei Fragen zu Gesetzesänderungen

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:
Die Verbesserung des Gesundheitsschutzes von Nichtraucherinnen und Nichtrauchern, die Abschaffung von Ausnahmen sowie einheitliche Regelungen für die Gastronomie sind Kernpunkte der vom Landtag am 29. November 2012 beschlossenen Änderungen des Nichtraucherschutzgesetzes Nordrhein-Westfalen (NiSchG NRW). Sie treten zum 1. Mai 2013 in Kraft. „Damit erhält Nordrhein-Westfalen ein konsequentes und rechtssicheres Nichtraucherschutzgesetz, mit dem auch Wettbewerbsverzerrungen beendet werden“, erklärt dazu Gesundheitsministerin Barbara Steffens.
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Vertrauen und Transparenz schaffen – Erklärung Organspende

Erklärung
– Vertrauen für die Organspenden zurückgewinnen
– Transplantationsmedizin manipulationssicher machen
– Verstöße verfolgen und ahnden

Anlässlich der auswärtigen Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales im Herz- und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen am 30. Januar 2013 erklären die Mitglieder des Ausschusses:
Bundesweit warten rund 12.000 Menschen dringend auf eine Transplantation. Ihr Überleben und ihre Lebensqualität hängen von der Bereitschaft der Menschen ab, Organe nach dem Tod zu spenden. Derzeit versterben täglich drei Menschen aufgrund mangelnder Organspende. Weiterlesen