Landtagspräsidentin Carina Gödecke besucht die Aachener GGS Schönforst

Kinder der GGS Schönforst „löchern“ die NRW-Landtagspräsidentin mit
Fragen

„Das ist ja fast wie Montagmorgen beim Erzählkreis.“ Dieser Schülermeinung zum nordrhein-westfälischen Landtag konnte dessen Präsidentin Carina Gödecke fast zustimmen: Alle sitzen in der Runde zusammen und es finden regelmäßig Gespräche und Diskussionen statt. Gut 45 Minuten ließ sich die Landtagspräsidentin bei ihrem Besuch der städtischen Gemeinschaftsgrundschule Schönforst von den 3.- und
4.-Klässlern „löchern“, nachdem den Kindern kurz erklärt wurde, was der Landtag eigentlich ist. Vorher hatte Gödecke schon die Streicherklasse der Schule besucht und nach dem Gespräch mit den Kindern besuchte sie auch noch die Werkstätten des so genannten „Kulturdonnerstages“ der Schule.

Die Fragen der Kinder waren sehr gezielt, direkt und im besten Sinne respektlos: Was sie sich denn für 2016 beruflich und privat vorgenommen habe, ob sie auch noch einen richtigen Beruf habe, wie alt sie ist, wie lange sie schon im Landtag sei oder ob sie ihre Arbeit gerne macht?
Ebenso offen gab Gödecke, die in Begleitung der Aachener SPD-Landtagsabgeordneten Daniela Jansen und Heinrich Brötz, Leiter des
städtischen Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule, an die Albert-Maas-Straße gekommen war, Antworten.
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Britta Altenkamp: „Freiwerdendes Betreuungsgeld fließt nun in frühkindliche Bildung“

Das freiwerdende Geld aus dem vom Bundesverfassungsgericht gekippten Betreuungsgeld wird auf die Länder verteilt. Darauf einigten sich Bund und Länder am Rande des sogenannten Flüchtlingsgipfels im Bundeskanzleramt. „Das ist eine sehr gute Nachricht. Mit dem Geld können wir die frühkindliche Bildung in NRW weiter voranbringen“, sagt Britta Altenkamp, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag.
„Es ist gut, dass das freiwerdende Geld den Ländern ohne Abstriche für die Kinderbetreuung zur Verfügung gestellt wird. Unsere Position ist klar: Wir wollen die frühkindliche Bildung weiter ausbauen. Der Erfolg beim Gipfelgespräch ist auch unserer Landesregierung zu verdanken, die sich stets für die Abschaffung des Betreuungsgeldes eingesetzt hat.
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Stadtteilkochen im SPACE in Walheim

Glutenfreie wraps, vegetarisch, kein Schweinefleisch – an alles habe ich gedacht, nur nicht an Laktose-Intoleranz. Beim Stadtteilkochen im Walheimer Space hatte ich alles für die Wraps eingekauft, was meiner Meinung nach den Jugendliche und EhrenämtlerInnen schmecken könnte, nur mit der Milcheiweiß-Allergie der Leiterin Nadine Zillekens habe ich nicht gerechnet…
Nach einer Führung durch das Haus bin ich begeistert: helle, freundliche Räume, Chill-out-Zonen, Billiard-Tische und im Hof ein umgebauter Bauwagen. Auch die Möglichkeit, bei schlechtem Wetter PlayStation zu spielen oder Filme anzuschauen, ist vorhanden. In der ehemaligen Scheune ist jetzt ein Partyraum eingerichtet.
In der Küche fangen wir an, Gemüse und Salat zu schnippeln und wir kommen ins Gespräch. Die Jugendliche fragen interessiert nach, ob ich schon immer in die Politik wollte, wie ich zu bestimmten politischen Themen stehe, was ich zu dem Flüchtlingsproblem sagen kann, und wie mein Tagesablauf aussieht.
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Ibrahim Yetim: „Rechtssicherheit für Flüchtlinge in Ausbildung“

Der integrationspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Ibrahim Yetim, begrüßt den Erlass zur „Erteilung und Verlängerung von Duldungen für die Dauer einer Berufsausbildung“. Dieser wurde in der letzten Woche von der Landesregierung an die Bezirksregierungen ausgegeben und ermöglicht Flüchtlingen, die eine Berufsausbildung beginnen, ein Bleiberecht für die Dauer der Ausbildungszeit. Damit kommt die rot-grüne Landesregierung dem Wunsch der Wirtschaftsverbände, Rechtssicherheit für Auszubildende und ihre Betriebe zu schaffen nach und ermöglicht diesen eine verbesserte berufliche Perspektive.
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Thomas Lipke als Abgeordneter beim Jugend-Landtag 2015

„Wenn man zwischenzeitlich vergisst, dass man den Abgeordnetensitz im Landtag nur vorübergehend besetzt und wieder abgeben muss, muss etwas Besonderes geschehen sein.“ (Thomas Lipke)

Toll und interessant aber auch stressig sollte er sein, der Jugend-Landtag NRW.
Nach den drei Tagen der diesjährigen 7. Auflage würde Thomas Lipke, 19 Jahre alt und aus Aachen, ihn ebenfalls genauso beschreiben.
Auf Einladung der Aachener Landtagsabgeordneten Daniela Jansen durfte er als einer von 237 Jugend-Abgeordneten die politische Arbeit im Landtag kennen lernen und auch selber mitgestalten.
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Eva-Maria Voigt-Küppers: „Spannende und arbeitsreiche Tage während des Jugendlandtages in NRW“

Der nordrhein-westfälische Landtag ist fest in jugendlicher Hand: Der 7. Jugend-Landtag von Nordrhein-Westfalen hat begonnen. Bis Samstag debattieren 237 Jugendliche über die Vergabe von Studienplätzen und den Alltagsbezug von schulischen Lerninhalten. Die Mädchen und Jungen, die von den Abgeordneten der Fraktionen von SPD, CDU, Grünen, FDP und Piraten benannt wurden, sitzen nun auf den Stühlen der echten Abgeordneten. Dazu erklärt Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW:
„An diesen Tagen sollen die Jugendlichen die Politik in der parlamentarischen Demokratie praktisch erfahren und ihre Kenntnisse über die Abläufe im Parlament erweitern. Das wird eine spannende, aber auch eine arbeitsintensive Zeit.
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Schulbesuch GGS Am Höfling

Jahrgangsübergreifendes Lernen? Kinder von 6 bis 10 Jahren in einem Klassenraum? Kann das funktionieren?
Es kann! Der große Andrang und die hohen Anmeldezahlen bestätigen das Konzept der Burtscheider Grundschule Am Höfling.
Bei einem Besuch machte sich Landtagsabgeordnete Daniela Jansen selbst ein Bild von dem pädagogischen Konzept. Rektor Ulrich Nellessen stellte die insgesamt 3-zügige Schule vor und erläuterte, dass die Umstellung einer klassischen Grundschule auf das altersgemischte Konzept eine ‚Kollegiumsentscheidung‘ war. Durch das Team von Lehrkräften, darunter auch 3 männliche Kollegen und Sonderpädagogen, werden auch 28 Kinder mit Behinderung unterrichtet. „Bei uns bedeutet Inklusion aber auch, dass die behinderten Kinder ständig eine Bezugsperson haben. Deshalb haben wir sie auf nur 4 Klassen aufgeteilt“, erläutert Uli Nellessen.

Daniela Jansen nahm sich einen ganzen Vormittag Zeit und hatte so die Gelegenheit, drei altersgemischte Klassen eine erste Klasse im Englisch-Unterricht zu besuchen. Die Kinder erklärten ihr das Konzept: Alle Lernmaterialien sind in Lernstufen unterteilt, so dass ein 6-7 jähriges Kind nach Lernstufe eins lernt, die älteren Kinder dann entsprechend nach höheren Stufen. Völlig selbstständig entscheiden sie, mit welchen Hilfsmitteln sie ihre individuell festgelegten Lernziele erreichen möchten. In den Klassenräumen ist Platz für konzentriertes Lernen an den Tischen, aber auch für Gruppenarbeiten oder Leseecken. Immer wieder holen sich die LehrerInnen kleinere Gruppen von SchülerInnen zusammen und gehen mit ihnen bestimmte Inhalte durch, um auch bei kleinen Problemen sofort helfen zu können. Einen Frontalunterricht gibt es hier nicht. „Die älteren Schüler helfen den jüngeren, und auch die Kinder mit Behinderungen sind voll integriert“, erläutert der Rektor. Probleme hat die Schule allein gerade wegen des großen Andrangs: noch wichtiger für die Eltern ist die Betreuung durch die OGS. Genau wie das Betreuungspersonal werden die Räumlichkeiten so langsam  knapp.

NRW richtet Lehrerausbildung auf Zukunft aus

Kabinett gibt grünes Licht für die Weiterentwicklung der Lehrerausbildung
Das Landeskabinett hat die Weiterentwicklung der Lehrerausbildung in Nordrhein-Westfalen auf den Weg gebracht und einen Referentenentwurf für eine Änderung des Lehrerausbildungsgesetzes zur Verbändebeteiligung gebilligt. Schulministerin Sylvia Löhrmann erklärte: „Auf die Lehrerinnen und Lehrer kommt es an. Professionell ausgebildete Pädagoginnen und Pädagogen sind eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Bildungsarbeit in den Schulen. Mit dem vorliegenden Referentenentwurf richten wir die Lehrerausbildung behutsam und konsequent auf die Zukunft aus.“ Als wichtigste Aufgaben nannte die Ministerin die Inklusion und den Umgang mit Vielfalt im Klassenzimmer sowie das Lehren und Lernen mit digitalen Medien.
Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hob die erweiterten Möglichkeiten zum Erwerb des Lehramtes an Berufskollegs hervor: „Wir wollen die Stufung des Lehramtsstudiums in Bachelor- und Masterstudiengänge nutzen, um Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen den Zugang zum Lehramt an Berufskollegs zu erleichtern.“
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Minister Schneider: Gemeinsame Mahlzeiten in Kita und Schule bis 2020 gesichert

Härtefallfonds „Alle Kinder essen mit“ verlängert
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:
Der mit jährlich einer Million Euro ausgestattete Härtefallfonds „Alle Kinder essen mit“ für einkommensarme Familien wird um fünf weitere Jahre bis zum 31. Juli 2020 verlängert. Dies hat das Landeskabinett in seiner heutigen Sitzung beschlossen. „Damit reagieren wir darauf, dass der Bund auch weiterhin in bestimmten Fällen Kinder aus armen Familien vom geförderten Mittagessen in Kita oder Schule ausschließt. Eine gemeinsame Mahlzeit ist aber in doppelter Hinsicht wichtig: Die Kinder sollen nicht nur satt werden, sondern auch an der Gemeinschaft teilhaben. Wir wollen kein Kind zurücklassen“, sagte Sozialminister Guntram Schneider. Die Verlängerung des Härtefallfonds sei ein ergänzender Baustein zur Landesinitiative „NRW hält zusammen … für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung“, die allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen soll.
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KiTa „Karlinis“: Erste Aachener betriebsnahe Verbundkita offiziell eingeweiht

Aachen, 27. April 2015.
Die Firmen Grünenthal, FEV, Babor, Blitzschutzbau Rhein-Main und MÄURER & WIRTZ weihen am heutigen Montag offiziell die erste öffentlich geförderte betriebsnahe Verbundkita in Aachen ein. Die meisten der insgesamt 70 Kinder werden bereits seit Januar in der KiTa „Karlinis“ von Erzieherinnen und Erziehern des Trägers educcare betreut. Bis August dieses Jahres werden insgesamt 70 Kinder zwischen sechs Monaten und sechs Jahren in sechs Gruppen im Gebäude in der Kaubendenstraße in ihr „zweites Zuhause“ gefunden haben. Der Name „Karlinis“ wurde von einer Jury bestehend aus Vertretern des Trägers und der Unternehmen sowie dem Oberbürgermeister aus über 480 Vorschlägen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen einreichten, ausgewählt. Politik und Verwaltung lobten das Engagement der Unternehmen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem KiTa-Projekt ganz konkret zu verbessern.
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