Bericht der Landesregierung: Aktueller Sachstand zum Thema integrationskursbegleitende Kinderbe­treuung

Die Vorsitzende des Ausschusses für Frauen, Gleichstellung und Eman­zipation, Daniela Jansen, hatte auf Grundlage eines Antrags der Fraktionen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen um einen „Bericht der Landesregierung: Aktueller Sachstand zum Thema integrationskursbegleitende Kinderbe­treuung“ gebeten.
In der letzten Sitzung des Ausschusses berichtete das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.
Sachstand Integrationskursbegleitende Kinderbetreuung

Regina Kopp-Herr neue Sprecherin für die Themen Emanzipation, Frauen und Gleichstellung der SPD-Fraktion

Die nordrhein-westfälische SPD-Landtagsfraktion hat heute Regina Kopp-Herr zu ihrer neuen Sprecherin für Emanzipation, Frauen und Gleichstellung gewählt. Sie löst damit Gerda Kieninger ab.
Regina Kopp-Herr: „Ich bin seit gut 24 Jahren politisch aktiv und seit 2010 im nordrhein-westfälischen Landtag. Frauen- und Gleichstellungspolitik ist mir eine Herzensangelegenheit. Deshalb war ich bisher Vizesprecherin des Arbeitskreises und sitze auch im zuständigen Fachausschuss des Landtages. Als neue Arbeitskreis-Sprecherin will dazu beitragen, dass Gleichstellungspolitik sich weiter entwickelt und bestehende Ungerechtigkeiten überwunden werden.“
Regina Kopp-Herr ist 58 Jahre alt, verheiratet und Mutter von vier Kindern.

Als neue Stellvertreterin wurde Eva Steininger-Bludau bestimmt. Auch sie ist bereits Mitglied im Arbeitskreis.

Minister Schneider und Minister Duin: Mit kreativen Konzepten Fachkräfte gewinnen

Minister Schneider und Minister Duin: Mit kreativen Konzepten Fachkräfte gewinnen

Projektaufruf zur Fachkräftesicherung in Nordrhein-WestfalenDas Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales und das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk teilen mit:
Die Fachkräftesicherung in Nordrhein-Westfalen ist eine zentrale Zukunftsaufgabe der Landesregierung. Arbeitsminister Guntram Schneider und Wirtschaftsminister Garrelt Duin richten sich daher im Rahmen ihrer Fachkräfteinitiative mit einem gemeinsamen Projektaufruf „Fachkräfte der Zukunft – Zukunft der Fachkräfte“ an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Wirtschaftsförderungseinrichtungen, Bildungsträger, Wirtschafts- und Arbeitnehmerverbände sowie Kammern, Kommunen und lokale wirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteure, Vereine sowie Stiftungen. „Unsere Gesellschaft altert und wir werden weniger, deshalb ist es wichtig, dass wir die vorhandenen Potenziale ausschöpfen und stärken“, so die Minister Schneider und Duin. Gerade vor dem Hintergrund der Digitalisierung müssten alle Potentiale gehoben werden, damit Nordrhein-Westfalen die Modernisierung der Arbeitswelt nachhaltig und beständig gestalten kann. Gefragt sind vor allem kreative Ideen, die Industrie 4.0 und Arbeit 4.0 für Nordrhein-Westfalen verknüpfen. Konkret gefördert werden Projekte in folgenden Handlungsfeldern:

• Erwerbspotentiale besser nutzen.

Viele An- und Ungelernte haben die Kompetenz, sich zur Fachkraft weiterzubilden. Auch den etwa 70.000 Studierenden ausländischer Herkunft wurde in der Vergangenheit zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet.

• Den technischen Wandel mit einem Schwerpunkt auf Digitalisierung, Vernetzung und Industrie 4.0 für Nordrhein-Westfalen zum Erfolg führen.

Die Arbeitswelt verändert sich zwangsläufig weiter. Dazu gehören beispielsweise neue Formen der Arbeitsorganisation, angepasste Berufsbilder und Qualifikationen.

• Die berufliche Aus- und Weiterbildungsinfrastruktur modernisieren.

Mit einer veränderten Arbeitswelt muss die Infrastruktur für Qualifizierung Schritt halten – Modernisierung ist hier zwangsläufig notwendig.

„Eine gute Berufsqualifikation und innovative Weiterbildung sind das A und O, wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den digitalen Wandel mitgestalten wollen. Wir setzen dabei auf die Zusammenarbeit von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Politik, damit Nordrhein-Westfalen ein attraktiver Standort für qualifizierte Menschen bleibt“, so Minister Schneider. Minister Duin betonte: „Mit dem Projektaufruf helfen wir kleinen und mittleren Unternehmen, für die Digitalisierung dringend benötigte Fachkräfte zu gewinnen und zu binden.“

Mit der Förderung aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) im Zeitraum bis 2020 will die Landesregierung Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung in Nordrhein-Westfalen sichern. Der Projektaufruf bietet den Unternehmen die Chance, die Stärken und Qualifikationspotenziale von Frauen, Zuwanderern und älteren Menschen noch besser zu nutzen. Gemeinsam mit dem Bund stellt die Landesregierung Mittel für die Modernisierung von Aus- und Weiterbildungseinrichtungen zur Verfügung und unterstützt auch dadurch die Wirtschaft bei der Sicherung ihrer Fachkräftebedarfe.

Ab sofort können Bewerbungen bei den Bezirksregierungen bzw. einer der 16 Regionalagenturen in Nordrhein-Westfalen, die die arbeitsmarktpolitischen Aktivitäten des Landes in den Regionen koordinieren, eingereicht werden. Weitere Infos unter: www.fachkraefte.nrw.de 

Pressekontakte:

Jens.Helmecke@mais.nrw.de Tel: 0211/855-3183

Ulrike.Coqui@mweimh.nrw.de Tel: 0211/61772-432

25 Jahre Regionalagenturen in NRW

vor einem Vierteljahrhundert haben in Nordrhein-Westfalen die ersten Regionalagenturen ihre Arbeit aufgenommen, um als Fachstellen vor Ort über die arbeitspolitischen Ziele der Landesregierung und über Fördermöglichkeiten zu informieren. Die 16 Regionalagenturen in NRW sind wegen ihrer Scharnierfunktion in den Arbeitsmarktregionen heute kaum noch wegzudenken. Sie sind Ansprechpartner für alle, die sich mit den Themen Beschäftigung, Qualifizierung und Fachkräfteentwicklung auseinandersetzen. Zum Jubiläum findet in Duisburg eine Veranstaltung unter dem Motto „25 Jahre regionale Zukunftsgestaltung“ statt, bei der Arbeitsminister Guntram Schneider über die Bedeutung und die aktuellen Herausforderungen regionalisierter Landesarbeitspolitik sprechen wird.
Zeit: Montag, 24. August 2015, 17.00 Uhr

Ort: IHK Niederrhein, Mercatorstraße 22-24, 47051 Duisburg

Neben Minister Schneider werden auch Burkhard Landers, Präsident der IHK-Niederrhein, Duisburgs Bürgermeister Volker Mosblech sowie Dr. Jens Stuhldreier, Leiter der Regionalagentur Niederrhein, teilnehmen. Im Zusammenhang mit der Veranstaltung wird eine Foto-Ausstellung zu 25 Jahren Landesarbeitspolitik gezeigt.

Innovative Ideen aus NRW: Landesregierung kürt 31 neue Orte des Fortschritts

Ministerien für Wissenschaft, Städtebau und Wirtschaft zeichnen Vorbilder aus

Nordrhein-Westfalen bekommt 31 neue „Orte des Fortschritts“. Die Ministerien für Wissenschaft, Wirtschaft und Städtebau vergeben die Auszeichnung an Einrichtungen, die Ökonomie, Ökologie und Soziales innovativ verbinden und damit Fortschritt für die Gesellschaft ermöglichen. Das Spektrum der Gewinnerinnen und Gewinner ist breit: Forschungsinstitutionen und Unternehmen zählen ebenso dazu wie Umweltschutzorganisationen, Kommunen oder Bürgerinitiativen.

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Milch ist weiterhin ein gutes Lebensmittel

Milch und Milchprodukte gehören zu einer wertvollen und ausgewogenen Ernährung unbedingt dazu und sind neben Obst, Gemüse und Getreideprodukten ein wesentlicher Bestandteil für Kinder und Jugendliche.
So gehört die Milch auch zu einer gesunden Pausenverpflegung.
Das Land Nordrhein-Westfalen setzt sich seit mehreren Jahren für eine optimale Umsetzung des EU-Schulmilchprogramms ein und unterstützt durch gezielte Fördermaßnahmen die Information über den Wert der Schulmilch für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.

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„Hebammen nicht in Stich lassen“

Der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Michael Scheffler begrüßt die Bundesratsinitiative des Landes Schleswig-Holstein zur Absicherung der Geburtshilfe mit Hebammen. Dem Hebammen-Beruf droht das Aus, weil die vorgeschriebene Berufshaftpflichtversicherung ausläuft.

„Hebammen leisten auch in NRW unschätzbar wertvolle Arbeit. Sie begleiten Frauen in der Schwangerschaft und stehen Müttern und Paaren vor, während und nach der Geburt mit Rat und Tat zur Seite. Hebammen schaffen ein positives Umfeld für werdende Eltern und dürfen nicht im Stich gelassen werden“, sagt Scheffler.

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Hannelore Kraft zum Tod von Ottmar Schreiner

Zum Tod von Ottmar Schreiner erklärt Hannelore Kraft, Vorsitzende der NRWSPD:
„Mit dem Tod von Ottmar Schreiner verliert die Sozialdemokratie einen überzeugten und engagierten Streiter für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Ottmar Schreiner war ein charakterfester und geradliniger Sozialdemokrat und ein leidenschaftlicher Kämpfer für die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Wir sind bewegt und traurig über diesen schmerzhaften Verlust. Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen.“

Diesen Worten möchte ich mich einfach anschließen.

Gerda Kieninger: „Frauen benötigen jetzt Entgeltgleichheit“

Anlässlich des „Equal Pay Day“ am 21. März erklärt Gerda Kieninger, frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion:
„Laut aktueller Zahlen des Statistischen Bundesamts verdienen Frauen in Deutschland noch immer rund 22 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Innerhalb von fünf Jahren ist diese Ungleichheit um nur ein Prozent gesunken. Das dürfen wir so nicht länger hinnehmen.
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