„Kein Kind zurücklassen“ wirkt und lohnt sich

Nach der erfolgreichen Auswertung in 18 Modellkommunen wird das Land das Vorhaben für alle Kommunen in NRW öffnen
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Dr. Brigitte Mohn, Mitglied des Vorstandes der Bertelsmann Stiftung, haben in der Staatskanzlei in Düsseldorf den Abschlussbericht des Modellprojektes „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ vorgestellt.
„‚Kein Kind zurücklassen‘ ist ein Erfolg und wir wollen die vorbeugende Politik in Nordrhein-Westfalen fortsetzen – weil sie gut für die Kinder und für die Zukunft des Landes ist“, sagte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. „Kein Kind zurücklassen“ habe den Praxistest bestanden. „Wir sind sehr beeindruckt davon, wie viel Engagement Kommunen in die Unterstützung ihrer Kinder und Familien investiert haben, und wir sind sicher, dass sie damit auf dem richtigen Weg sind“, unterstrich auch
Dr. Brigitte Mohn.
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Alleinerziehend, arbeitslos – aber nicht chancenlos

Das Landesprogramm TEP erleichtert seit fünf Jahren den Einstieg in eine Teilzeitberufsausbildung

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:
Alleinerziehend, ohne Ausbildung, arbeitslos – damit dies nicht zur beruflichen Sackgasse wird, gibt es seit fünf Jahren flächendeckend in NRW das Landesprogramm zur Förderung der Teilzeitberufsausbildung, TEP. Arbeitsminister Rainer Schmeltzer hat jetzt eine erste Bilanz gezogen: „Etwa 70 Prozent der Teilnehmenden konnten wir erfolgreich beim Einstieg in eine Ausbildung unterstützen oder ihnen eine andere Perspektive eröffnen.“

2,8 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln stellt das Arbeitsministerium jährlich für bis zu 540 Plätze im Programm „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“ zur Verfügung. Junge Menschen mit Familienverantwortung bekommen Hilfe bei der Berufsorientierung und der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Teilzeit. Die Unterstützung reicht von Erstellung der Bewerbungsunterlagen über Bewerbungstrainings bis hin zur Vermittlung von Betriebskontakten. Außerdem gibt es Hilfen, um Familie und Ausbildung zu vereinbaren, etwa bei der Suche nach einer geeigneten Kinderbetreuung.
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Die KGS in der Düppelstraße: Eine Schule, die Spiel, Spaß und Lernen vereint

Ein Bericht unserer Praktikantin Anya Delen:

Bei unserem gemeinsamen Besuch am vergangenen Freitag in der Katholischen Grundschule (kurz: KGS) in der Düppelstraße erhielten wir tolle Einblicke in den Schulalltag von rund 237 Schülerinnen und Schülern. Zentraler Aspekt des Unterrichts ist das Gemeinsame Lernen, sodass den Kindern Lerninhalte auf einfachem, spielerischem Wege vermittelt werden können.
Lernschwache Kinder, aber auch Spätzügler erhalten an der KGS Düppelstraße die Möglichkeit, einer auf sie zugeschnittenen Förderung in Form des Gemeinsamen Lernens. Dieser zentrale Aspekt im Rahmen des Unterrichts ermöglicht es dem Lehrpersonal, auf leichtem und spielerischem Wege Lerninhalte in einer angenehmen, familiären Atmosphäre zu vermitteln.
Für die Betreuung der Kinder steht nicht nur das Lehrerkollegium bereit, sondern auch Sozialarbeiter und Pädagogen, die die Entwicklung der Kinder gemeinsam in engster Kooperation fördern möchten.
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Kochen für die ganze Familie beim Stadtteilkochen am Driescher Hof

Ein Artikel unserer Praktikantin Amelie Kaufmann:
Ein wichtiger Bestandteil des Familienlebens ist das gemeinsame Essen und Kochen. Das kommt im Alltagstress mit den unterschiedlichen Verpflichtungen der Familienmitglieder oft zu kurz. In der Offenen Tür (OT) Driescher Hof findet daher regelmäßig ein Familienkochen statt.
Im Rahmen des Stadtteilkochens besuchte die Landtagsabgeordnete Daniela Jansen dieses Mal das Kocherlebnis der besonderen Art in der OT D*Hof.
Insgesamt 13 Kinder und 4 Eltern trafen sich mit der Abgeordneten am 02. Juni 2015 zum gemeinsamen Kochen. Auf der Speisekarte stand dieses Mal: Türkische Köfte Kekik, Kartoffeln mit Eiern, Pfannkuchen nach russischer Art und Philadelphia-Dessert.
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Abschlussbericht Gender Gewaltkonzept

Ein Artikel unserer Praktikantin Amelie Kaufmann:
Viele Menschen erleben in ihrem Alltag psychische, physische, wirtschaftliche oder sexualisierte Gewalt. Diese Gewalterfahrungen gelten als Risikofaktor für die Gesundheit. Bei der Abschlussveranstaltung des Modellprojektes „Gender Gewaltkonzept – Genderspezifische Erfassung und Versorgung von Patientinnen und Patienten nach Gewalterfahrung in der StädteRegion Aachen“ wurden die Forschungsergebnisse, des vom Land NRW und von der EU geförderten Modellprojektes, präsentiert. Das Modellprojekt widmete sich den gesundheitlichen Auswirkungen von Gewalterfahrungen bei Frauen und Männern. Es wurden 5000 Patientinnen und Patienten im UKA zu ihren Gewalterfahrungen befragt. Die systematische Befragung hatte das Ziel zu untersuchen, ob und in welchem Ausmaß ärztlicher Handlungsbedarf besteht. Denn es fehlt an geschlechts- und gewaltspezifischen Therapieansätzen in NRW. Schlussendlich soll aus der Handlungsbedarfsanalyse ein Leitfaden entwickelt werden, anhand dessen individuell auf die gesundheitlichen Folgen nach Gewalterleben eingegangen werden kann.
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Seminarbericht zum SGK-Seminar „Erweiterte Kita-Öffnungszeiten“

Im letzten Jahr hat der Rat der Stadt Aachen den Weg für erweiterte Kita-Öffnungszeiten frei gemacht. Ab dem kommenden Kindergartenjahr sollen in zwei Einrichtungen in einem zweijährigen Modellprojekt erweiterte Öffnungszeiten umgesetzt werden. Der Stadtrat hat Finanzmittel für zwei 30-Stunden-Stellen für pädagogisches Fachpersonal pro Kita bereitgestellt. Laut dem Antrag der SPD und CDU Fraktionen, sollen die derzeitigen Öffnungszeiten von ca. 07:30 bis 16:30 Uhr auf 06:00 bis 19:00 Uhr erweitert werden.
Um die Vorschläge der Fachverwaltung durch die Expertise aus anderen Städten zu ergänzen, fand am Samstag, den 09.Mai 2015 ein Seminar des SGK Kreisverbandes Stadt Aachen zum Thema „Erweiterte Kita-Öffnungszeiten: Ansätze und Konzepte“ statt.
Neben einem Vortrag einer externen Referentin aus der Kitalandschaft aus Gelsenkirchen, wurde die Workshop-Phase genutzt, um die vorgestellten Konzepte und Ansätze für die konkrete Umsetzung in der Praxis zu erörtern.
Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion mit lokalen Akteuren statt.
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KiTa „Karlinis“: Erste Aachener betriebsnahe Verbundkita offiziell eingeweiht

Aachen, 27. April 2015.
Die Firmen Grünenthal, FEV, Babor, Blitzschutzbau Rhein-Main und MÄURER & WIRTZ weihen am heutigen Montag offiziell die erste öffentlich geförderte betriebsnahe Verbundkita in Aachen ein. Die meisten der insgesamt 70 Kinder werden bereits seit Januar in der KiTa „Karlinis“ von Erzieherinnen und Erziehern des Trägers educcare betreut. Bis August dieses Jahres werden insgesamt 70 Kinder zwischen sechs Monaten und sechs Jahren in sechs Gruppen im Gebäude in der Kaubendenstraße in ihr „zweites Zuhause“ gefunden haben. Der Name „Karlinis“ wurde von einer Jury bestehend aus Vertretern des Trägers und der Unternehmen sowie dem Oberbürgermeister aus über 480 Vorschlägen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen einreichten, ausgewählt. Politik und Verwaltung lobten das Engagement der Unternehmen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem KiTa-Projekt ganz konkret zu verbessern.
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Elternqualität ist keine Frage des Geschlechts – Volle Gleichberechtigung für gleichgeschlechtliche Paare auch beim Adoptionsrecht

Minister Kutschaty und Ministerin Steffens:
„Elternqualität ist keine Frage des Geschlechts – Volle Gleichberechtigung für gleichgeschlechtliche Paare auch beim Adoptionsrecht“
Das Justizministerium und das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilen mit:
Für eine vollständige rechtliche Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften mit Ehepaaren sprechen sich Justizminister Thomas Kutschaty und Emanzipationsministerin Barbara Steffens aus. Heute beschäftigt sich der Bundesrat mit dem vom Deutschen Bundestag beschlossenen Gesetz zur Sukzessivadoption.
Nach dem Bundestagsbeschluss dürfen homosexuelle Paare zwar künftig ein Kind adoptieren, wenn es zuvor bereits von einem der Partner adoptiert wurde. Ein gemeinsames Adoptionsrecht für Lebenspartnerschaften, wie es für Ehepaare gilt, sieht das Gesetz jedoch nicht vor. Weiterlesen

Michael Scheffler: „Ein guter Kompromiss für die finanzielle Entlastung der Hebammen“

Freiberufliche Hebammen bangen teilweise um ihre Existenz in Deutschland. Sie beklagen seit langem steigende Prämien für ihre Haftpflichtversicherungen. Manche Hebammen können die neuerlichen Prämienanstiege ab Juli nicht mehr bezahlen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat nun Vorschläge zur dauerhaften Sicherung der Berufsgruppe vorgelegt. „Damit könnte die Bundesregierung das Thema mit einem akzeptablen Kompromissvorschlag vom Tisch bekommen“, kommentiert Michael Scheffler, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen. Weiterlesen

EU-Schulobstprogramm NRW geht in die nächste Runde

Bewerbungsverfahren für neue Schulen startet am 1. April 2014
Die Aachener Landtagsabgeordnete Daniela Jansen begrüßt die Fortführung des EU-Schulobstprogramms:
Die Grundschulen und Förderschulen mit Primarbereich in Nordrhein-Westfalen können sich vom 1. April 2014 bis zum 9. Mai 2014 für die Teilnahme am EU-Schulobstprogramm im Schuljahr 2014/15 bewerben. Ab kommender Woche sind die Bewerbungsunterlagen für interessierte Schulen für das von der NRW-Landesregierung und der EU geförderte Programm online auf www.schulobst.nrw.de abrufbar. Bereits teilnehmende Grund- und Förderschulen mit Primarbereich können sich in diesem Zeitraum über die Internetseite zum EU-Schulobstprogramm einfach zurückmelden. Weiterlesen