Tatkraft-Tag bei der Feuerwehr

„Guten Morgen, meine Herren“. Als Vorsitzende des Frauenausschusses ist eine solche Anrede für mich eher selten, aber an diesem Morgen um 07:30 Uhr sind bei der Feuerwehr tatsächlich nur Männer anwesend…IMG_9395
Einen ganzen Tag werde ich in der Interimswache Auf der Hüls verbringen.
Nach der Einkleidung geht es direkt los: Ein Rauchmelder in einem Seniorenheim schlägt Alarm. „Bei einem Seniorenheim ist davon auszugehen, dass eine potenziell größere Anzahl von hilflosen Personen in Sicherheit gebracht werden muss“, erklärt mir Herr Pütz. Deshalb rücken direkt zwei Löschfahrzeuge aus. Nach schneller Fahrt mit Blaulicht erreichen wir das Seniorenheim. Der Einsatzverantwortliche Herr Schröder geht zielsicher auf die Box mit den Feuerwehr-Laufkarten zu und entnimmt die Mappe. Mit ihrer Hilfe gehen meine Kollegen und ich zur Einsatzstelle, das kleine Apartment einer älteren Dame. Sie guckt sehr schuldbewusst, und es stellt sich heraus, dass sie ihre heimlich gerauchte Zigarette in ein Stück Papier gewickelt hat, das prompt anfing zu qualmen und den Alarm ausgelöst hat. Wir können uns also auf den Rückweg machen, zum Glück nur falscher Alarm! Weiterlesen

Tatkraft-Tag im dm

„Frau Jansen- ich berate Sie gern“ steht auf meinem Namensschild, das am dm-Kittel befestigt ist. Mein Tatkraft-Tag im dm im Aquis Plaza beginnt um 9 Uhr morgens. Die Kolleginnen des Einräumdienstes haben schon drei Stunden lang gearbeitet und die Regale bestückt. Marktleiterin Frau Schmidt und Assistent Herr Hill erklären mir zunächst bei einer Tasse Kaffee, wie ihr persönlicher Weg sie in den dm geführt hat. Beide sind ausgebildete Drogistin bzw. Drogist, und auch jetzt hat die Filiale unter ihren insgesamt 24 Teammitgliedern 2 Azubis. Foto: Birgit Triesch
Nachdem wir auch geklärt haben, wie mich mein Weg in die Politik und den Landtag geführt hat, geht es los: „Wir machen jetzt die Defektur“, erklärt Frau Schmidt, und schon schieben wir einen Regal mit bio-Produkten in den Gang. Ich räume Nudeln aus Kichererbsenmehl, Kokoswasser und vegetarische Bolognese ein und merke nach einer halben Stunde: das ist ganz schön anstrengend! Bücken, heben, ausräumen und gleichzeitig als Ansprechpartnerin für die Kundinnen bereit zu stehen, erfordert Konzentration.
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Tatkraft-Tag in der Tagespflege Am Pannhaus

Mein Tatkraft-Tag beginnt pünktlich mit der offiziellen Öffnungszeit um 8 Uhr in der Tagespflege „Am Pannhaus“.
„Gemeinsam statt einsam“- unter diesem Motto kommen am Severinusplatz mitten in Eilendorf Menschen zusammen, um Gemeinschaft zu erleben und gleichzeitig professionelle Betreuung zu erfahren. Im Moment sind von den 15 Plätzen acht belegt, alles Frauen im Alter von 80 bis 91 Jahren.DSC_3243
Zunächst wird gefrühstückt, und das ganz in Ruhe. Manche benötigen ein bisschen Anleitung und Ermunterung zum Essen, andere schaffen ein Brötchen, Ei und Vollkornbrot sowie ein Schälchen mit Obst. Die stellvertretende Pflegedienstleiterin Frau Diehl, Altenpflegeschülerin Frau Breier und die Praktikantin und zukünftige Betreuungsfachkraft Frau Esser helfen den Besucherinnen dabei. Nach und nach trudeln alle Damen ein, bis um halb zehn alle komplett sind. Der Morgen beginnt nach dem Tisch abräumen mit gemeinsamem Singen. Weil heute Donnerstag ist, freuen sich alle schon auf den gemeinsamen Marktbummel.
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Daniela Jansen hospitiert bei dm im Aquis Plaza – Spendenaktion zugunsten des neuen Projekts „FrauenNotWohnen“ von WABe e. V.

Pressemeldung dm-drogerie markt
Aachen/Karlsruhe, 15. August 2016.
Die NRW-Landtagsabgeordnete Daniela Jansen hospitiert am Montag, 22. August, beim Aachener dm-Markt im Aquis Plaza. Im Rahmen ihrer traditionellen „Tatkraft-Woche“ in der parlamentarischen Sommerpause schlüpft sie nun für einen Tag in den weißen dm-Kittel und krempelt die Ärmel hoch: Regale einräumen, Preisschilder aktualisieren und vielleicht sogar Kunden beraten steht auf dem Programm.
Zudem zieht sie von 15 bis 16 Uhr für einen guten Zweck Windeln, Lippenbalsam, Spülmittel und Co. über den Kassenscanner. Ihre Einnahmen samt einem Obolus spendet dm-drogerie markt für den von der Landtagsabgeordneten eigens ausgewählten Zweck: nämlich für das kürzlich von WABe e. V. ins Leben gerufene Projekt „FrauenNotWohnen“ für wohnungslose Frauen in besonderen sozialen Schwierigkeiten.
„Wir setzen darauf, dass viele Aachener an diesem Montagnachmittag vorbeikommen und Frau Jansen bei ihrer Kassierstunde in Bewegung halten“, sagt dm-Filialleiterin Julia Schmidt. „Schließlich soll ja eine richtig hohe Summe für die WABe zusammenkommen.“

Spendenaktion zugunsten des neuen Projekts „FrauenNotWohnen“ von WABe e. V.
Zum dritten Mal legt Daniela Jansen nun eine „Tatkraft-Woche“ ein, das heißt, sie packt jeweils einen Tag lang bei Unternehmen und Einrichtungen mit an. So will Daniela Jansen „die Lebenswirklichkeit der Menschen in ihrem Wahlkreis aktiv kennenlernen und daraus Rückschlüsse für ihr politisches Handeln ziehen“. In den letzten Jahren bekam sie zum Beispiel Einblick in den Arbeitsalltag bei der Agentur für Arbeit, bei Rewe sowie beim Sozialkaufhaus von WABe e. V. Mit dem Erlös ihrer Kassierstunde bei dm möchte sie eben diesen Verein bei der Beheimatung wohnungsloser Frauen, die mittellos sind oder am Existenzminimum leben, in Aachen unterstützen.
Wohnraum als ein erster, unumgehbarer Schritt für ein Leben mit Perspektive: Das erste zentrumsnahe von WABe erstandene Haus wurde im Juli von sieben Frauen bezogen. „Es fehlt einfach an bezahlbarem Wohnraum – wir suchen bereits tatkräftig nach einer zweiten Immobilie“, sagt WABe-Geschäftsführer Alois Poquett.

Zu dm-drogerie markt
Sich in der Gesellschaft einzubringen und diese positiv mitzugestalten, gehört zum Selbstverständnis von dm-drogerie markt.
So organisieren die dm-Teams regelmäßig entsprechende Aktionen, mit denen sie sich für einen guten Zweck in ihrer Umgebung einsetzen. Für seine nachhaltigen sozialen Engagements erhielt das Unternehmen den Deutschen Nachhaltigkeitspreis und den Deutschen Kulturförderpreis. Mit der Initiative „HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement“ will dm ehrenamtliches Engagement würdigen und stärken. Gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland e. V., dem Deutschen Kinderschutzbund Bundesverband e. V. und der Deutschen UNESCO-Kommission e. V. soll das Vorbild engagierter Menschen in das öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Fast 10.000 Bürgerinnen, Bürger und Organisationen sind im Frühjahr der Aufforderung zur Teilnahme gefolgt. Bei dm-drogerie markt arbeiten europaweit 55.000 Menschen in rund 3.300 Märkten, in Deutschland sind es 38.500 Mitarbeiter. In Deutschlands größter Mitarbeiterbefragung wurde dm branchenübergreifend zum besten Arbeitgeber
Deutschlands 2016 gewählt.
Beim jährlichen „Kundenmonitor“ wurde dm erneut als beliebtester Drogeriemarkt Deutschlands ausgezeichnet.

„Flüchtenden ein Gesicht geben“ – Europatag am Couven-Gymnasium

Im Rahmen der „Europawoche 2016“ hatten sich zahlreiche Schulen, Städte, Vereine und Organisationen mit Projekten beim Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien beworben.
Unter den 70 Gewinnern des Wettbewerbs, deren Projekte mit bis zu 2.000 Euro prämiert wurden, waren gleich drei Aachener Schulen.
Neben einer katholischen Grundschule und dem Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg auch das Couven-Gymnasium.
Angesichts der großen Herausforderung bei der Flüchtlingsaufnahme war das Thema „Ankommen in Europa“ der thematische Mittelpunkt der diesjährigen Europawoche vom 30. April bis zum 9. Mai 2016.
Die Aachener Projekte gaben dieses Thema auch in seiner Vielschichtigkeit gut wieder:
„Unterschiedliche Herkunftssprachen, kein Hindernis, sondern eine Chance“, „Geflohen, angekommen. Und nun?“ und „Flüchtenden ein Gesicht geben. Mitmenschen integrieren. Auch dieses Mal machbar.“ waren die Projekttitel.

Aufgrund der Abiturprüfungen konnte der große Präsentationstag des Couven-Gymnasiums erst nach der eigentlichen Europawoche stattfinden und gab mir so die Chance, mir persönlich ein Bild vom Projekt der Europaschule zu machen.
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Newsletter #05/2016 erschienen

Auch im Mai, zwischen all den Feiertagen und langen Wochenenden, war ich wieder im Wahlkreis unterwegs.
Im aktuellen Newsletter blicke ich so nicht nur auf die zurückliegende Plenarwoche und Aktuelles aus dem Land, sondern auch wieder auf Besuche und Veranstaltung in Aachen und der Region zurück.

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Im Gespräch über die Herausforderungen des Handwerks in NRW

SPD-Abgeordnete in der Enquetekommission zur Zukunft des Handwerks besuchten die Handwerkskammer Aachen und die Bäckerei Leo

Die Abgeordneten trafen in der Handwerkskammer Aachen den Geschäftsführer Herrn Peter Deckers und die Bereichsleiter für die Themen Aus- und Weiterbildung, Bildungsstätten und Digitalisierung.
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Die Digitalisierung und die nötige Anpassung der Handwerkerberufe und Betriebe an diese standen auch im Mittelpunkt des gemeinsamen Gespräches. So wurde deutlich, dass einer Modernisierung der Handwerksbetriebe oft nicht die reine Bequemlichkeit im Wege steht, sondern eine Überlastung durch Auftragsdichte, Bürokratie und die Schnelligkeit der Entwicklung im Bereich Digitalisierung.
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Besuch beim Brücken e.V. – ein Verein für Integration und Vielfalt in Aachen

Ein Bericht unserer Praktikantin Anya Delen:

Heute haben wir voller Erwartungen dem alten „Roten Haus“ im Stadtteil Rothe Erde einen Besuch abgestattet. Der gemeinnützige Verein Brücken e.V., unter der Leitung von Roland Bartholomé, nutzt das Haus an der Trierer Straße, seit längerer Zeit als Zentrum für Integrations- und Zusammenkunftsmaßnahmen von Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft.
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Die KGS in der Düppelstraße: Eine Schule, die Spiel, Spaß und Lernen vereint

Ein Bericht unserer Praktikantin Anya Delen:

Bei unserem gemeinsamen Besuch am vergangenen Freitag in der Katholischen Grundschule (kurz: KGS) in der Düppelstraße erhielten wir tolle Einblicke in den Schulalltag von rund 237 Schülerinnen und Schülern. Zentraler Aspekt des Unterrichts ist das Gemeinsame Lernen, sodass den Kindern Lerninhalte auf einfachem, spielerischem Wege vermittelt werden können.
Lernschwache Kinder, aber auch Spätzügler erhalten an der KGS Düppelstraße die Möglichkeit, einer auf sie zugeschnittenen Förderung in Form des Gemeinsamen Lernens. Dieser zentrale Aspekt im Rahmen des Unterrichts ermöglicht es dem Lehrpersonal, auf leichtem und spielerischem Wege Lerninhalte in einer angenehmen, familiären Atmosphäre zu vermitteln.
Für die Betreuung der Kinder steht nicht nur das Lehrerkollegium bereit, sondern auch Sozialarbeiter und Pädagogen, die die Entwicklung der Kinder gemeinsam in engster Kooperation fördern möchten.
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CouchCafé-Besuch im Vinzenz-Heim

Auch um 18 Uhr schmeckt ein Stück Kuchen noch gut!
Mein Besuch im Vinzenz-Heim war eher ein Dämmerschoppen als ein Kaffeekränzchen. Sehr geduldig hat die „Weiße Gruppe“ auf mich und meinen Rübli-Kuchen gewartet. Das Vinzenz-Heim ist ein Zuhause für Menschen mit Behinderung – für etwa 280 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. In der „Jugendwohngruppe“, die ich heute besuche, werden Jugendliche und junge Erwachsene so weit wie möglich auf ein selbstständiges Leben vorbereitet. Es gibt Strukturen, die das erleichtern sollen: Hausregeln, ein Wäsche-Sortier-System, gemeinsame Unternehmungen und vieles mehr. Die Jugendlichen sind selbst verantwortlich für Essen, Einkaufen und Sauberkeit in ihren Zimmern.
Im Gespräch erlebe ich, dass der Weg der meisten Jugendlichen im Alter von 16 Jahren bis Mitte 20 häufig von der Schule in die Werkstatt führt. Einige können eine berufsvorbereitende Maßnahme absolvieren und haben danach die Chance, eine vereinfachte Ausbildung zu beginnen. Auf die Frage nach ihren Hobbys kommen die Jugendlichen in Fahrt; gemeinsame Kino-Fernsehabende oder „chillen“ mit ihren Freunden machen sie gern. Sie sind zu einer kleinen Gemeinschaft zusammen gewachsen.
Die Betreuerinnen erzählen mir, dass es im Lebensweg natürlich immer wieder auch Rückschläge gibt. Enttäuschungen, wenn es mit dem Traumberuf doch nicht geklappt hat, wenn man erkennt, dass es nicht die Wahlmöglichkeiten gibt wie bei Gleichaltrigen. Aber die Vorbereitung auf ein Leben in Selbstständigkeit klappt oft sehr gut.
Weitere Infos unter http://www.vinzenz-heim.de/willkommen.html