Minister Schmeltzer: Wir zeigen, wie attraktiv der Ausbildungsberuf ist

Nordrhein-Westfalen startet Kampagne für duale Ausbildung
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:
Arbeitsminister Rainer Schmeltzer hat gemeinsam mit IHK-NRW-Präsident Ralf Kersting den Startschuss für die Kampagne „In drei Jahren Weltklasse“ gegeben. Mit der Kampagne soll die Attraktivität der beruflichen Ausbildung in Nordrhein-Westfalen herausgestellt werden. „Die duale Ausbildung hat in Deutschland eine lange Tradition und genießt weltweit eine hohe Anerkennung“, sagte Minister Schmeltzer in Düsseldorf.
„Mit der Kampagne zeigen wir, wie einzigartig und reizvoll der Ausbildungsberuf bei uns ist.“
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Studifinder: Erfolgreiches Orientierungsangebot aus NRW künftig bundesweit

Land NRW und Bundesagentur für Arbeit vereinbaren Kooperation
Welches Studium passt zu mir? Wo kann ich das studieren? Und welche Voraussetzungen muss ich dafür mitbringen? Diese und viele weitere Fragen zum Thema Studienwahl beantwortet der Studifinder (www.studifinder.de) in Nordrhein-Westfalen seit 2012, der sich bundesweit zum Marktführer entwickelt hat. Jetzt soll das innovative Online-Instrument des Landes Nordrhein-Westfalen auf ganz Deutschland ausgeweitet werden. In dem Angebot zur Studienorientierung werden künftig Studiengänge aller Hochschulen der Bundesländer zu finden sein.
Dazu vereinbarten das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesagentur für Arbeit die gemeinsame Weiterentwicklung des Online-Beratungsportals.
Das Internet-Angebot „Studifinder“ hilft Studieninteressierten, sich in dem breit gefächerten Angebot an Studiengängen zurechtzufinden und gibt Anregungen für passende Studienangebote.
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Daniela Jansen übt scharfe Kritik an der Arbeitsmarktpolitik der CDU-Fraktion

Anlässlich des Antrags der CDU-Fraktion „Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Vermittlungshemmnissen als Querschnittsaufgabe begreifen – gemeinsam Projekte entwickeln, die eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten ermöglichen“ übte Daniela Jansen in der letzten Plenardebatte des Jahres scharfe Kritik an der Arbeitsmarktpolitik der CDU-Fraktion.
„Ihr Antrag enthält genau eine richtige Forderung: Die Menschen mit arbeitsmarktbezogenen Vermittlungshemmnissen — egal, ob Langzeitarbeitslose oder Flüchtlinge — dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Das war’s.“
Darüber hinaus warf Sie der CDU-Fraktion vor, sich nicht ernsthaft an einem Gesamtkonzept zur Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit und der Integration von Flüchtlingen zu beteiligen.
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Minister Schmeltzer: Kein Lohndumping durch Werkverträge

Der 7. Oktober ist Welttag für menschenwürdige Arbeit
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:
Die Landesregierung setzt sich für eine Begrenzung von Werkverträgen und für faire Bedingungen bei ihrer Umsetzung ein. „Ich habe nicht grundsätzlich etwas gegen Werkverträge; keiner will Werkverträge abschaffen. Aber ich habe sehr viel dagegen, wenn Werkverträge zum Lohndumping eingesetzt werden“, sagte Arbeitsminister Rainer Schmeltzer anlässlich des vom Internationalen Gewerkschaftsbund ausgerufenen Welttages für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober.
Schein-Werkverträge bei regulären Tätigkeiten in betrieblichen Kernbereichen oder zu schlechteren Bedingungen als bei der Stammbelegschaft seien der falsche Weg, so Schmeltzer weiter. „Die Landesregierung erwartet, dass der von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles angekündigte Gesetzentwurf zum Arbeitnehmerüberlassungsgesetz die Aussagen im Koalitionsvertrag einlösen wird – nämlich den Missbrauch von Werkverträgen und Leiharbeit zu verhindern.“ NRW begleite diesen Gesetzgebungsprozess aktiv und werde gegebenenfalls über den Bundesrat auf Korrekturen dringen.
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Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren – Bundesfinanzministerium soll Passiv-Aktiv-Transfer ermöglichen

Arbeitsminister Guntram Schneider und Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, stellen gemeinsame Vorschläge vor
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:
In fast allen Bundesländern sinkt die Arbeitslosenquote seit Jahren –auch in Nordrhein-Westfalen. Fachkräftemangel wird allen Ortes beklagt. Deshalb ist es an der Zeit, auch diejenigen mit ins Boot zu nehmen, die bislang keine guten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt hatten, die Langzeitarbeitslosen. Deutschland zählt rund eine Million langzeitarbeitslose Menschen.
„Wir dürfen es uns als reiche Gesellschaft nicht leisten, Hundertausende Menschen abzuschreiben. Wir müssen und können Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren“, erklärten Guntram Schneider, Nordrhein-Westfalens Minister für Arbeit, Integration und Soziales, und der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Dr. Ulrich Schneider, in Berlin. Dazu sei ein Paradigmenwechsel notwendig.
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Tatkraft-Woche 2015 – Ein Tag beim Stadtbetrieb

Der Öcher hat ja oft „kein Wetter“- so ein Tag muss heute wohl sein. Bei leichtem Nieselregen treffe ich auf die Kollegen vom Stadtbetrieb im Stadtgarten am Spielplatz Ausgang Ungarnstrasse. Klaus Blömeke ist Teamleiter für 3 der insgesamt 10 Betriebshöfe in Aachen und weist mich ein: nachdem die Büsche und Hecken geschnitten sind, müssen wir den Grünschnitt zusammen rechen und verladen. Tatkraft-Einsatz beim Stadtbetrieb
Dabei kommen wir ins Gespräch über die Struktur des Stadtbetriebs.
Es ist nämlich keinesfalls so, dass hier eine Kolonne kommt und für Rasen mähen, Grünschnitt, Spielplatzpflege und Mülleimer leeren gleichzeitig zuständig ist. „Zuerst kommt die Mähkolonne, die muss aber zuvor dafür sorgen, dass der Abfall von der Wiese gesammelt wird. Auch an den Ecken und Kanten wird nachgeschnitten“, klärt Klaus Blömeke mich auf.
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Besuch bei Prodia

Vor kurzem besuchte die Landtagsabgeordnete Daniela Jansen die Werkstatt für behinderte Menschen „Prodia“.
Es handelt sich dabei um eine Einrichtung des Kolpingwerkes für Erwachsene mit psychischer Behinderung, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht, noch nicht oder nicht mehr erwerbsfähig sind. In einem ausführlichen Gespräch und einem anschließenden Besuch mit dem Geschäftsführer Norbert Schwertfeger, der pädagogischen Leiterin Inge Henn-Schiffer sowie den Betriebsleitern und Mitgliedern des Werkstattrates machte sie sich ein persönliches Bild von der Situation psychisch behinderter Menschen.
Die anerkannte Behindertenwerkstatt hat zum einem den gesellschaftlichen Auftrag, die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stabilisieren und auszubauen und zum anderen die beruflichen Tätigkeit dauerhaft zu sichern.
Mit dem Bild von behinderten Menschen, die in einer Werkstatt hauptsächlich beschäftigt werden und an ihrem Arbeitsplatz allein vor sich hin puzzeln, hat die Prodia wenig gemein. An ihren zwei Standorten an der Philipsstrasse in Aachen-Ost und in der Karl-Kuck-Str in Aachen-Brand können sich die MitarbeiterInnen in insgesamt 7 Berufsfeldern ausprobieren.
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Rund 750.000 Menschen profitieren in NRW vom gesetzlichen Mindestlohn

Nach Schätzungen des Arbeitsministeriums profitieren in Nordrhein-Westfalen seit dem 1. Januar rund 750.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vom gesetzlichen Mindestlohn. „Sozialpolitisch ist das ein Meilenstein für unser Land. Denn vor Inkrafttreten dieses Gesetzes haben rund 10 Prozent der Beschäftigten weniger als 8,50 Euro die Stunde verdient, zum Teil erheblich weniger“, sagte Arbeitsminister Guntram Schneider in Düsseldorf.
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11,2 Millionen Euro Bundesmittel im kommenden Schuljahr für das neue Übergangssystem „Kein Abschluss ohne Anschluss“

Jugendliche fit machen für Start ins Berufsleben

Die Landesregierung und das Bundesministerium für Bildung und Forschung teilen mit:
Nordrhein-Westfalen setzt seit drei Jahren auf eine umfassende und praxisbezogene Berufsorientierung, die vom Schuljahr 2018/19 an flächendeckend in allen Schulen des Landes angeboten werden wird. Der Bund unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen finanziell bei seinem Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ bis 2018 mit bis zu 60 Millionen Euro.
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Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“- Veranstaltung des DGB Bildungswerkes und des Paritätischen Wohlfahrtverbandes

Unter dem Motto „Aus Erfahrung für die Zukunft lernen – Praxis trifft Politik“ hatten DGB und Paritätischer Wohlfahrtsverband die Landespolitik und Fachleute von Trägern, der Kommunalen Koordinierung und aus dem Schulwesen eingeladen.
In vielen interessanten Vorträgen zu den „Anforderungen an ein gelingendes Übergangssystem aus der Sicht der betroffenen Jugendlichen“, Einschätzungen zur Potenzialanalyse und Berufsfelderkundung sowie zur Dualisierten Ausbildungsvorbereitung machten die Fachleute auf Probleme aufmerksam.
Demnach brauchen Jugendliche aus Förderschulen oder Jugendliche, die wenig Vorstellung von ihren Fähigkeiten haben, mehr Zeit für die Potenzialanalyse als beispielsweise Gymnasiasten. Hier gilt es nachzusteuern beziehungsweise zu differenzieren.
Ausserdem wünschten sich die Kommunen wie auch die Träger von berufsqualifizierenden Massnahmen mehr Mitsprachemöglichkeiten auf Landesebene.
Für die SPD-Fraktion stellte Daniela Jansen im Abschluss-Statement fest, dass „kein Abschluss ohne Anschluss“ kein statisches System ist, dass sich anpassen muss. Ausserdem bekräftigte sie, dass Potenzialanalyse und Berufsfelderkundung nur Instrumente seien, aber das Ziel das Entscheidende sei: jeder Jugendliche sollte nach Abschluss seiner Schullaufbahn wissen, wohin sein Weg gehe.
Die Politik profitiere immer von den Erfahrungen der Praktiker und werde die benannten Probleme gern aufnehmen und in die weitere Beratung zur Weiterentwickung des Systems einbeziehen.