„Ein Kind ist ein Kind – kein schleichender Abbau von Standards bei jungen Flüchtlingen“

Am Rande einer gemeinsamen Arbeitstagung der nordrhein-westfälischen SPD-Familienpolitikerinnen und -politiker im Landtag und im Bundestag erklären Petra Crone, Stefan Schwartze und Wolfgang Jörg:
„Im Zusammenhang mit der Flüchtlingsdebatte werden in jüngster Zeit Stimmen laut, die den Abbau von Qualitätsstandards für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit Fluchthintergrund fordern. Dies lehnen wir entschieden ab!
Ein Kind ist ein Kind. Es darf nicht sein, dass Kinder aufgrund ihrer Herkunft unterschiedlich behandelt werden.
Die Kinder- und Jugendhilfe muss sich an gemeinsamen Standards für alle orientieren. Dies ist in Deutschland über Jahrzehnte Konsens gewesen, ist Grundlage unserer Gesetzgebung und nicht zuletzt Bestandteil der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen. Jeder Initiative, diesen Konsens zu verlassen, treten wir in Land und Bund entschlossen entgegen. Das Auseinanderdividieren bedeutet eine Zwei-Klassengesellschaft und die lehnen wir ab.“
Petra Crone und Stefan Schwartze sind stellvertretende Sprecher der Arbeitsgruppe „Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ der SPD-Bundestagsfraktion.
Wolfgang Jörg ist familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen.

Britta Altenkamp: „Freiwerdendes Betreuungsgeld fließt nun in frühkindliche Bildung“

Das freiwerdende Geld aus dem vom Bundesverfassungsgericht gekippten Betreuungsgeld wird auf die Länder verteilt. Darauf einigten sich Bund und Länder am Rande des sogenannten Flüchtlingsgipfels im Bundeskanzleramt. „Das ist eine sehr gute Nachricht. Mit dem Geld können wir die frühkindliche Bildung in NRW weiter voranbringen“, sagt Britta Altenkamp, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag.
„Es ist gut, dass das freiwerdende Geld den Ländern ohne Abstriche für die Kinderbetreuung zur Verfügung gestellt wird. Unsere Position ist klar: Wir wollen die frühkindliche Bildung weiter ausbauen. Der Erfolg beim Gipfelgespräch ist auch unserer Landesregierung zu verdanken, die sich stets für die Abschaffung des Betreuungsgeldes eingesetzt hat.
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Seminarbericht zum SGK-Seminar „Erweiterte Kita-Öffnungszeiten“

Im letzten Jahr hat der Rat der Stadt Aachen den Weg für erweiterte Kita-Öffnungszeiten frei gemacht. Ab dem kommenden Kindergartenjahr sollen in zwei Einrichtungen in einem zweijährigen Modellprojekt erweiterte Öffnungszeiten umgesetzt werden. Der Stadtrat hat Finanzmittel für zwei 30-Stunden-Stellen für pädagogisches Fachpersonal pro Kita bereitgestellt. Laut dem Antrag der SPD und CDU Fraktionen, sollen die derzeitigen Öffnungszeiten von ca. 07:30 bis 16:30 Uhr auf 06:00 bis 19:00 Uhr erweitert werden.
Um die Vorschläge der Fachverwaltung durch die Expertise aus anderen Städten zu ergänzen, fand am Samstag, den 09.Mai 2015 ein Seminar des SGK Kreisverbandes Stadt Aachen zum Thema „Erweiterte Kita-Öffnungszeiten: Ansätze und Konzepte“ statt.
Neben einem Vortrag einer externen Referentin aus der Kitalandschaft aus Gelsenkirchen, wurde die Workshop-Phase genutzt, um die vorgestellten Konzepte und Ansätze für die konkrete Umsetzung in der Praxis zu erörtern.
Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion mit lokalen Akteuren statt.
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KiTa „Karlinis“: Erste Aachener betriebsnahe Verbundkita offiziell eingeweiht

Aachen, 27. April 2015.
Die Firmen Grünenthal, FEV, Babor, Blitzschutzbau Rhein-Main und MÄURER & WIRTZ weihen am heutigen Montag offiziell die erste öffentlich geförderte betriebsnahe Verbundkita in Aachen ein. Die meisten der insgesamt 70 Kinder werden bereits seit Januar in der KiTa „Karlinis“ von Erzieherinnen und Erziehern des Trägers educcare betreut. Bis August dieses Jahres werden insgesamt 70 Kinder zwischen sechs Monaten und sechs Jahren in sechs Gruppen im Gebäude in der Kaubendenstraße in ihr „zweites Zuhause“ gefunden haben. Der Name „Karlinis“ wurde von einer Jury bestehend aus Vertretern des Trägers und der Unternehmen sowie dem Oberbürgermeister aus über 480 Vorschlägen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen einreichten, ausgewählt. Politik und Verwaltung lobten das Engagement der Unternehmen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem KiTa-Projekt ganz konkret zu verbessern.
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Ministerin Schäfer besucht das evangelische Familienzentrum Regenbogen in Aachen

Auf Einladung von Daniela Jansen MdL hat NRW-Familienministerin Ute Schäfer am 27. August 2014 das evangelische Familienzentrum Regenbogen in Aachen Brand besucht. Der besondere Charakter des Familienzentrums – die Nähe zum Kinderheim in Brand – standen hierbei besonders im Vordergrund.
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