CouchCafé-Besuch im Vinzenz-Heim

Auch um 18 Uhr schmeckt ein Stück Kuchen noch gut!
Mein Besuch im Vinzenz-Heim war eher ein Dämmerschoppen als ein Kaffeekränzchen. Sehr geduldig hat die „Weiße Gruppe“ auf mich und meinen Rübli-Kuchen gewartet. Das Vinzenz-Heim ist ein Zuhause für Menschen mit Behinderung – für etwa 280 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. In der „Jugendwohngruppe“, die ich heute besuche, werden Jugendliche und junge Erwachsene so weit wie möglich auf ein selbstständiges Leben vorbereitet. Es gibt Strukturen, die das erleichtern sollen: Hausregeln, ein Wäsche-Sortier-System, gemeinsame Unternehmungen und vieles mehr. Die Jugendlichen sind selbst verantwortlich für Essen, Einkaufen und Sauberkeit in ihren Zimmern.
Im Gespräch erlebe ich, dass der Weg der meisten Jugendlichen im Alter von 16 Jahren bis Mitte 20 häufig von der Schule in die Werkstatt führt. Einige können eine berufsvorbereitende Maßnahme absolvieren und haben danach die Chance, eine vereinfachte Ausbildung zu beginnen. Auf die Frage nach ihren Hobbys kommen die Jugendlichen in Fahrt; gemeinsame Kino-Fernsehabende oder „chillen“ mit ihren Freunden machen sie gern. Sie sind zu einer kleinen Gemeinschaft zusammen gewachsen.
Die Betreuerinnen erzählen mir, dass es im Lebensweg natürlich immer wieder auch Rückschläge gibt. Enttäuschungen, wenn es mit dem Traumberuf doch nicht geklappt hat, wenn man erkennt, dass es nicht die Wahlmöglichkeiten gibt wie bei Gleichaltrigen. Aber die Vorbereitung auf ein Leben in Selbstständigkeit klappt oft sehr gut.
Weitere Infos unter http://www.vinzenz-heim.de/willkommen.html

Netz zur Taubenabwehr am Viadukt Kasinostraße kommt im Juli

Ursprünglich war die Installation eines Netzes zur Taubenabwehr unter dem Bahn-Viadukt in der Kasinostraße für die Osterferien angekündigt. Da aber bis zuletzt weder Vorarbeiten noch Vollzug festgestellt werden konnten, nutzte die Aachener Landtagsabgeordnete Daniela Jansen in der letzten Wochen erneut die Gelegenheit, in der Bahnsprechstunde im Nordrhein-Westfälischen Landtag nachzufragen.
Der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für das Land Nordrhein-Westfalen, Reiner Latsch, versprach sofort, sich um Aufklärung zu bemühen.
Heute wurde dem Aachener Wahlkreisbüro dann mitgeteilt, dass der ursprüngliche Termin nicht zu halten war und es so zu einer Terminverschiebung kommen musste. Nach Auskunft des Büros von Herrn Latsch hat die Deutsche Bahn (DB Netz) nun eine neue Terminvereinbarung mit der Stadt Aachen getroffen. Die Maßnahme soll in der zweiten Juli-Woche umgesetzt werden. Ein entsprechender Auftrag sei nach Auskunft der Stadt Aachen erteilt worden.
Wie die beteiligten Anwohnerinnen und Anwohner zeigte sich die Aachener Landtagsabgeordnete ob dieser erfreulichen Nachricht erleichtert.
„Bleibt zu hoffen, dass es nicht zu einer erneuten Verzögerung kommt, denn die Situation unter dem Viadukt ist untragbar für alle Verkehrsteilnehmer. Ich werde mich weiterhin auch darum kümmern, dass dieses langwierige Problem nun endlich angepackt wird.“ so Daniela Jansen.

Jugendarbeit muss im Sozialraum bleiben!

„Es muss möglich sein, dass soziale Anlaufstellen wie Sozialraumteams ohne größere Umstände vom Bürger erreicht werden können“: Daniela Jansen, MdL, unterstützt ausdrücklich die Bemühungen der Bezirksvertretungen in Sachen Verbleib der Sozialraumteams im Sozialraum.
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