Tatkraft-Tag im dm

„Frau Jansen- ich berate Sie gern“ steht auf meinem Namensschild, das am dm-Kittel befestigt ist. Mein Tatkraft-Tag im dm im Aquis Plaza beginnt um 9 Uhr morgens. Die Kolleginnen des Einräumdienstes haben schon drei Stunden lang gearbeitet und die Regale bestückt. Marktleiterin Frau Schmidt und Assistent Herr Hill erklären mir zunächst bei einer Tasse Kaffee, wie ihr persönlicher Weg sie in den dm geführt hat. Beide sind ausgebildete Drogistin bzw. Drogist, und auch jetzt hat die Filiale unter ihren insgesamt 24 Teammitgliedern 2 Azubis. Foto: Birgit Triesch
Nachdem wir auch geklärt haben, wie mich mein Weg in die Politik und den Landtag geführt hat, geht es los: „Wir machen jetzt die Defektur“, erklärt Frau Schmidt, und schon schieben wir einen Regal mit bio-Produkten in den Gang. Ich räume Nudeln aus Kichererbsenmehl, Kokoswasser und vegetarische Bolognese ein und merke nach einer halben Stunde: das ist ganz schön anstrengend! Bücken, heben, ausräumen und gleichzeitig als Ansprechpartnerin für die Kundinnen bereit zu stehen, erfordert Konzentration.
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Tatkraft-Tag in der Tagespflege Am Pannhaus

Mein Tatkraft-Tag beginnt pünktlich mit der offiziellen Öffnungszeit um 8 Uhr in der Tagespflege „Am Pannhaus“.
„Gemeinsam statt einsam“- unter diesem Motto kommen am Severinusplatz mitten in Eilendorf Menschen zusammen, um Gemeinschaft zu erleben und gleichzeitig professionelle Betreuung zu erfahren. Im Moment sind von den 15 Plätzen acht belegt, alles Frauen im Alter von 80 bis 91 Jahren.DSC_3243
Zunächst wird gefrühstückt, und das ganz in Ruhe. Manche benötigen ein bisschen Anleitung und Ermunterung zum Essen, andere schaffen ein Brötchen, Ei und Vollkornbrot sowie ein Schälchen mit Obst. Die stellvertretende Pflegedienstleiterin Frau Diehl, Altenpflegeschülerin Frau Breier und die Praktikantin und zukünftige Betreuungsfachkraft Frau Esser helfen den Besucherinnen dabei. Nach und nach trudeln alle Damen ein, bis um halb zehn alle komplett sind. Der Morgen beginnt nach dem Tisch abräumen mit gemeinsamem Singen. Weil heute Donnerstag ist, freuen sich alle schon auf den gemeinsamen Marktbummel.
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Die KGS in der Düppelstraße: Eine Schule, die Spiel, Spaß und Lernen vereint

Ein Bericht unserer Praktikantin Anya Delen:

Bei unserem gemeinsamen Besuch am vergangenen Freitag in der Katholischen Grundschule (kurz: KGS) in der Düppelstraße erhielten wir tolle Einblicke in den Schulalltag von rund 237 Schülerinnen und Schülern. Zentraler Aspekt des Unterrichts ist das Gemeinsame Lernen, sodass den Kindern Lerninhalte auf einfachem, spielerischem Wege vermittelt werden können.
Lernschwache Kinder, aber auch Spätzügler erhalten an der KGS Düppelstraße die Möglichkeit, einer auf sie zugeschnittenen Förderung in Form des Gemeinsamen Lernens. Dieser zentrale Aspekt im Rahmen des Unterrichts ermöglicht es dem Lehrpersonal, auf leichtem und spielerischem Wege Lerninhalte in einer angenehmen, familiären Atmosphäre zu vermitteln.
Für die Betreuung der Kinder steht nicht nur das Lehrerkollegium bereit, sondern auch Sozialarbeiter und Pädagogen, die die Entwicklung der Kinder gemeinsam in engster Kooperation fördern möchten.
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CouchCafé-Besuch im Vinzenz-Heim

Auch um 18 Uhr schmeckt ein Stück Kuchen noch gut!
Mein Besuch im Vinzenz-Heim war eher ein Dämmerschoppen als ein Kaffeekränzchen. Sehr geduldig hat die „Weiße Gruppe“ auf mich und meinen Rübli-Kuchen gewartet. Das Vinzenz-Heim ist ein Zuhause für Menschen mit Behinderung – für etwa 280 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. In der „Jugendwohngruppe“, die ich heute besuche, werden Jugendliche und junge Erwachsene so weit wie möglich auf ein selbstständiges Leben vorbereitet. Es gibt Strukturen, die das erleichtern sollen: Hausregeln, ein Wäsche-Sortier-System, gemeinsame Unternehmungen und vieles mehr. Die Jugendlichen sind selbst verantwortlich für Essen, Einkaufen und Sauberkeit in ihren Zimmern.
Im Gespräch erlebe ich, dass der Weg der meisten Jugendlichen im Alter von 16 Jahren bis Mitte 20 häufig von der Schule in die Werkstatt führt. Einige können eine berufsvorbereitende Maßnahme absolvieren und haben danach die Chance, eine vereinfachte Ausbildung zu beginnen. Auf die Frage nach ihren Hobbys kommen die Jugendlichen in Fahrt; gemeinsame Kino-Fernsehabende oder „chillen“ mit ihren Freunden machen sie gern. Sie sind zu einer kleinen Gemeinschaft zusammen gewachsen.
Die Betreuerinnen erzählen mir, dass es im Lebensweg natürlich immer wieder auch Rückschläge gibt. Enttäuschungen, wenn es mit dem Traumberuf doch nicht geklappt hat, wenn man erkennt, dass es nicht die Wahlmöglichkeiten gibt wie bei Gleichaltrigen. Aber die Vorbereitung auf ein Leben in Selbstständigkeit klappt oft sehr gut.
Weitere Infos unter http://www.vinzenz-heim.de/willkommen.html

Landtagspräsidentin Carina Gödecke besucht die Aachener GGS Schönforst

Kinder der GGS Schönforst „löchern“ die NRW-Landtagspräsidentin mit
Fragen

„Das ist ja fast wie Montagmorgen beim Erzählkreis.“ Dieser Schülermeinung zum nordrhein-westfälischen Landtag konnte dessen Präsidentin Carina Gödecke fast zustimmen: Alle sitzen in der Runde zusammen und es finden regelmäßig Gespräche und Diskussionen statt. Gut 45 Minuten ließ sich die Landtagspräsidentin bei ihrem Besuch der städtischen Gemeinschaftsgrundschule Schönforst von den 3.- und
4.-Klässlern „löchern“, nachdem den Kindern kurz erklärt wurde, was der Landtag eigentlich ist. Vorher hatte Gödecke schon die Streicherklasse der Schule besucht und nach dem Gespräch mit den Kindern besuchte sie auch noch die Werkstätten des so genannten „Kulturdonnerstages“ der Schule.

Die Fragen der Kinder waren sehr gezielt, direkt und im besten Sinne respektlos: Was sie sich denn für 2016 beruflich und privat vorgenommen habe, ob sie auch noch einen richtigen Beruf habe, wie alt sie ist, wie lange sie schon im Landtag sei oder ob sie ihre Arbeit gerne macht?
Ebenso offen gab Gödecke, die in Begleitung der Aachener SPD-Landtagsabgeordneten Daniela Jansen und Heinrich Brötz, Leiter des
städtischen Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule, an die Albert-Maas-Straße gekommen war, Antworten.
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Stadtteilkochen im SPACE in Walheim

Glutenfreie wraps, vegetarisch, kein Schweinefleisch – an alles habe ich gedacht, nur nicht an Laktose-Intoleranz. Beim Stadtteilkochen im Walheimer Space hatte ich alles für die Wraps eingekauft, was meiner Meinung nach den Jugendliche und EhrenämtlerInnen schmecken könnte, nur mit der Milcheiweiß-Allergie der Leiterin Nadine Zillekens habe ich nicht gerechnet…
Nach einer Führung durch das Haus bin ich begeistert: helle, freundliche Räume, Chill-out-Zonen, Billiard-Tische und im Hof ein umgebauter Bauwagen. Auch die Möglichkeit, bei schlechtem Wetter PlayStation zu spielen oder Filme anzuschauen, ist vorhanden. In der ehemaligen Scheune ist jetzt ein Partyraum eingerichtet.
In der Küche fangen wir an, Gemüse und Salat zu schnippeln und wir kommen ins Gespräch. Die Jugendliche fragen interessiert nach, ob ich schon immer in die Politik wollte, wie ich zu bestimmten politischen Themen stehe, was ich zu dem Flüchtlingsproblem sagen kann, und wie mein Tagesablauf aussieht.
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Besuch der Erstaufnahme-Einrichtung in der Aachener Franzstraße

Not, Elend, Konflikte? Als ich die Erstaufnahme-Einrichtung des Landes NRW in der Franzstraße betrete, habe ich zunächst ein mulmiges Gefühl. So viel habe ich von den Schicksalen der Flüchtlinge gelesen, die hier nach teilweise unmenschlichen Reisebedingungen ankommen. Aber auch viel über mögliche Konflikte zwischen verschiedenen Gruppen aus Afghanistan, dem Irak, Syrien, Eritrea…auf der anderen Seite eine große Hilfsbereitschaft der Bevölkerung.
Mein SPD-Ortsverein Aachen-Mitte möchte sich der Hilfsbereitschaft anschließen und hat deswegen am heutigen Samstag die komplette Essensausgabe übernommen.
Das Essen, das der Caterer angeliefert hat, wird an die BewohnerInnen ausgegeben: Reis und Fleisch, natürlich halal.
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Jetzt über TatKraft-Einsatzorte abstimmen!

Wie schon im Newsletter angekündigt, kann ab sofort (und bis zum 15. Juli) hier auf der Website über die „Einsatzorte“ meiner diesjährigen TatKraft-Woche abgestimmt werden.
Also, mitmachen und Häkchen setzen. Ich bin gespannt!
Hier geht es zur Abstimmung

„Made in Aachen“ – Unternehmensbesuche mit Wirtschaftsminister Garrelt Duin

„Wirtschaft 4.0 – „Made in Aachen“:
Unter diesem Motto stand der Besuch von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin, der auf Einladung der Landtagsabgeordneten Daniela Jansen in ihren Wahlkreis gekommen war.
Zwischen innovativem Mittelstand und moderner Kreativbranche machte sich Minister Duin einen Tag lang ein Bild der Aachener Unternehmenslandschaft.
Dabei ging es von Kornelimünster (Firma Schell Grüntechnik) über den Lousberg (Interactive Pioneers) bis in den Papiermühlenweg (Agentur Crolla Lowis).
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Kochen für die ganze Familie beim Stadtteilkochen am Driescher Hof

Ein Artikel unserer Praktikantin Amelie Kaufmann:
Ein wichtiger Bestandteil des Familienlebens ist das gemeinsame Essen und Kochen. Das kommt im Alltagstress mit den unterschiedlichen Verpflichtungen der Familienmitglieder oft zu kurz. In der Offenen Tür (OT) Driescher Hof findet daher regelmäßig ein Familienkochen statt.
Im Rahmen des Stadtteilkochens besuchte die Landtagsabgeordnete Daniela Jansen dieses Mal das Kocherlebnis der besonderen Art in der OT D*Hof.
Insgesamt 13 Kinder und 4 Eltern trafen sich mit der Abgeordneten am 02. Juni 2015 zum gemeinsamen Kochen. Auf der Speisekarte stand dieses Mal: Türkische Köfte Kekik, Kartoffeln mit Eiern, Pfannkuchen nach russischer Art und Philadelphia-Dessert.
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