Tatkraft-Tag in der Tagespflege Am Pannhaus

Mein Tatkraft-Tag beginnt pünktlich mit der offiziellen Öffnungszeit um 8 Uhr in der Tagespflege „Am Pannhaus“.
„Gemeinsam statt einsam“- unter diesem Motto kommen am Severinusplatz mitten in Eilendorf Menschen zusammen, um Gemeinschaft zu erleben und gleichzeitig professionelle Betreuung zu erfahren. Im Moment sind von den 15 Plätzen acht belegt, alles Frauen im Alter von 80 bis 91 Jahren.DSC_3243
Zunächst wird gefrühstückt, und das ganz in Ruhe. Manche benötigen ein bisschen Anleitung und Ermunterung zum Essen, andere schaffen ein Brötchen, Ei und Vollkornbrot sowie ein Schälchen mit Obst. Die stellvertretende Pflegedienstleiterin Frau Diehl, Altenpflegeschülerin Frau Breier und die Praktikantin und zukünftige Betreuungsfachkraft Frau Esser helfen den Besucherinnen dabei. Nach und nach trudeln alle Damen ein, bis um halb zehn alle komplett sind. Der Morgen beginnt nach dem Tisch abräumen mit gemeinsamem Singen. Weil heute Donnerstag ist, freuen sich alle schon auf den gemeinsamen Marktbummel.
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Heißer Draht – 6. Februar 2015 – Telefonsprechstunde zum Thema Pflege von 10 bis 12 Uhr

„Heißen Draht“ zum Thema Pflege.
Anlass ist das im Oktober verabschiedete „GEPA NRW“, ein übergreifendes Reformgesetz für das gesamte Landesrecht zum Thema Pflege und Alter, das einige Änderungen in diesem Bereich mit sich bringt.
Interessierte erhalten in der Telefon-Sprechstunde Antworten zu Fragen wie
„Was sind die wesentlichen Änderungen für Pflegebedürftige, die zu Hause oder bei Angehörigen leben?“ oder
„Welche Verbesserungen bringt das Gesetz für pflegende Angehörige?“.

Die Telefon-Sprechstunde findet am 6. Februar von 10 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 0241-99037830 statt.

Tatkraft-Tag im ambulanten Pflegedienst Visitatis

Die erste Herausforderung an diesem Tag: Mein Wecker klingelt um 05:45. Das ist mir eigentlich eindeutig zu früh, aber es hilft ja nichts. Ich starte um 6 Uhr mit Nina vom ambulanten Pflegedienst Visitatis in Walheim zu ihrer täglichen Tour. Sie erzählt mir im Auto, dass sie ihren Job sehr gern macht und die meisten „ihrer“ zu Pflegenden Leute sehr nett und lieb zu ihr sind.
Wir fahren zuerst zu einem älteren Herrn, der im Bett gewaschen wird. Beim anziehen braucht er ebenfalls Hilfe, danach ist er aber für den Tag gerüstet und kocht sich erst mal einen Kaffee. Keine 20 Minuten hat das gedauert, mindestens eine Minute geht aber für die Dokumentation drauf. „Ich finde es richtig, dass wir aufschreiben, was wir getan haben, schon allein deshalb, wenn mal eine Kollegin die Strecke übernimmt“, meint Nina. Aber oftmals nimmt das viel Zeit in Anspruch, die sie gern mit den Menschen verbringen und plaudern würde.
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Erklärung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags Nordrhein-Westfalen zum GEPA NRW

Erklärung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags
Nordrhein-Westfalen zum Gesetz zur Entwicklung und Stärkung einer
demographiefesten, teilhabeorientierten Infrastruktur und zur Weiterentwicklung und
Sicherung der Qualität von Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere Menschen,
Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen (GEPA NRW) – Drucksache 16/3388
– und zu der Verordnung zur Ausführung des Alten- und Pflegegesetzes Nordrhein-
Westfalen und nach § 92 SGB XI (APG DVO NRW) – Vorlage 16/1795 –

Das Verfahren zur Verabschiedung des GEPA NRW und zur Herstellung des Benehmens
zur APG DVO NRW hat sich aufgrund der Komplexität der Regelungen für die
Investitionskostenfinanzierung stationärer Pflegeeinrichtungen zeitlich erheblich verzögert.
Der Ausschuss sieht ein dringendes Erfordernis, schnellst möglich Rechtssicherheit für die Finanzierung von Pflegeeinrichtungen zu schaffen, da:
1. die Träger dringend Planungssicherheit für die im Hinblick auf das Jahr 2018
erforderlichen Modernisierungen benötigen und
2. eine Übereinstimmung des Landesrechts mit dem Bundesrecht und höchstrichterlicher
Rechtsprechung hergestellt werden muss, um die Investitionskostenberechnungen für
Einrichtungsträger und Pflegebedürftige rechtssicher zu machen.
Die Pflegeeinrichtungen in NRW verfügen derzeit nur über Bescheide über den
Investitionskostenanteil an den Leistungsentgelten, die bis zum 31. Dezember 2014 befristet sind, was zu noch größerer Dringlichkeit führt.

Vor diesem Hintergrund stellt der Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales fest:

Der Ausschuss wird alles daran setzen, unter Beteiligung der Landesregierung einen durch Anträge veränderten Entwurf des GEPA NRW zu erarbeiten.
Zielmarke ist die Verabschiedung des Gesetzes – einschließlich der Benehmensherstellung zu Verordnungen – an den Plenartagen des 1. und 2. Oktober 2014.
Sofern wider Erwarten eine Realisierung dieses Zeitziels nicht möglich sein sollte, wird der
Ausschuss spätestens in seiner Sitzung am 24. September 2014 einen fraktionsübergreifenden Beschluss fassen, der eine Ergänzung des bestehenden
Landespflegegesetzes NRW um eine Übergangsregelung beinhaltet.
Ziel dieser wäre eine inhaltsgleiche Weitergeltung der derzeit gültigen Bescheide über die
Investitionskostenanteile an den Leistungsentgelten längstens bis zum 31. Dezember 2015.

Michael Scheffler: „Spagat zwischen allen Interessen meistern“

Der Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales beriet heute in einer öffentlichen Anhörung gemeinsam mit Verbänden, Pflegekassen, Selbsthilfegruppen und Angehörigenvertretungen über die Ausführung des nordrhein-westfälischen Alten- und Pflegegesetzes. „Unser Ziel ist, verstärkt die vielfältigen Lebensentwürfe älterer Menschen zu berücksichtigen und Angebote sowie Leistungen flexibler zu gestalten“, kommentiert Michael Scheffler, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion in NRW. Weiterlesen