Online-Dialog #JUKON16 – Land Nordrhein-Westfalen fragt junge Menschen nach ihren Ideen für die Zukunft

Wie willst du in Zukunft leben? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Online-Dialogs #JUKON16, an dem sich junge Menschen zwischen 16 und 25 Jahre vom 07. April bis 04. Mai 2016 beteiligen können. Der Online-Dialog wird von den Ministerien für Wissenschaft, Bauen, Arbeit und Wirtschaft sowie der Staatskanzlei durchgeführt.
Unter www.jukon16.nrw finden sich sechs Themen, die sich mit dem Leben in der Stadt, dem Dialog zwischen jungen Menschen und Unternehmen, mit Energieversorgung, Wirtschaft und Arbeit und der Frage, was Forschung und Wissenschaft für den Menschen tun sollen, beschäftigen.
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Minister Schmeltzer: Wir zeigen, wie attraktiv der Ausbildungsberuf ist

Nordrhein-Westfalen startet Kampagne für duale Ausbildung
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:
Arbeitsminister Rainer Schmeltzer hat gemeinsam mit IHK-NRW-Präsident Ralf Kersting den Startschuss für die Kampagne „In drei Jahren Weltklasse“ gegeben. Mit der Kampagne soll die Attraktivität der beruflichen Ausbildung in Nordrhein-Westfalen herausgestellt werden. „Die duale Ausbildung hat in Deutschland eine lange Tradition und genießt weltweit eine hohe Anerkennung“, sagte Minister Schmeltzer in Düsseldorf.
„Mit der Kampagne zeigen wir, wie einzigartig und reizvoll der Ausbildungsberuf bei uns ist.“
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Studifinder: Erfolgreiches Orientierungsangebot aus NRW künftig bundesweit

Land NRW und Bundesagentur für Arbeit vereinbaren Kooperation
Welches Studium passt zu mir? Wo kann ich das studieren? Und welche Voraussetzungen muss ich dafür mitbringen? Diese und viele weitere Fragen zum Thema Studienwahl beantwortet der Studifinder (www.studifinder.de) in Nordrhein-Westfalen seit 2012, der sich bundesweit zum Marktführer entwickelt hat. Jetzt soll das innovative Online-Instrument des Landes Nordrhein-Westfalen auf ganz Deutschland ausgeweitet werden. In dem Angebot zur Studienorientierung werden künftig Studiengänge aller Hochschulen der Bundesländer zu finden sein.
Dazu vereinbarten das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesagentur für Arbeit die gemeinsame Weiterentwicklung des Online-Beratungsportals.
Das Internet-Angebot „Studifinder“ hilft Studieninteressierten, sich in dem breit gefächerten Angebot an Studiengängen zurechtzufinden und gibt Anregungen für passende Studienangebote.
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Europaminister Lersch-Mense in Den Haag: Verbesserungen für Grenzpendler vereinbart

Der Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei teilt mit:
Europaminister Franz-Josef Lersch-Mense hat sich bei seinem Besuch in Den Haag mit dem niederländischen Innenminister Ronald Plasterk getroffen. Anlass der Reise in die Niederlande ist die Vereinbarung einer gemeinsamen Arbeitsliste, mit der grenzbedingte Hemmnisse zwischen beiden Ländern weiter abgebaut werden sollen. Ziel dieser sogenannten GROS-Liste ist es, Pendlerinnen und Pendlern in einem integrierten, grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt die Arbeitsmobilität zu erleichtern.
Minister Lersch-Mense sagte: „Wir möchten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch die Verantwortlichen in den Firmen ermuntern: Richten Sie den Blick noch stärker auf mögliche Jobs oder potenzielle Arbeitskräfte jenseits der Grenze! Und all jenen, für die das Pendeln über die Grenze hinweg bereits jetzt schon zum Alltag gehört, möchten wir das tägliche Leben erleichtern. Dazu sollen Grenzpendler in NRW und den Niederlanden eine optimale Informations- und Beratungsvermittlung erhalten.“ Weiterlesen

Minister Schmeltzer: Sechs Branchen sind aus dem Niedriglohnbereich herausgewachsen

Tarifspiegel 2015 für Nordrhein-Westfalen veröffentlicht
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:
Die Tariflöhne in sechs Branchen sind im letzten Jahr in Nordrhein-Westfalen aus dem Niedriglohnbereich herausgewachsen, darunter die Eisen- und Stahlindustrie und das Gerüstbauerhandwerk. Dies zeigt der Tarifspiegel 2015, den Arbeitsminister Rainer Schmeltzer im Rahmen der Initiative „Faire Arbeit – Fairer Wettbewerb“ vorgestellt hat.

„Tarifverträge sind eine wichtige Voraussetzung für faire Löhne“, sagte Schmeltzer. „Der gesetzliche Mindestlohn hat dem Wettbewerb über die Lohnkosten eine Untergrenze gesetzt. Wir erleben jetzt schon die positive Wirkung auf die Tariflandschaft.“ Mit dem Tarifspiegel NRW veröffentlicht das Arbeitsministerium jährlich einen Überblick über Löhne unterhalb der Niedriglohngrenze von 10,36 Euro in nordrhein-westfälischen Tarifverträgen.
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CouchCafé-Besuch im Vinzenz-Heim

Auch um 18 Uhr schmeckt ein Stück Kuchen noch gut!
Mein Besuch im Vinzenz-Heim war eher ein Dämmerschoppen als ein Kaffeekränzchen. Sehr geduldig hat die „Weiße Gruppe“ auf mich und meinen Rübli-Kuchen gewartet. Das Vinzenz-Heim ist ein Zuhause für Menschen mit Behinderung – für etwa 280 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. In der „Jugendwohngruppe“, die ich heute besuche, werden Jugendliche und junge Erwachsene so weit wie möglich auf ein selbstständiges Leben vorbereitet. Es gibt Strukturen, die das erleichtern sollen: Hausregeln, ein Wäsche-Sortier-System, gemeinsame Unternehmungen und vieles mehr. Die Jugendlichen sind selbst verantwortlich für Essen, Einkaufen und Sauberkeit in ihren Zimmern.
Im Gespräch erlebe ich, dass der Weg der meisten Jugendlichen im Alter von 16 Jahren bis Mitte 20 häufig von der Schule in die Werkstatt führt. Einige können eine berufsvorbereitende Maßnahme absolvieren und haben danach die Chance, eine vereinfachte Ausbildung zu beginnen. Auf die Frage nach ihren Hobbys kommen die Jugendlichen in Fahrt; gemeinsame Kino-Fernsehabende oder „chillen“ mit ihren Freunden machen sie gern. Sie sind zu einer kleinen Gemeinschaft zusammen gewachsen.
Die Betreuerinnen erzählen mir, dass es im Lebensweg natürlich immer wieder auch Rückschläge gibt. Enttäuschungen, wenn es mit dem Traumberuf doch nicht geklappt hat, wenn man erkennt, dass es nicht die Wahlmöglichkeiten gibt wie bei Gleichaltrigen. Aber die Vorbereitung auf ein Leben in Selbstständigkeit klappt oft sehr gut.
Weitere Infos unter http://www.vinzenz-heim.de/willkommen.html

Minister Schmeltzer: Kein Lohndumping durch Werkverträge

Der 7. Oktober ist Welttag für menschenwürdige Arbeit
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:
Die Landesregierung setzt sich für eine Begrenzung von Werkverträgen und für faire Bedingungen bei ihrer Umsetzung ein. „Ich habe nicht grundsätzlich etwas gegen Werkverträge; keiner will Werkverträge abschaffen. Aber ich habe sehr viel dagegen, wenn Werkverträge zum Lohndumping eingesetzt werden“, sagte Arbeitsminister Rainer Schmeltzer anlässlich des vom Internationalen Gewerkschaftsbund ausgerufenen Welttages für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober.
Schein-Werkverträge bei regulären Tätigkeiten in betrieblichen Kernbereichen oder zu schlechteren Bedingungen als bei der Stammbelegschaft seien der falsche Weg, so Schmeltzer weiter. „Die Landesregierung erwartet, dass der von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles angekündigte Gesetzentwurf zum Arbeitnehmerüberlassungsgesetz die Aussagen im Koalitionsvertrag einlösen wird – nämlich den Missbrauch von Werkverträgen und Leiharbeit zu verhindern.“ NRW begleite diesen Gesetzgebungsprozess aktiv und werde gegebenenfalls über den Bundesrat auf Korrekturen dringen.
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Ibrahim Yetim: „Neue Anlaufstelle für Flüchtlingsintegration ist Hilfe aus einem Guss“

Das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium und die Arbeitsagentur in NRW eröffnen heute die erste zentrale Anlaufstelle für Flüchtlinge, um diese schneller in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Der bundesweit erste Modellstandort des sogenannten „Integration Point“ ist in Düsseldorf. Dazu erklärt Ibrahim Yetim, integrationspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:
„Im Integration-Point sollen den Flüchtlingen alle nötigen Hilfen für die berufliche Eingliederung und Sicherung ihres Lebensunterhalts aus einer Hand angeboten werden. Die gezielte Ansprache und Betreuung der hier ankommenden Menschen erhöht die Chancen auf eine erfolgreiche Integration in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt.

Die beteiligten Akteure von der Agentur für Arbeit über Jobcenter, Flüchtlingsnetzwerke und kommunale Behörden wie beispielsweise Sozialamt, Jugendamt und Ausländerbehörde sollen je nach Gegebenheit vor Ort abgestimmte Maßnahmen anbieten, um die Unterstützung dieser Menschen zu erleichtern. Über das Programm ‚Early Intervention NRW+‘ wird bereits in einigen Arbeitsagenturen mit Hilfe von Talentscouts nach Fachkräften gesucht. Die ‚Integration-Points‘ sind eine sinnvolle Ergänzung und wir wünschen einen sehr guten Start. Momentan sind noch zwei weitere Standorte in NRW geplant.“

Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren – Bundesfinanzministerium soll Passiv-Aktiv-Transfer ermöglichen

Arbeitsminister Guntram Schneider und Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, stellen gemeinsame Vorschläge vor
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:
In fast allen Bundesländern sinkt die Arbeitslosenquote seit Jahren –auch in Nordrhein-Westfalen. Fachkräftemangel wird allen Ortes beklagt. Deshalb ist es an der Zeit, auch diejenigen mit ins Boot zu nehmen, die bislang keine guten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt hatten, die Langzeitarbeitslosen. Deutschland zählt rund eine Million langzeitarbeitslose Menschen.
„Wir dürfen es uns als reiche Gesellschaft nicht leisten, Hundertausende Menschen abzuschreiben. Wir müssen und können Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren“, erklärten Guntram Schneider, Nordrhein-Westfalens Minister für Arbeit, Integration und Soziales, und der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Dr. Ulrich Schneider, in Berlin. Dazu sei ein Paradigmenwechsel notwendig.
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Tatkraft-Woche 2015 – Ein Tag beim Stadtbetrieb

Der Öcher hat ja oft „kein Wetter“- so ein Tag muss heute wohl sein. Bei leichtem Nieselregen treffe ich auf die Kollegen vom Stadtbetrieb im Stadtgarten am Spielplatz Ausgang Ungarnstrasse. Klaus Blömeke ist Teamleiter für 3 der insgesamt 10 Betriebshöfe in Aachen und weist mich ein: nachdem die Büsche und Hecken geschnitten sind, müssen wir den Grünschnitt zusammen rechen und verladen. Tatkraft-Einsatz beim Stadtbetrieb
Dabei kommen wir ins Gespräch über die Struktur des Stadtbetriebs.
Es ist nämlich keinesfalls so, dass hier eine Kolonne kommt und für Rasen mähen, Grünschnitt, Spielplatzpflege und Mülleimer leeren gleichzeitig zuständig ist. „Zuerst kommt die Mähkolonne, die muss aber zuvor dafür sorgen, dass der Abfall von der Wiese gesammelt wird. Auch an den Ecken und Kanten wird nachgeschnitten“, klärt Klaus Blömeke mich auf.
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