„Gesetz zur Lohngleichheit ist ein wichtiger Schritt in Richtung Entgeltgleichheit auf dem Arbeitsmarkt“

Heute hat das Bundeskabinett den „Gesetzentwurf zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen“ beschlossen. Dazu erklärt Regina Kopp-Herr, Sprecherin für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation der SPD-Fraktion im Landtag NRW:„Wir begrüßen diesen weiteren notwendigen Schritt in Richtung der Entgeltgleichheit zwischen den Geschlechtern. Der Gesetzentwurf soll Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern sichtbar machen und verkleinern. In Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigen wird die Möglichkeit geschaffen, bei Hinweisen auf eine Lohndiskriminierung, die eigene Bezahlung zu überprüfen und in Relation zu einem Kollegen in vergleichbarer Position zu setzen. Auch Männer können von dieser Maßnahme Gebrauch machen. Sollte bei einer nachgewiesenen geschlechtsbedingten Ungleichbehandlung der Arbeitgeber nicht geeignete Maßnahmen zur Aufhebung der Benachteiligung ergreifen, können die Beschäftigen Klage einreichen.
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Daniela Jansen kritisiert CDU-Blockade beim Unterhaltsvorschuss

Die NRW-Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF), Daniela Jansen, äußert deutliche Kritik an der CDU-Blockade des Gesetzentwurfs zur Neuregelung des Unterhaltsvorschusses.
„Der Missstand, dass sich bei einer Trennung oft die Väter ihrer Unterhaltsverpflichtungen entziehen, kann nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden.“
Dabei begrüßt Jansen es grundsätzlich sehr, dass der Bund nun das Unterhaltsvorschussgesetz dahingehend ändern will, das die Vorschussleistungen auf alle minderjährigen Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres ausgeweitet werden und damit auf eine Begrenzung der Leistungsdauer vollständig verzichtet wird.
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Daniela Jansen und André Stinka: Die Union muss den Weg frei machen für ein Lohngleichheit-Gesetz

Im Vorfeld der Sitzung des Koalitionsausschuss der Bundesregierung erklären Daniela Jansen, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen in NRW, und André Stinka, Generalsekretär der NRWSPD:
Bei politischen Sonntagsreden zum Weltfrauentag oder Equal-Pay-Day sind die Konservativen immer vorn dabei. Aber wenn es drauf ankommt und konkrete Vorschläge für faire und transparente Vergütungsstrukturen von Frauen auf dem Tisch liegen, kneifen CDU und CSU mal wieder. Seit fast einem halben Jahr blockiert die Union das „Gesetz für Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern“. Es muss sich dringend etwas ändern. In Deutschland beträgt die statistische Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern immer noch 21 Prozent. Nach wie vor verhindern Rollenstereotype, Teilzeit-Erwerbsarbeit und Männerdominanz in Führungspositionen, dass Frauen das bekommen, was sie verdienen. Die unterschiedliche Bezahlung und die Bewertung von männer- und frauentypischen Berufen tragen ihren Teil dazu bei. Und auch bei gleicher Qualifikation beträgt der Lohnunterschied nach Angaben des Statistischen Bundesamtes immer noch 7 Prozent. Das Verhalten von CDU und CSU erinnert doch stark an ihre Widerstandsspielchen beim Mindestlohn. Die Union muss ihre Blockade beenden und den Weg frei machen für den Gesetzgebungsprozess.
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Mitmachen bei der Fotoaktion „Frauenrechte sind unverzichtbar, weil…“

„Frauen brechen auf“ ist das AsF-Motto des diesjährigen Internationalen Frauentags. Seit über 100 Jahren brechen Frauen auf: Um vor Leid und Krieg zu fliehen, um für ihre Rechte zu kämpfen und ein besseres Leben zu finden.
Leider werden Frauenrechte auch heute noch oft in Frage gestellt. Wir wollen mit einer Fotoaktion auf die Wichtigkeit von Frauenrechten hinweisen.

Im Landtag hat es heute bereits eine entsprechende Fotoaktion vor dem Fraktionssaal gegeben und viele haben mitgemacht.

Fotogalerie bei Flickr

Wer sich der Aktion anschließen möchte, kann sich die Vorlage ausdrucken und den Satz „Frauenrechte sind unverzichtbar, weil…“ (am besten mit einem etwas dickerem Filzstift) ergänzen.
Die Fotos würden wir gern sammeln und auf der AsF-Facebookseite und Homepage nutzen.
Dazu kann das Foto einfach auf der Facebookseite facebook.com/asfnrw geteilt werden oder per E-Mail an: mandy.stalder@gmx.de geschickt werden.

Hier gibt es die Foto-Vorlage der AsF herunterladen und mitmachen

Daniela Jansen neue AsF-Landesvorsitzende

Bei der Landeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im AWO-Zentrum Gelsenkirchen/Bottrop setzte sich die 38-jährige Aachenerin am 27. Februar mit 96 von 138 Stimmen gegen die langjährige Vorsitzende durch. Sie steht damit an der Spitze von rund 37.000 SPD-Frauen in NRW.
„Die AsF ist eine der wichtigsten Arbeitsgemeinschaften und ich freue mich, dass ich die SPD-Frauen in den nächsten zwei Jahren vertreten darf“, sagte sie nach ihrer Wahl. Bis zu ihrem Einzug in den nordrhein-westfälischen Landtag war Daniela Jansen als Projektmanagerin im Bereich Arbeitsmarktpolitik beschäftigt. Seit der Landtagswahl 2012 vertritt sie den Wahlkreis Aachen II und sitzt dem Ausschuss für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation im nordrhein-westfälischen Landtag vor.
Zu ihren politischen Schwerpunkten zählen die Themen Frauen, Gleichstellung, Arbeitsmarkt und Soziales sowie Medienpolitik.
Daniela Jansen ist verheiratet und hat zwei Kinder.

NRW-SPD-Generalsekretär André Stinka gratulierte der neuen Vorsitzenden und lud Daniela Jansen ein, sich auch aktiv in den Prozess „Fundament stärken!“ der NRWSPD einzubringen.
Ein Teil-Projekt des Prozesses mit dem Titel „Die SPD weiblicher machen“ beschäftigt sich mit der Frage, warum sich Frauen zu­rückhaltender in unserer Partei engagieren können und/oder wollen.

AsF Aachen für mehr Sicherheit für Frauen in Aachen

„Frauen brechen auf“ ist das Motto der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen anlässlich des diesjährigen Internationalen Frauentags.
Seit über 100 Jahren brechen Frauen auf: Um vor Leid und Krieg zu fliehen, um für ihre Rechte zu kämpfen und ein besseres Leben zu finden.
Zu einem guten Leben gehören auch Schutz und Sicherheit im direkten Umfeld. Dunkle Ecken oder die viel zitierten Angsträume für Frauen gilt es klar zu bekämpfen.
Auch in Aachen gibt es dunkle Ecken, an denen Frauen sich unwohl fühlen, Straßen und Wege, die man nach Anbruch der Dunkelheit nur ungern alleine gehen möchte.

Die Aachener AsF ruft deshalb dazu auf, dunkle Ecken und unsichere Straßen zu identifizieren und zu melden.
Dafür sind wir auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen: Bitte melden Sie solche Orte per Email an info@daniela.jansenfueraachen.de oder telefonisch unter 0241-990378 29.
Wir werden die Eingaben sammeln und im Anschluss eine Begehung mit den Ordnungsbehörden in Aachen organisieren, um diese Ecken und Straßen sicherer zu machen.

„Gemeinsam für Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern!“

22 Prozent – das ist die Zahl, um die sich am 20. März alles dreht. Das ist der „Equal Pay Day“ – der Tag, der auf die Gehaltsunterschiede von Frauen und Männern hinweist. Die durchschnittliche Differenz liegt in Deutschland wie auch in NRW bei 22 Prozent. 79 Tage müssen Frauen in Deutschland arbeiten, bis sie auf das gleiche Lohnniveau kommen wie Männer. Also arbeiten sie vom 1. Januar bis zum 20. März umsonst. Deutschland ist mit dieser traurigen Statistik weiterhin unter den Schlusslichtern der Europäischen Union. Dazu erklärt Gerade Kieninger, frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag:
„Deshalb setzen wir uns weiterhin für Entgeltgleichheit ein. Die Arbeit von Frauen und Männern soll auch dann gleich bezahlt werden, wenn sie inhaltlich verschieden, jedoch hinsichtlich ihrer Anforderungen und Belastungen von gleichem Wert sind. Die Gründe für diese Lohnlücke sind vielfältig. Noch immer wählen Frauen häufig Berufsbrachen, die weniger gut bezahlt sind, sie arbeiten häufiger in Teilzeit oder scheiden für ihre Familie ganz aus dem Berufsleben aus. Und sie sind seltener in Führungspositionen vertreten.
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Die Frauenquote ist ein wichtiger Schritt für die Gleichberechtigung

Die Spitzenvertreter der Koalition aus CDU/CSU und SPD im Bund haben sich auf eine gesetzliche Frauenquote verständigt. Die geplante Quote soll noch im Dezember verabschiedet werden und 2016 in Kraft treten. „Die Zusammensetzung der obersten Führungsetagen in den Unternehmen ändert sich nicht von selbst, umso wichtiger ist diese politische Entscheidung“, sagt Gerda Kieninger, frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen.
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Landtagstalk „Anonyme Spurensicherung in NRW – Auf dem Weg zu einem landesweiten Konzept“

Die Veranstaltung ist offen für Interessierte und findet statt
am Dienstag · 18. November 2014 · 17:00 Uhr
Landtag NRW · Saal der SPD-Fraktion
Platz des Landtags 1, 40221 Düsseldorf

Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen des Landtags NRW ist eine Anmeldung zwingend erforderlich.
Zur Einfahrt in die Tiefgarage geben Sie bei der Anmeldung bitte Ihr KFZ-Kennzeichen an.

Jede Frau kann Opfer eines sexuellen Übergriffs werden – unabhängig von Aussehen, Alter, Kleidung, sexueller Orientierung, körperlicher Verfassung, Auftreten und sozialem Status. Im Jahr 2012 wurden laut polizeilicher Kriminalstatistik in Nordrhein-Westfalen 2.225 Fälle von Vergewaltigungen und besonders schwere Fälle sexueller Nötigung registriert. Die Zahlen der Anzeigen sehen jedoch anders aus: Lediglich 15 Prozent der von körperlicher Gewalt betroffenen Frauen erstatten Anzeige, bei sexualisierter Gewalt sind es nur 8 Prozent.
Die anonyme Spurensicherung (ASS) bietet für Betroffene einer sexuellen Straftat eine niedrigschwellige Möglichkeit, die Anzeigenerstattung zeitlich aufzuschieben und gleichzeitig vorhandene Spuren gerichtsverwertbar und anonym sichern zu lassen. Unser Ziel für NRW ist eine bedarfsgerechte und flächendeckende Angebotsstruktur. Weiterlesen

Frauen in der rechten Szene – Ein Vortrag von Sarah Vespermann

Am Donnerstagabend, den 30. Oktober lud die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) zu einem Vortrag über Frauen in der rechten Szene ein. Sarah Vespermann, die an der RWTH Aachen Politikwissenschaften studierte und zur Zeit in Berlin promoviert, informierte über die aktuellen Entwicklungen der Szene.
Danach engagieren sich immer mehr Frauen in der rechten Szene oder entwickeln zumindest eine rechtsextreme Einstellung. Gefährlich sei dabei die Tatsache, dass die Öffentlichkeit die Gefahr, die von dieser Entwicklung ausgeht, nicht genug wahrnehme, so die 29-Jährige Politikwissenschaftlerin. Weiterlesen