FES-Veranstaltung „Die Zukunft von Mittelstand und Handwerk“

Am 3. November 2016 lud die Friedrich-Ebert-Stiftung zur Podiumsdiskussion in die Handwerkskammer Aachen ein, um über die Zukunft von Mittelstand und Handwerk in Nordrhein-Westfalen zu debattieren. Der Fachkräftemangel und die Frage, wie Unternehmen und Politik ihm entgegen wirken können, standen im Mittelpunkt der Diskussion.
Die Impulsvorträge übernahm Daniela Jansen MdL. Da Dr. Rosemarie Kay (Institut für Mittelstandforschung) kurzfristig verhindert war, hatte sich Daniela Jansen bereit erklärt, auch Teile des Vortrages von Frau Kay zu übernehmen.
Dass es gegenwärtig keinen allgemeinen, gesamtwirtschaftlichen Fachkräftemangel in Nordrhein-Westfalen gebe, war eine der Kernaussagen aus dem von Rosemarie Kay übernommenen Vortrag. In einzelnen Regionen und bestimmten Branchen wie beispielsweise dem Dienstleistungssektor sei der Mangel an qualifiziertem Personal aber durchaus festzustellen.

Megatrends im Handwerk
In ihrem eigenen Impulsvortrag hob Jansen die vier Megatrends hervor, die das Handwerk in NRW derzeit bestimmen:
– Der demografische Wandel
– Digitalisierung und Vernetzung
– Leben und arbeiten in der Wissensgesellschaft
– Zuwanderung und Flucht
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Landtagstalk „Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren“ – NRW braucht einen sozialen Arbeitsmarkt

Dienstag 4. Oktober 2016 – 16.30 Uhr – Landtag NRW – SPD Fraktionssaal (E3 D01)

Seit Jahren boomt die Wirtschaft in Deutschland, die Zahl der beschäftigten Menschen steigt kontinuierlich. In Nordrhein-Westfalen ist die Arbeitslosigkeit im Juni auf den niedrigsten Stand seit 23 Jahren gesunken. Aber trotz guter Konjunkturlage profitieren nicht alle Menschen von der positiven Situation am Arbeitsmarkt. Viele Menschen, die als Langzeitarbeitslose Leistungen nach dem SGB II beziehen, schaffen den Schritt aus der Arbeitslosigkeit in ein Beschäftigungsverhältnis nicht mehr alleine. Allein in Nordrhein-Westfalen sind mehr als 300.000 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen.

Die SPD setzt sich daher für die Schaffung eines dauerhaften sozialen Arbeitsmarktes ein. Wir verstehen darunter die Etablierung eines flächendeckenden und dauerhaften öffentlichen Beschäftigungssektors. Statt Arbeitslosigkeit wollen wir sinnstiftende Arbeit finanzieren.

Über den sogenannten Passiv-Aktiv-Transfer könnte Geld, das bislang für den Bezug von SGB II Leistungen ausgegeben wird, in die Förderung von sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung fließen. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir über Chancen, Möglichkeiten und die praktische Umsetzung eines sozialen Arbeitsmarktes diskutieren.

16.30 Einlass
Bei einer kleinen Erfrischung besteht die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen.
17.00 Begrüßung
Inge Howe MdL · SPD-Fraktion im Landtag NRW
17.15 NRW braucht einen soziale Arbeitsmarkt
Michael Scheffler MdL · SPD-Fraktion im Landtag NRW
17.30 Vorträge der Gastredner
Professor Dr. Stefan Sell · Direktor des Instituts für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung der Hochschule Koblenz
Dr. Frank Bauer · Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung NRW
18.00 Diskussion
Moderation: Daniela Jansen MdL · SPD-Fraktion im Landtag NRW
19.00 Zusammenfassung und Ausblick
Daniela Jansen MdL · SPD-Fraktion im landtag NRW
ca. 19.15 Ende

Anmeldung und weitere Informationen unter: https://www.spd-fraktion-nrw.de/termin/landtagstalk_sozialer_arbeitsmarkt_fuer_nrw.html
weitere Informationen zur Veranstaltung im Flyer: https://www.spd-fraktion-nrw.de/fileadmin/SPD/user_upload/LT-Talk_Arbeitsmarkt.pdf

„Flüchtenden ein Gesicht geben“ – Europatag am Couven-Gymnasium

Im Rahmen der „Europawoche 2016“ hatten sich zahlreiche Schulen, Städte, Vereine und Organisationen mit Projekten beim Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien beworben.
Unter den 70 Gewinnern des Wettbewerbs, deren Projekte mit bis zu 2.000 Euro prämiert wurden, waren gleich drei Aachener Schulen.
Neben einer katholischen Grundschule und dem Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg auch das Couven-Gymnasium.
Angesichts der großen Herausforderung bei der Flüchtlingsaufnahme war das Thema „Ankommen in Europa“ der thematische Mittelpunkt der diesjährigen Europawoche vom 30. April bis zum 9. Mai 2016.
Die Aachener Projekte gaben dieses Thema auch in seiner Vielschichtigkeit gut wieder:
„Unterschiedliche Herkunftssprachen, kein Hindernis, sondern eine Chance“, „Geflohen, angekommen. Und nun?“ und „Flüchtenden ein Gesicht geben. Mitmenschen integrieren. Auch dieses Mal machbar.“ waren die Projekttitel.

Aufgrund der Abiturprüfungen konnte der große Präsentationstag des Couven-Gymnasiums erst nach der eigentlichen Europawoche stattfinden und gab mir so die Chance, mir persönlich ein Bild vom Projekt der Europaschule zu machen.
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Veranstaltung „Medienwandel = Demokratiewandel?!“ – 24. September 2015 ab 18 Uhr im Internationalen Zeitungsmuseum Aachen

Das Medienverhalten der Bürgerinnen und Bürger hat sich gewandelt: Die Tageszeitung am Morgen, die beim Frühstück zumindest rasch durchgeblättert wird, die Tagesschau am Abend, die den Feierabend einläutet, die Familienshow am Samstagabend, Urlaubsgrüße per Postkarte oder ein kurzer „Ich bin gut angekommen“-Anruf  – das hat heute Seltenheitswert. Statt dessen reicht ein Blick auf das Tablet und eine kurzes Surfen auf den Nachrichtenportalen, statt Fernsehen werden Serien gestreamt und per Facebook oder WhatsApp Fotos aus dem Urlaub gepostet.

Welche Folgen hat dieses veränderte, sehr individualisierte Medienverhalten eigentlich auf die Gesellschaft? Sind die Medien demokratischer geworden, weil jeder alles sehen und hören kann, wann immer und was immer will? Was bedeutet das für den Qualitätsjournalismus, und welche Rolle spielt die Politik eigentlich dabei?

Diesen und weiteren Fragen wollen wir nachgehen und laden dazu herzlich ein. Das Eingangsstatement liefert Alexander Vogt, Medienpolitiker und Mitglied des WDR-Rundfunkrates. Zur Veranstaltung wird es eine moderierte Twitterwall geben, so dass sich alle Gäste der Veranstaltung multimedial an der Diskussion beteiligen  – und später auch verbal in die Diskussion mit den Podiumsgästen einsteigen können.

Am Donnerstag, 24. September 2015,
um 18.00 Uhr
im Internationalen Zeitungsmuseum
Pontstraße 13, 52062 Aachen
Ende der Veranstaltung: ca. 19.30 Uhr

Teilnehmer der Podiumsdiskussion:
Andreas Düspohl, Zeitungsmuseum Aachen
Tom Thelen, Zeitungsverlag Aachen
Christian Scholz, @MrTopf, Blogger aus Aachen
Dr. Thorsten Junge, Kommunikationsforscher RWTH
Alexander Vogt, Medienpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion

Moderation: Daniela Jansen MdL

Aufgrund des begrenzten Platzangebotes wird dringend um eine Anmeldung gebeten:
unter Fon: +49 241 432 4910 oder izm@mail.aachen.de

 

Frauen in der rechten Szene – Ein Vortrag von Sarah Vespermann

Am Donnerstagabend, den 30. Oktober lud die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) zu einem Vortrag über Frauen in der rechten Szene ein. Sarah Vespermann, die an der RWTH Aachen Politikwissenschaften studierte und zur Zeit in Berlin promoviert, informierte über die aktuellen Entwicklungen der Szene.
Danach engagieren sich immer mehr Frauen in der rechten Szene oder entwickeln zumindest eine rechtsextreme Einstellung. Gefährlich sei dabei die Tatsache, dass die Öffentlichkeit die Gefahr, die von dieser Entwicklung ausgeht, nicht genug wahrnehme, so die 29-Jährige Politikwissenschaftlerin. Weiterlesen

Veranstaltung „Überwinden, Trauma und Traumabewältigung“

Im Namen des Aachener Fördervereins für traumatisierte Menschen e.V. und in ihrer Funktion als Schirmherrin lädt die Aachener Landtagsabgeordnete Daniela Jansen herzlich zur Veranstaltung „Überwinden, Trauma und Traumabewältigung“ am 27. Mai 2014, 19.00h ins Forum M der Mayerschen Buchhandlung ein.

Im Rahmen der Veranstaltung sollen mittels Vorträgen, eines Films und einer Kunstausstellung Antworten auf die Fragen „Was ist eigentlich ein Trauma? Welche Störungen sind damit gemeint und wie sehen die Behandlungsmöglichkeiten aus?“ gegeben werden.
Mit dem Spezialthema „Sexting“ sowie dem Film „Überwinden“, in dem fünf Interviewpartner über ihre traumatisierenden Erfahrungen berichten, richtet sich die Veranstaltung besonders an Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 13, deren Eltern sowie an Lehrkräfte, die mit solchen Schülerinnen und Schülern arbeiten.
Zum Thema Mobbing und Sexting wird auch Ralph Ebeling, Referent der Initiative „Eltern+Medien“ bei der Landesanstalt für Medien in NRW (LfM) informieren.

Ablauf der Veranstaltung:
19.00 Uhr Grußwort Schirmherrin Daniela Jansen MdL
19.15 Uhr Begrüßung und Einführung, Guido Flatten, 1. Vorsitzender Aachener Förderverein für traumatisierte Menschen e.V
19.30 Uhr Phänomen Mobbing und Sexting, Ralph Ebeling, Referent LfM-Initiative „Eltern+Medien“
20.00 Uhr Pause ca. 15 Minuten (Möglichkeit die Ausstellung zu besichtigen)
20.15 Uhr Filmtrailer „Überwinden“ (6 Min.), Vorstellung Unterrichtsmaterial, Fragen, Diskussion
Anschl. Ausklang (bis 21.00h)

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Der Aachener Förderverein für traumarisierte Menschen e.V. bittet aus organisatorischen Gründen aber um eine Anmeldung unter: foerderverein@traumascout.de

Weitere Informationen zum Verein finden Sie auch unter: http://www.traumascout.de/de/

Sorge um Zukunft der Hebammen

Die Zukunft der Geburtshilfe war heute Thema im Frauenausschuss (Vorsitz Daniela Jansen, SPD). Die Abgeordneten ließen sich von der Hebamme Claudia Erdmann darüber informieren, was die Prämienerhöhung der Berufshaftpflichtversicherungen für sie und ihre Kolleginnen bedeutet.
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Spannende Veranstaltung zur Frauenquote

Einigkeit besteht darin, dass Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert sind. Uneinigkeit jedoch darüber, welche Maßnahmen geeignet sind, um die Gleichstellung der Geschlechter in der Wirtschaft und der Wissenschaft zu fördern.
Auf Einladung von Daniela Jansen MdL und Ulla Schmidt MdB fand am Sonntag, den 11. September 2013 eine Veranstaltung mit dem provokanten Titel „Frauenquote: ich kann’s nicht mehr hören?! Lösungsansätze für eine Diskussion“ mit zahlreichen Gästen aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtverwaltung statt.
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Sexuell übertragbare Krankheiten auf dem Vormarsch – wird in NRW-Schulen ausreichend aufgeklärt?

Auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) und der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in Aachen unter der Leitung von Daniela Jansen wurde der Frage nachgegangen, warum sexuell übertragbare Krankheiten besonders bei jungen Menschen auf dem Vormarsch sind. Mit Frau Dr. Susanne Oheim von der Aids- und STD-Beratungsstelle des Gesundheitsamtes der StädteRegion Aachen und Frau Christine Mayer, einer engagierten Biologielehrerin der Gesamtschule Langerwehe, wurde auf der gut
besuchten Veranstaltung auch die Aufklärung an NRW-Schulen kritisch beleuchtet.
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