Daniela Jansen kritisiert CDU-Blockade beim Unterhaltsvorschuss

Die NRW-Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF), Daniela Jansen, äußert deutliche Kritik an der CDU-Blockade des Gesetzentwurfs zur Neuregelung des Unterhaltsvorschusses.
„Der Missstand, dass sich bei einer Trennung oft die Väter ihrer Unterhaltsverpflichtungen entziehen, kann nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden.“
Dabei begrüßt Jansen es grundsätzlich sehr, dass der Bund nun das Unterhaltsvorschussgesetz dahingehend ändern will, das die Vorschussleistungen auf alle minderjährigen Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres ausgeweitet werden und damit auf eine Begrenzung der Leistungsdauer vollständig verzichtet wird.
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Schulbesuch GGS Am Höfling

Jahrgangsübergreifendes Lernen? Kinder von 6 bis 10 Jahren in einem Klassenraum? Kann das funktionieren?
Es kann! Der große Andrang und die hohen Anmeldezahlen bestätigen das Konzept der Burtscheider Grundschule Am Höfling.
Bei einem Besuch machte sich Landtagsabgeordnete Daniela Jansen selbst ein Bild von dem pädagogischen Konzept. Rektor Ulrich Nellessen stellte die insgesamt 3-zügige Schule vor und erläuterte, dass die Umstellung einer klassischen Grundschule auf das altersgemischte Konzept eine ‚Kollegiumsentscheidung‘ war. Durch das Team von Lehrkräften, darunter auch 3 männliche Kollegen und Sonderpädagogen, werden auch 28 Kinder mit Behinderung unterrichtet. „Bei uns bedeutet Inklusion aber auch, dass die behinderten Kinder ständig eine Bezugsperson haben. Deshalb haben wir sie auf nur 4 Klassen aufgeteilt“, erläutert Uli Nellessen.

Daniela Jansen nahm sich einen ganzen Vormittag Zeit und hatte so die Gelegenheit, drei altersgemischte Klassen eine erste Klasse im Englisch-Unterricht zu besuchen. Die Kinder erklärten ihr das Konzept: Alle Lernmaterialien sind in Lernstufen unterteilt, so dass ein 6-7 jähriges Kind nach Lernstufe eins lernt, die älteren Kinder dann entsprechend nach höheren Stufen. Völlig selbstständig entscheiden sie, mit welchen Hilfsmitteln sie ihre individuell festgelegten Lernziele erreichen möchten. In den Klassenräumen ist Platz für konzentriertes Lernen an den Tischen, aber auch für Gruppenarbeiten oder Leseecken. Immer wieder holen sich die LehrerInnen kleinere Gruppen von SchülerInnen zusammen und gehen mit ihnen bestimmte Inhalte durch, um auch bei kleinen Problemen sofort helfen zu können. Einen Frontalunterricht gibt es hier nicht. „Die älteren Schüler helfen den jüngeren, und auch die Kinder mit Behinderungen sind voll integriert“, erläutert der Rektor. Probleme hat die Schule allein gerade wegen des großen Andrangs: noch wichtiger für die Eltern ist die Betreuung durch die OGS. Genau wie das Betreuungspersonal werden die Räumlichkeiten so langsam  knapp.

Seminarbericht zum SGK-Seminar „Erweiterte Kita-Öffnungszeiten“

Im letzten Jahr hat der Rat der Stadt Aachen den Weg für erweiterte Kita-Öffnungszeiten frei gemacht. Ab dem kommenden Kindergartenjahr sollen in zwei Einrichtungen in einem zweijährigen Modellprojekt erweiterte Öffnungszeiten umgesetzt werden. Der Stadtrat hat Finanzmittel für zwei 30-Stunden-Stellen für pädagogisches Fachpersonal pro Kita bereitgestellt. Laut dem Antrag der SPD und CDU Fraktionen, sollen die derzeitigen Öffnungszeiten von ca. 07:30 bis 16:30 Uhr auf 06:00 bis 19:00 Uhr erweitert werden.
Um die Vorschläge der Fachverwaltung durch die Expertise aus anderen Städten zu ergänzen, fand am Samstag, den 09.Mai 2015 ein Seminar des SGK Kreisverbandes Stadt Aachen zum Thema „Erweiterte Kita-Öffnungszeiten: Ansätze und Konzepte“ statt.
Neben einem Vortrag einer externen Referentin aus der Kitalandschaft aus Gelsenkirchen, wurde die Workshop-Phase genutzt, um die vorgestellten Konzepte und Ansätze für die konkrete Umsetzung in der Praxis zu erörtern.
Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion mit lokalen Akteuren statt.
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KiTa „Karlinis“: Erste Aachener betriebsnahe Verbundkita offiziell eingeweiht

Aachen, 27. April 2015.
Die Firmen Grünenthal, FEV, Babor, Blitzschutzbau Rhein-Main und MÄURER & WIRTZ weihen am heutigen Montag offiziell die erste öffentlich geförderte betriebsnahe Verbundkita in Aachen ein. Die meisten der insgesamt 70 Kinder werden bereits seit Januar in der KiTa „Karlinis“ von Erzieherinnen und Erziehern des Trägers educcare betreut. Bis August dieses Jahres werden insgesamt 70 Kinder zwischen sechs Monaten und sechs Jahren in sechs Gruppen im Gebäude in der Kaubendenstraße in ihr „zweites Zuhause“ gefunden haben. Der Name „Karlinis“ wurde von einer Jury bestehend aus Vertretern des Trägers und der Unternehmen sowie dem Oberbürgermeister aus über 480 Vorschlägen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen einreichten, ausgewählt. Politik und Verwaltung lobten das Engagement der Unternehmen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem KiTa-Projekt ganz konkret zu verbessern.
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Daniela Jansen besucht den „Kulturdonnerstag“ an der GGS Schönforst

Am letzten Donnerstag im November besuchte Daniela Jansen die GGS Schönforst in Aachen-Forst. Anlass war der „Kulturdonnerstag“, an dem die Kinder der Grundschule sich in verschiedenen kreativen Bereichen erproben und verwirklichen können. Von Werken, über die Schreibwerkstatt, Kochen nach Sarah Wiener bis hin zu Hip-Hop-Tanz wird den Schülerinnen und Schülern eine Vielzahl von Aktivitäten angeboten. Das Vorzeigeprojekt der GGS Schönforst ist die Streicher-Klasse, die seit 2008 in Kooperation mit der Musikschule der Stadt Aachen umgesetzt wird.
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Norbert Römer/Reiner Priggen: „Das Land schnürt ein Paket von 91 Millionen Euro für die Flüchtlingspolitik“

Die Koalition aus SPD und DIE GRÜNEN in Nordrhein-Westfalen reagiert auf die stark gestiegene Zuwanderung, insbesondere auf die steigende Zahl von Flüchtlingen aus von Kriegen betroffenen Ländern. Im nächsten Haushalt sollen insgesamt 91 Millionen Euro zusätzlich für diesen Bereich eingestellt werden – durch ein umfassendes Maßnahmenpaket. Dazu erklären Norbert Römer, Vorsitzender der SPD-Fraktion im NRW-Landtag, und Reiner Priggen, Vorsitzender der Fraktion DIE GRÜNEN:

Norbert Römer: „Wir haben bei dem Flüchtlingsgipfel in Essen versprochen, dass wir den von Krieg und Vertreibung bedrohten Menschen schnell und wirksam helfen. Dieses Versprechen lösen wir ein. Mehr noch: Wir gehen weit über die dort getroffenen Zusagen hinaus und verdoppeln die Hilfsmittel in der Summe.“

Reiner Priggen: „Wer verfolgt wird, traumatisiert wurde und unsere Hilfe braucht, kann sich auf uns verlassen. Wir sorgen für angemessene Unterkünfte, wir verbessern die Betreuung sowie die Gesundheitsversorgung und gerade auch die Instrumente für die Integration der Kinder werden wir stärken.“ Weiterlesen