Thomas Stotko: „Wir sind ein verlässlicher Partner für die Freiwilligen Feuerwehren“

Das Innenministerium hat heute im Innenausschuss zum aktuellen Sachstand zur Laufbahnverordnung für die Freiwillige Feuerwehr berichtet. In den vergangenen Tagen war deutlich geworden, dass unterschiedliche Auffassungen innerhalb der Freiwilligen Feuerwehren zu einzelnen Regelungen der geplanten Verordnung bestehen.

Nach dem Bericht des Innenministeriums in der heutigen Sitzung des Innenausschusses ist die diskutierte Verordnung am 22. März 2017 den Feuerwehren zur Stellungnahme übersandt worden. Das Anhörungsverfahren läuft noch bis zum 13. April 2017.

Zahlreiche Vorschläge des Verbandes der Feuerwehren sind bereits vorher Inhalt der Verordnung geworden. In einem Gespräch vom gestrigen Tage haben der Verband der Feuerwehren und das Innenministerium bereits wichtige Unstimmigkeiten ausräumen können. Noch offene Punkte sollen in Kürze geklärt werden. Dazu erklärt Thomas Stotko, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

Ja „Wir nehmen die bisher geäußerten Bedenken der Feuerwehren sehr ernst. Wir befinden uns aber auf dem richtigen Weg. Wir gehen davon aus, dass es jetzt schnell gehen wird und im Rahmen des Anhörungsverfahrens noch im April ein Konsens erzielt werden kann. Jetzt ist der Verband der Feuerwehren gefragt, eine gemeinsame Stellungnahme der Feuerwehren zu organisieren.“

Besuch beim Brücken e.V. – ein Verein für Integration und Vielfalt in Aachen

Ein Bericht unserer Praktikantin Anya Delen:

Heute haben wir voller Erwartungen dem alten „Roten Haus“ im Stadtteil Rothe Erde einen Besuch abgestattet. Der gemeinnützige Verein Brücken e.V., unter der Leitung von Roland Bartholomé, nutzt das Haus an der Trierer Straße, seit längerer Zeit als Zentrum für Integrations- und Zusammenkunftsmaßnahmen von Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft.
Weiterlesen

Aushändigung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Maria Poquett

Laudatio der stellvertretenden Ministerpräsidenten Sylvia Löhrmann im Wortlaut:

Maria Poquett aus Aachen

„Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben“ – Nach diesen Worten des Gelehrten Wilhelm von Humboldt muss Maria Poquett ein ganz besonders wertvolles Leben führen. Denn vielen Menschen ist sie verbunden – besonders aber den Menschen mit Handicap.

Seit fast 20 Jahren ist Maria Poquett Vorstandsvorsitzende des Vereins für Körper- und Mehrfachbehinderte Aachen (VKM). Von einer Privatinitiative gegründet, baut sie diesen zunächst kleinen zu einem professionell aufgestellten Verein auf – mit heute immerhin mehreren hundert haupt- und ehrenamtlich Tätigen. Insbesondere liegt Maria Poquett die Verbesserung der Wohn- und Ausbildungssituation benachteiligter junger Menschen am Herzen. Die Errichtung von zwei Wohnhäusern und die Renovierung eines weiteren Hauses in Aachen für Menschen mit Behinderung sind vor allem ihr Verdienst. Sie packt selbst mit an, kümmert sich um die Finanzierung, den Betrieb und die soziale Betreuung in den Projekten. In dem über den VKM gegründeten Bistro „Kränzchen“ finden Menschen mit und ohne Handicap Arbeit.

Maria Poquett ist es gemeinsam mit dem „DAS DA Theater“ in Aachen gelungen, das Inklusionsprojekt MOMO zu verwirklichen. Das Theater¬ensemble, bestehend aus mehr als 50 Schauspielerinnen und Schauspielern mit und ohne Handicap, verzauberte mit diesem Theaterstück das Publikum.

Maria Poquett organisiert als Vorsitzende des Stiftungsbeirats der „Heemann Stiftung“ Spendengalas und beachtliche Zustiftungen sind überwiegend ihr zu verdanken. Die Stiftungsgelder sollen langfristig die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung verbessern helfen.

Als Maria Poquett im Jahr 2012 den Vorsitz des „Landesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen“ übernahm, der sich damals in einer schweren Krise befand, gelang es ihr innerhalb kürzester Zeit, den Verband neu auszurichten. Ein Kraftakt, wenn man bedenkt, dass hier die Interessen von ca. 5.000 Menschen mit Handicap in über 60 Mitgliedsorganisationen vertreten werden. Und ein weiteres Ehrenamt wird Maria Poquett 2012 angetragen – sie wird in den „Landesbeirat für die Belange behinderter Menschen in NRW“ berufen.

Liebe Maria Poquett, woher nehmen Sie nur die Zeit und Energie, sich so intensiv um so viele Menschen zu kümmern? Ganz herzlichen Dank für Ihren herausragenden Einsatz, für den ich Ihnen heute gerne das Verdienstkreuz am Bande überreiche.

Stadtteilkochen im SPACE in Walheim

Glutenfreie wraps, vegetarisch, kein Schweinefleisch – an alles habe ich gedacht, nur nicht an Laktose-Intoleranz. Beim Stadtteilkochen im Walheimer Space hatte ich alles für die Wraps eingekauft, was meiner Meinung nach den Jugendliche und EhrenämtlerInnen schmecken könnte, nur mit der Milcheiweiß-Allergie der Leiterin Nadine Zillekens habe ich nicht gerechnet…
Nach einer Führung durch das Haus bin ich begeistert: helle, freundliche Räume, Chill-out-Zonen, Billiard-Tische und im Hof ein umgebauter Bauwagen. Auch die Möglichkeit, bei schlechtem Wetter PlayStation zu spielen oder Filme anzuschauen, ist vorhanden. In der ehemaligen Scheune ist jetzt ein Partyraum eingerichtet.
In der Küche fangen wir an, Gemüse und Salat zu schnippeln und wir kommen ins Gespräch. Die Jugendliche fragen interessiert nach, ob ich schon immer in die Politik wollte, wie ich zu bestimmten politischen Themen stehe, was ich zu dem Flüchtlingsproblem sagen kann, und wie mein Tagesablauf aussieht.
Weiterlesen

Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen betreuen 33.537 Asylbewerber in 130 Notunterkünften in NRW

Als stellvertretende Präsidentin des DRK Kreisverband Städteregion Aachen e.V. bin ich stolz auf und dankbar für das unverzichtbare Engagement der Hilfs- und Wolfahrtsorganisation in NRW und der ganzen Bundesrepublik.

Die vier großen Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst betreuen aktuell 33.537 Asylbewerber in 130 Notunterkünften und Zentralen Unterbringungseinrichtungen des Landes NRW.
Weiterlesen

Die Bahnhofsmission – ein ganz besonderer Ort

Bahnhöfe nicht nur Orte der Reise, sondern auch des Ankommens.
Bei meinem Tag in der Bahnhofsmission erfahre ich zunächst durch ein Gespräch mit den Trägervertreterinnen (Diakonie und InVia), was Strukturen und Herausforderungen der Arbeit betrifft: Nicht nur Reisebegleitungen, auch Hilfestellungen für obdachlose Menschen gehören zu den Aufgaben.
Das wird dann im Außendienst sehr praktisch: „Wir gehen jetzt mal auf Gleis 6, da fährt ein Zug ab, der in Lindern geteilt wird“, sagt Konni, hauptamtlicher Mitarbeiter der Bahnhofsmission. Elisabeth, seine ehrenamtliche Kollegin und Studentin der Biologie, nickt zustimmend. Und tatsächlich sind viele Passagiere ratlos, in welchen Zugteil sie einsteigen sollen und wenden sich an die durch ihre blauen Westen deutlich erkennbaren Mitarbeiter. Auch Reisebegleitungen für hilflose Personen gehören zu ihren Aufgaben.
Weiterlesen