„Kein Kind zurücklassen!“ – Stadt Aachen nun Teil des landesweiten Netzwerks

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Modellphase geht „Kein Kind zurücklassen! Für ganz Nordrhein-Westfalen“ nun in die erste Stufe des landesweiten Ausbaus.
Insgesamt werden für die Ausweitung Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds in Höhe von insgesamt 2,3 Millionen Euro pro Jahr investiert.

Die Stadt Aachen ist eine der 22 Kommunen, die die Landesinitiative ab sofort ergänzen.

Zusammen mit den 18 Kommunen aus dem 2012 gestarteten Modellvorhaben werden 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen erreicht.

„Wir freuen uns, dass die Bewerbung der Stadt erfolgreich war und Aachen nun Teil der Initiative ist“, zeigen sich die beiden Aachener Landtagsabgeordneten Daniela Jansen und Karl Schultheis zufrieden.
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Online-Dialog #JUKON16 – Land Nordrhein-Westfalen fragt junge Menschen nach ihren Ideen für die Zukunft

Wie willst du in Zukunft leben? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Online-Dialogs #JUKON16, an dem sich junge Menschen zwischen 16 und 25 Jahre vom 07. April bis 04. Mai 2016 beteiligen können. Der Online-Dialog wird von den Ministerien für Wissenschaft, Bauen, Arbeit und Wirtschaft sowie der Staatskanzlei durchgeführt.
Unter www.jukon16.nrw finden sich sechs Themen, die sich mit dem Leben in der Stadt, dem Dialog zwischen jungen Menschen und Unternehmen, mit Energieversorgung, Wirtschaft und Arbeit und der Frage, was Forschung und Wissenschaft für den Menschen tun sollen, beschäftigen.
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NRW startet Bewerbungsverfahren zum EU-Schulobst- und -gemüseprogramm für das Schuljahr 2016/2017

Alle Grundschulen und Förderschulen mit Primarstufe in NRW können teilnehmen
Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz und das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilen mit:
Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen lädt wieder zur Teilnahme an ihrem erfolgreichen Schulobst- und -gemüseprogramm ein. Alle Grundschulen und Förderschulen mit Primarbereich können sich zwischen dem 7. März und dem 15. April 2016 für das kommende Schuljahr bewerben. In den Schulobst-Schulen erhalten die Schülerinnen und Schüler dreimal wöchentlich kostenlos Obst und Gemüse. Finanziert wird das Programm durch die EU und das Land Nordrhein-Westfalen.

Das EU-Schulobst- und -gemüseprogramm wurde 2010 an 355 Schulen in NRW eingeführt und seitdem kontinuierlich ausgeweitet. Im aktuellen Schuljahr erreicht das Programm rund 214.000 Schulkinder an über 1.100 Grund- und Förderschulen.
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„Ein Kind ist ein Kind – kein schleichender Abbau von Standards bei jungen Flüchtlingen“

Am Rande einer gemeinsamen Arbeitstagung der nordrhein-westfälischen SPD-Familienpolitikerinnen und -politiker im Landtag und im Bundestag erklären Petra Crone, Stefan Schwartze und Wolfgang Jörg:
„Im Zusammenhang mit der Flüchtlingsdebatte werden in jüngster Zeit Stimmen laut, die den Abbau von Qualitätsstandards für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit Fluchthintergrund fordern. Dies lehnen wir entschieden ab!
Ein Kind ist ein Kind. Es darf nicht sein, dass Kinder aufgrund ihrer Herkunft unterschiedlich behandelt werden.
Die Kinder- und Jugendhilfe muss sich an gemeinsamen Standards für alle orientieren. Dies ist in Deutschland über Jahrzehnte Konsens gewesen, ist Grundlage unserer Gesetzgebung und nicht zuletzt Bestandteil der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen. Jeder Initiative, diesen Konsens zu verlassen, treten wir in Land und Bund entschlossen entgegen. Das Auseinanderdividieren bedeutet eine Zwei-Klassengesellschaft und die lehnen wir ab.“
Petra Crone und Stefan Schwartze sind stellvertretende Sprecher der Arbeitsgruppe „Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ der SPD-Bundestagsfraktion.
Wolfgang Jörg ist familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen.

Stadtteilkochen im SPACE in Walheim

Glutenfreie wraps, vegetarisch, kein Schweinefleisch – an alles habe ich gedacht, nur nicht an Laktose-Intoleranz. Beim Stadtteilkochen im Walheimer Space hatte ich alles für die Wraps eingekauft, was meiner Meinung nach den Jugendliche und EhrenämtlerInnen schmecken könnte, nur mit der Milcheiweiß-Allergie der Leiterin Nadine Zillekens habe ich nicht gerechnet…
Nach einer Führung durch das Haus bin ich begeistert: helle, freundliche Räume, Chill-out-Zonen, Billiard-Tische und im Hof ein umgebauter Bauwagen. Auch die Möglichkeit, bei schlechtem Wetter PlayStation zu spielen oder Filme anzuschauen, ist vorhanden. In der ehemaligen Scheune ist jetzt ein Partyraum eingerichtet.
In der Küche fangen wir an, Gemüse und Salat zu schnippeln und wir kommen ins Gespräch. Die Jugendliche fragen interessiert nach, ob ich schon immer in die Politik wollte, wie ich zu bestimmten politischen Themen stehe, was ich zu dem Flüchtlingsproblem sagen kann, und wie mein Tagesablauf aussieht.
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Kochen für die ganze Familie beim Stadtteilkochen am Driescher Hof

Ein Artikel unserer Praktikantin Amelie Kaufmann:
Ein wichtiger Bestandteil des Familienlebens ist das gemeinsame Essen und Kochen. Das kommt im Alltagstress mit den unterschiedlichen Verpflichtungen der Familienmitglieder oft zu kurz. In der Offenen Tür (OT) Driescher Hof findet daher regelmäßig ein Familienkochen statt.
Im Rahmen des Stadtteilkochens besuchte die Landtagsabgeordnete Daniela Jansen dieses Mal das Kocherlebnis der besonderen Art in der OT D*Hof.
Insgesamt 13 Kinder und 4 Eltern trafen sich mit der Abgeordneten am 02. Juni 2015 zum gemeinsamen Kochen. Auf der Speisekarte stand dieses Mal: Türkische Köfte Kekik, Kartoffeln mit Eiern, Pfannkuchen nach russischer Art und Philadelphia-Dessert.
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Thomas Lipke als Abgeordneter beim Jugend-Landtag 2015

„Wenn man zwischenzeitlich vergisst, dass man den Abgeordnetensitz im Landtag nur vorübergehend besetzt und wieder abgeben muss, muss etwas Besonderes geschehen sein.“ (Thomas Lipke)

Toll und interessant aber auch stressig sollte er sein, der Jugend-Landtag NRW.
Nach den drei Tagen der diesjährigen 7. Auflage würde Thomas Lipke, 19 Jahre alt und aus Aachen, ihn ebenfalls genauso beschreiben.
Auf Einladung der Aachener Landtagsabgeordneten Daniela Jansen durfte er als einer von 237 Jugend-Abgeordneten die politische Arbeit im Landtag kennen lernen und auch selber mitgestalten.
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Ministerin Löhrmann: Wir setzen die Empfehlungen des Runden Tisches um

Schulausschuss beschließt Entlastungen für G8
Der Schulausschuss im nordrhein-westfälischen Landtag hat Maßnahmen zur Entlastung von Schülerinnen und Schülern im verkürzten achtjährigen Bildungsgang am Gymnasium verabschiedet. Schulministerin Sylvia Löhrmann dankte den Ausschussmitgliedern für die engagierte Debatte: „Der Schulausschuss hat heute den Weg für die Umsetzung wesentlicher Empfehlungen des Runden Tisches frei gemacht. Damit ist der Grundstein gelegt, dass die Entlastungen im achtjährigen Bildungsgang für die Schülerinnen und Schüler ab dem kommenden Schuljahr 2015/16 greifen können. Die Gymnasien haben Planungssicherheit und können sich an dem nun gesteckten Rahmen orientieren und sich Schritt für Schritt weiterentwickeln.“
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NRW fördert zusätzliche Betreuungsangebote für Kinder aus Flüchtlingsfamilien mit sechs Millionen Euro

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:
Für zusätzliche Betreuungsangebote für Kinder aus Flüchtlingsfamilien stehen in diesem Jahr sechs Millionen Euro zur Verfügung. Unter den Flüchtlingen, die nach Nordrhein-Westfalen kommen, sind zahlreiche Kinder, die einen Anspruch auf einen Betreuungsplatz haben und von den frühkindlichen Bildungsangeboten in der Kindertagesbetreuung profitieren sollen.
„Vor dem Hintergrund ihrer oftmals traumatischen Erfahrungen, aufgrund von Sprachbarrieren und wegen elterlicher Bedenken besuchen jedoch nur relativ wenige der betroffenen Kinder sofort ein Regelangebot. Deshalb besteht gerade für die erste Zeit ein Sonderbedarf“, erklärte Familienministerin Ute Schäfer.
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Minister Schneider: Gemeinsame Mahlzeiten in Kita und Schule bis 2020 gesichert

Härtefallfonds „Alle Kinder essen mit“ verlängert
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:
Der mit jährlich einer Million Euro ausgestattete Härtefallfonds „Alle Kinder essen mit“ für einkommensarme Familien wird um fünf weitere Jahre bis zum 31. Juli 2020 verlängert. Dies hat das Landeskabinett in seiner heutigen Sitzung beschlossen. „Damit reagieren wir darauf, dass der Bund auch weiterhin in bestimmten Fällen Kinder aus armen Familien vom geförderten Mittagessen in Kita oder Schule ausschließt. Eine gemeinsame Mahlzeit ist aber in doppelter Hinsicht wichtig: Die Kinder sollen nicht nur satt werden, sondern auch an der Gemeinschaft teilhaben. Wir wollen kein Kind zurücklassen“, sagte Sozialminister Guntram Schneider. Die Verlängerung des Härtefallfonds sei ein ergänzender Baustein zur Landesinitiative „NRW hält zusammen … für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung“, die allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen soll.
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