Alleinerziehend, arbeitslos – aber nicht chancenlos

Das Landesprogramm TEP erleichtert seit fünf Jahren den Einstieg in eine Teilzeitberufsausbildung

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:
Alleinerziehend, ohne Ausbildung, arbeitslos – damit dies nicht zur beruflichen Sackgasse wird, gibt es seit fünf Jahren flächendeckend in NRW das Landesprogramm zur Förderung der Teilzeitberufsausbildung, TEP. Arbeitsminister Rainer Schmeltzer hat jetzt eine erste Bilanz gezogen: „Etwa 70 Prozent der Teilnehmenden konnten wir erfolgreich beim Einstieg in eine Ausbildung unterstützen oder ihnen eine andere Perspektive eröffnen.“

2,8 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln stellt das Arbeitsministerium jährlich für bis zu 540 Plätze im Programm „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“ zur Verfügung. Junge Menschen mit Familienverantwortung bekommen Hilfe bei der Berufsorientierung und der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Teilzeit. Die Unterstützung reicht von Erstellung der Bewerbungsunterlagen über Bewerbungstrainings bis hin zur Vermittlung von Betriebskontakten. Außerdem gibt es Hilfen, um Familie und Ausbildung zu vereinbaren, etwa bei der Suche nach einer geeigneten Kinderbetreuung.
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Im Gespräch über die Herausforderungen des Handwerks in NRW

SPD-Abgeordnete in der Enquetekommission zur Zukunft des Handwerks besuchten die Handwerkskammer Aachen und die Bäckerei Leo

Die Abgeordneten trafen in der Handwerkskammer Aachen den Geschäftsführer Herrn Peter Deckers und die Bereichsleiter für die Themen Aus- und Weiterbildung, Bildungsstätten und Digitalisierung.
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Die Digitalisierung und die nötige Anpassung der Handwerkerberufe und Betriebe an diese standen auch im Mittelpunkt des gemeinsamen Gespräches. So wurde deutlich, dass einer Modernisierung der Handwerksbetriebe oft nicht die reine Bequemlichkeit im Wege steht, sondern eine Überlastung durch Auftragsdichte, Bürokratie und die Schnelligkeit der Entwicklung im Bereich Digitalisierung.
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Minister Schmeltzer: Wir zeigen, wie attraktiv der Ausbildungsberuf ist

Nordrhein-Westfalen startet Kampagne für duale Ausbildung
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:
Arbeitsminister Rainer Schmeltzer hat gemeinsam mit IHK-NRW-Präsident Ralf Kersting den Startschuss für die Kampagne „In drei Jahren Weltklasse“ gegeben. Mit der Kampagne soll die Attraktivität der beruflichen Ausbildung in Nordrhein-Westfalen herausgestellt werden. „Die duale Ausbildung hat in Deutschland eine lange Tradition und genießt weltweit eine hohe Anerkennung“, sagte Minister Schmeltzer in Düsseldorf.
„Mit der Kampagne zeigen wir, wie einzigartig und reizvoll der Ausbildungsberuf bei uns ist.“
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Studifinder: Erfolgreiches Orientierungsangebot aus NRW künftig bundesweit

Land NRW und Bundesagentur für Arbeit vereinbaren Kooperation
Welches Studium passt zu mir? Wo kann ich das studieren? Und welche Voraussetzungen muss ich dafür mitbringen? Diese und viele weitere Fragen zum Thema Studienwahl beantwortet der Studifinder (www.studifinder.de) in Nordrhein-Westfalen seit 2012, der sich bundesweit zum Marktführer entwickelt hat. Jetzt soll das innovative Online-Instrument des Landes Nordrhein-Westfalen auf ganz Deutschland ausgeweitet werden. In dem Angebot zur Studienorientierung werden künftig Studiengänge aller Hochschulen der Bundesländer zu finden sein.
Dazu vereinbarten das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesagentur für Arbeit die gemeinsame Weiterentwicklung des Online-Beratungsportals.
Das Internet-Angebot „Studifinder“ hilft Studieninteressierten, sich in dem breit gefächerten Angebot an Studiengängen zurechtzufinden und gibt Anregungen für passende Studienangebote.
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Die KGS in der Düppelstraße: Eine Schule, die Spiel, Spaß und Lernen vereint

Ein Bericht unserer Praktikantin Anya Delen:

Bei unserem gemeinsamen Besuch am vergangenen Freitag in der Katholischen Grundschule (kurz: KGS) in der Düppelstraße erhielten wir tolle Einblicke in den Schulalltag von rund 237 Schülerinnen und Schülern. Zentraler Aspekt des Unterrichts ist das Gemeinsame Lernen, sodass den Kindern Lerninhalte auf einfachem, spielerischem Wege vermittelt werden können.
Lernschwache Kinder, aber auch Spätzügler erhalten an der KGS Düppelstraße die Möglichkeit, einer auf sie zugeschnittenen Förderung in Form des Gemeinsamen Lernens. Dieser zentrale Aspekt im Rahmen des Unterrichts ermöglicht es dem Lehrpersonal, auf leichtem und spielerischem Wege Lerninhalte in einer angenehmen, familiären Atmosphäre zu vermitteln.
Für die Betreuung der Kinder steht nicht nur das Lehrerkollegium bereit, sondern auch Sozialarbeiter und Pädagogen, die die Entwicklung der Kinder gemeinsam in engster Kooperation fördern möchten.
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CouchCafé-Besuch im Vinzenz-Heim

Auch um 18 Uhr schmeckt ein Stück Kuchen noch gut!
Mein Besuch im Vinzenz-Heim war eher ein Dämmerschoppen als ein Kaffeekränzchen. Sehr geduldig hat die „Weiße Gruppe“ auf mich und meinen Rübli-Kuchen gewartet. Das Vinzenz-Heim ist ein Zuhause für Menschen mit Behinderung – für etwa 280 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. In der „Jugendwohngruppe“, die ich heute besuche, werden Jugendliche und junge Erwachsene so weit wie möglich auf ein selbstständiges Leben vorbereitet. Es gibt Strukturen, die das erleichtern sollen: Hausregeln, ein Wäsche-Sortier-System, gemeinsame Unternehmungen und vieles mehr. Die Jugendlichen sind selbst verantwortlich für Essen, Einkaufen und Sauberkeit in ihren Zimmern.
Im Gespräch erlebe ich, dass der Weg der meisten Jugendlichen im Alter von 16 Jahren bis Mitte 20 häufig von der Schule in die Werkstatt führt. Einige können eine berufsvorbereitende Maßnahme absolvieren und haben danach die Chance, eine vereinfachte Ausbildung zu beginnen. Auf die Frage nach ihren Hobbys kommen die Jugendlichen in Fahrt; gemeinsame Kino-Fernsehabende oder „chillen“ mit ihren Freunden machen sie gern. Sie sind zu einer kleinen Gemeinschaft zusammen gewachsen.
Die Betreuerinnen erzählen mir, dass es im Lebensweg natürlich immer wieder auch Rückschläge gibt. Enttäuschungen, wenn es mit dem Traumberuf doch nicht geklappt hat, wenn man erkennt, dass es nicht die Wahlmöglichkeiten gibt wie bei Gleichaltrigen. Aber die Vorbereitung auf ein Leben in Selbstständigkeit klappt oft sehr gut.
Weitere Infos unter http://www.vinzenz-heim.de/willkommen.html

Jetzt über TatKraft-Einsatzorte abstimmen!

Wie schon im Newsletter angekündigt, kann ab sofort (und bis zum 15. Juli) hier auf der Website über die „Einsatzorte“ meiner diesjährigen TatKraft-Woche abgestimmt werden.
Also, mitmachen und Häkchen setzen. Ich bin gespannt!
Hier geht es zur Abstimmung

Ibrahim Yetim: „Rechtssicherheit für Flüchtlinge in Ausbildung“

Der integrationspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Ibrahim Yetim, begrüßt den Erlass zur „Erteilung und Verlängerung von Duldungen für die Dauer einer Berufsausbildung“. Dieser wurde in der letzten Woche von der Landesregierung an die Bezirksregierungen ausgegeben und ermöglicht Flüchtlingen, die eine Berufsausbildung beginnen, ein Bleiberecht für die Dauer der Ausbildungszeit. Damit kommt die rot-grüne Landesregierung dem Wunsch der Wirtschaftsverbände, Rechtssicherheit für Auszubildende und ihre Betriebe zu schaffen nach und ermöglicht diesen eine verbesserte berufliche Perspektive.
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11,2 Millionen Euro Bundesmittel im kommenden Schuljahr für das neue Übergangssystem „Kein Abschluss ohne Anschluss“

Jugendliche fit machen für Start ins Berufsleben

Die Landesregierung und das Bundesministerium für Bildung und Forschung teilen mit:
Nordrhein-Westfalen setzt seit drei Jahren auf eine umfassende und praxisbezogene Berufsorientierung, die vom Schuljahr 2018/19 an flächendeckend in allen Schulen des Landes angeboten werden wird. Der Bund unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen finanziell bei seinem Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ bis 2018 mit bis zu 60 Millionen Euro.
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Modellstudiengänge Pflege- und Gesundheitsberufe bewähren sich als Schritt zur berufsübergreifenden Versorgung

Als Vorreiter bei der Erprobung akademischer Ausbildungswege in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen bietet Nordrhein-Westfalen seit 2010 verschiedene Modellstudiengänge an. Beispiele sind der ausbildungsintegrierende Modellstudiengang Logopädie am Uniklinkum der RWTH Aachen und der Modellstudiengang Pflege der KaTHo NRW in Köln.
Eine Auswertung der bisherigen Ergebnisse und Erfahrungen zeigt, dass die Qualifikationen der Absolventinnen und Absolventen zu einem besseren, an den Bedürfnissen der Menschen orientierten Gesundheitssystem beitragen. „Die Studierenden erwerben neben der beruflichen Ausbildung zusätzliche Kompetenzen wie etwa Schnittstellen- oder Qualitätsmanagement, Entwicklung und Auswertung von praxisbezogenen Forschungsprojekten oder auch Steuerung von interprofessionellen Teams. Für eine zukunftsweisende, sektoren- und berufsübergreifende Zusammenarbeit im Gesundheitswesen sind solche Fähigkeiten unverzichtbar, um angesichts der komplexen Herausforderungen eine patientenorientierte Versorgung zu ermöglichen“, erklärte Gesundheits- und Pflegeministerin Barbara Steffens in Düsseldorf anlässlich der Vorstellung einer ersten wissenschaftlichen Bewertung der Modellstudiengänge.
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