Land gibt 12,5 Mio. Euro für Zentren der Digitalen Wirtschaft in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Münster und im Ruhrgebiet

Minister Duin: Wir bringen klassische Industrie und Start-ups zusammen, damit NRW zum Digitalland Nummer Eins werden kann

Düsseldorf. Im Wettbewerb zur Auswahl der regionalen Zentren für die digitale Wirtschaft stehen die Gewinner fest: In Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Münster und dem Ruhrgebiet sollen so genannte DWNRW-Hubs entstehen, die das Land insgesamt mit bis zu 12,5 Millionen Euro fördert. Das hat eine unabhängige Jury empfohlen.

Wirtschaftsminister Garrelt Duin: „Nordrhein-Westfalen bringt alle Voraussetzungen mit, um das Digitalland Nummer Eins in Deutschland zu werden. Dazu brauchen wir eine enge Zusammenarbeit zwischen der klassischen, an Rhein und Ruhr beheimateten Industrie und den innovativen Startups. Die Hubs in Aachen, am Rhein, im Münsterland und im Ruhrgebiet sind der Schlüssel dazu: Hier können sich die Partner finden und gemeinsam digitale Geschäftsmodelle entwickeln.“

Prof. Dr. Tobias Kollmann, Beauftragter für die Digitale Wirtschaft NRW: „Die DWNRW-Hubs sind der Kern unseres digitalen Updates für unser Bundesland. Sie werden sowohl vor Ort als auch über die gegenseitige Kooperation zu einer wirkungsvollen Gesamtstruktur für den Aufbau von digitalen Geschäftsmodellen zwischen Startups, Mittelstand und Industrie in NRW. Dafür spricht auch die große Anzahl an regionalen und überregionalen Unterstützern, welche die Hub-Bewerbungen zusammengetragen haben.“

Diese Vorhaben hat die Jury empfohlen (alphabetische Reihenfolge):

 digitalHUB Aachen: Das geplante Zentrum bringt digitale Gründer, IT-Mittelstand (Enabler), digitale Anwender aus der Wirtschaft (User) sowie Region und Wissenschaft (Supporter) zusammen. 100 Organisationen/Unternehmen finanzieren mit. Partner: RWTH Aachen, Bundesverband IT-Mittelstand e.V., GründerRegion Aachen, IHK und HWK Aachen, Stadt und Städteregion Aachen, Bistum Aachen, Fachhochschule Aachen.

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„Flüchtenden ein Gesicht geben“ – Europatag am Couven-Gymnasium

Im Rahmen der „Europawoche 2016“ hatten sich zahlreiche Schulen, Städte, Vereine und Organisationen mit Projekten beim Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien beworben.
Unter den 70 Gewinnern des Wettbewerbs, deren Projekte mit bis zu 2.000 Euro prämiert wurden, waren gleich drei Aachener Schulen.
Neben einer katholischen Grundschule und dem Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg auch das Couven-Gymnasium.
Angesichts der großen Herausforderung bei der Flüchtlingsaufnahme war das Thema „Ankommen in Europa“ der thematische Mittelpunkt der diesjährigen Europawoche vom 30. April bis zum 9. Mai 2016.
Die Aachener Projekte gaben dieses Thema auch in seiner Vielschichtigkeit gut wieder:
„Unterschiedliche Herkunftssprachen, kein Hindernis, sondern eine Chance“, „Geflohen, angekommen. Und nun?“ und „Flüchtenden ein Gesicht geben. Mitmenschen integrieren. Auch dieses Mal machbar.“ waren die Projekttitel.

Aufgrund der Abiturprüfungen konnte der große Präsentationstag des Couven-Gymnasiums erst nach der eigentlichen Europawoche stattfinden und gab mir so die Chance, mir persönlich ein Bild vom Projekt der Europaschule zu machen.
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418 Millionen Euro für Universitätsklinik Aachen

Neubau der Zentralen OP-Abteilung und neue KreißsäleFörderprogramm des Landes NRW für Baumaßnahmen an Universitätskliniken
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:
Am Uniklinik-Standort Aachen wird das Land bis 2020 rund 418 Millionen Euro für zwölf Bau- und Sanierungsprojekte investieren. Die Maßnahmen gehören zum neuen Medizinischen Modernisierungsprogramm (MedMoP) des Landes. Medizinische Fakultäten und Universitätskliniken sind für den medizinischen Fortschritt durch exzellente Forschung sowie für eine moderne Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte unverzichtbar. Bei der Krankenversorgung spielen sie eine Schlüsselrolle.

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze stellte gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Ittel, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Aachen, und Peter Asché, Kaufmännischer Direktor des Universitätsklinikums, die geplanten Projekte vor.

In Aachen sind es insgesamt zwölf Maßnahmen: vier Neubauten, darunter einer für die neue Zentrale OP-Abteilung, sechs große Baumaßnahmen zur Erweiterung und Neustrukturierung wie etwa die Strahlenmedizin und die Operative Intensivpflege sowie zwei Baumaßnahmen zur Erhaltung des Gebäudes und der Technik.

„Die Unikliniken ermöglichen medizinische Behandlungen von kompliziertesten Erkrankungen. Sie treiben Spitzenforschung voran und bilden exzellente Ärztinnen und Ärzte aus. Daher brauchen wir eine sichere, effiziente und leistungsfähige bauliche Infrastruktur auf höchstem Niveau“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Insgesamt fließen bis 2020 rund 2,2 Milliarden Euro über das MedMoP in Bauvorhaben an den sechs Universitätskliniken in NRW. Mit diesen Mitteln wird eine hochmoderne und patientenorientierte Krankenversorgung sichergestellt.

„Im Hinblick auf die Komplexität und Schwere der behandelten Erkrankungen ist die Uniklinik RWTH Aachen mittlerweile führend in NRW und bundesweit auf Platz drei. Wir freuen uns außerordentlich, dass das Land NRW uns mit dieser Investition die Möglichkeit bietet, diese erfolgreiche Strategie einer zunehmend komplexeren klinischen Leistungserbringung zu verstetigen und entlang neuer Bedarfe zu gestalten. Das ist ein sehr nachhaltiges und zukunftsorientiertes Verständnis von Universitätsmedizin‟, erklärte Prof. Dr. med. Thomas H. Ittel.

Auch Peter Asché, Kaufmännischer Direktor, unterstützt die Initiative des Landes: „Das Programm kommt angesichts der Finanzlage und des hohen Modernisierungsbedarfs der Uniklinika zur richtigen Zeit. Auf diese Weise schaffen wir eine moderne und leistungsfähige OP-Einheit und die für unser Leistungsangebot so wichtigen Intensivkapazitäten.“

Folgende Bau- und Sanierungsprojekte sind an der Uniklinik in Aachen geplant:

Zentrale OP-Abteilung: Der Neubau der Zentralen OP-Abteilung ist der wichtigste Baustein zur Optimierung der Krankenversorgung in Aachen. Hier entstehen modernste OP-Strukturen und angeschlossene Intensiv-stationen. Davon profitieren die Patientinnen und Patienten sowie das Personal. Es wird zudem ein erheblich wirtschaftlicherer Betrieb der Universitätsklinik ermöglicht. (Baukosten: 151.000.000 Euro, Ersteinrichtungskosten: 30.000.000 Euro).

Erweiterungsgebäude für die Operative Intensivpflege, den Kreißsaal und das Perinatalzentrum: Der Anbau an das Hauptgebäude der Uniklinik Aachen schafft zusätzliche räumliche Kapazitäten. Unter anderem werden zeitgemäße räumliche Strukturen für die Frauenklinik geschaffen, auch durch neue Kreißsäle. Für das Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe entsteht eine neue neonatologische Intensivstation. Zudem werden zusätzliche Intensivbetten verwirklicht, die für die Versorgung Schwerstverletzter notwendig sind (Baukosten: 42.511.000 Euro, Ersteinrichtungskosten: 12.000.000 Euro).

Erneuerung der Dampf-, Kälte- und Wärmeversorgung sowie des Blockheizkraftwerkes: Die Energieversorgung der Uniklinik Aachen wird vollständig neu aufgebaut. Strom, Dampf, Kälte und Wärme werden zukünftig vor Ort mit fortschrittlichster Technik erzeugt. Die wesentlich effizienteren Anlagen werden nicht nur umweltschonender arbeiten. Auch die wirtschaftliche Situation des UK Aachen wird verbessert (Baukosten: 56.706.800 Euro, Ersteinrichtungskosten: 216.000 Euro).

Erweiterungsgebäude Strahlentherapie: Die aktuelle Entwicklung der Strahlentherapie verbessert die Chancen an Krebs Erkrankter erheblich. Die neuen Verfahren erfordern einen technischen Aufwand, der in den bestehenden Einrichtungen nicht umsetzbar ist. Durch das Erweiterungsgebäude können demnächst in Aachen modernste Linearbeschleuniger zum Einsatz kommen (Baukosten: 25.000.000 Euro, Erst-einrichtungskosten: 5.000.000 Euro).

Neubau Betriebskindergarten und Sozialpädiatrisches Zentrum: 

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für die Universitätskliniken als Arbeitgeber ein wichtiges Anliegen und ein bedeutender Faktor bei der Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter. Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen für Kinder ist stetig steigend. Dem wird durch den erheblich größeren Neubau Rechnung getragen (Baukosten: 13.100.000 Euro, Erst-einrichtungskosten: 1.400.000 Euro).

Neubau Kinder- und Jugendpsychiatrie: Zusätzliche Behandlungsplätze in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sind nach Feststellung des Gesundheitsministeriums in der Region Aachen notwendig. Die Uniklinik Aachen schafft mit dem Neubau diese dringend benötigten stationären und tagesklinischen Betten in einem modernen Gebäude (Baukosten: 12.900.000 Euro, Ersteinrichtungskosten: 1.233.000 Euro).

Neubau Hybrid-OP: Zur optimalen Behandlung kardiologisch erkrankter Patienten wird ein Hybrid-OP geschaffen. In diesem ist es möglich, dreidimensionale Aufnahmen von Gefäßen in höchster Präzision selbst während eines operativen Eingriffs zu machen. Dadurch können komplizierteste minimal-invasive Eingriffe an Herz und Gefäßen in der Uniklinik vorgenommen werden (Baukosten: 3.416.000 Euro, Ersteinrichtungskosten: 2.100.000 Euro).

Verfügungsgebäude Psychiatrie: Das Universitätsklinikum Aachen hat kürzlich die psychiatrische Pflichtversorgung zusätzlicher Gebiete über-tragen bekommen. Zur angemessenen Behandlung dieser neuen Patientinnen und Patienten werden erweiterte Räumlichkeiten benötigt, die durch den Neubau geschaffen werden (Baukosten: 20.000.000 Euro, Ersteinrichtungskosten: 2.000.000 Euro).

Sanierung Endoskopie: Die Grundinstandsetzung der Endoskopie wird vollendet. Damit wird dieser für die innere Medizin zentrale Funktionsbereich in Zukunft mit modernstem Instrumentarium zur Verfügung stehen. Die Abläufe und das Leistungsspektrum der Endoskopie können so optimiert werden (Baukosten: 4.910.000 Euro, Ersteinrichtungskosten: 1.300.000 Euro).

Radiopharmakalabor: Radiopharmaka sind grundlegender Bestandteil bei der Diagnostik und Therapie verschiedener Erkrankungen. Aufgrund der kurzen Halbwertszeit der Erzeugnisse ist die qualitätsgesicherte eigene Herstellung von Radiopharmaka notwendig. Diese ist technisch sehr anspruchsvoll. Neben den Möglichkeiten der Verwendung der Radiopharmaka in Diagnostik und Behandlung sind sie zugleich die Grundlage für weiterführende Forschung im Institut für Nuklearmedizin (Bau-kosten: 6.675.000 Euro, Ersteinrichtungskosten: 4.820.000 Euro).

Sanierung der automatischen Warentransportanlage: Mit der sogenannten AWT-Anlage wird Warenlogistik für das gesamte Gebäude des Universitätsklinikums abgewickelt. Nach über dreißigjähriger Betriebszeit muss deren Mechanik und Elektrik grundlegend saniert werden, um die Betriebsbereitschaft auch zukünftig sicher zu stellen (Baukosten: 6.431.000 Euro).

Umsetzung von Brandschutzauflagen: Zur weiteren Verbesserung des Brandschutzes wird in den umzurüstenden Treppenhäusern des Zentralgebäudes eine Spüllüftungsanlage zur Entrauchung verwirklicht (Baukosten: 15.369.000 Euro).

Über die Universitätsklinik Aachen

Die Uniklinik Aachen verbindet als Supramaximalversorger patientenorientierte Medizin und Pflege, Lehre sowie Forschung auf internationalem Niveau. Mit 34 Fachkliniken, 25 Instituten und fünf fachübergreifenden Einheiten deckt die Uniklinik das gesamte medizinische Spektrum ab. Hervorragend qualifizierte Teams aus Ärzten, Pflegekräften und Wissenschaftlern setzen sich kompetent für die Gesundheit der Patienten ein. Die Bündelung von Krankenversorgung, Forschung und Lehre in einem Zentralgebäude bietet beste Voraussetzungen für einen intensiven interdisziplinären Austausch und eine enge klinische und wissenschaftliche Vernetzung. Rund 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für patientenorientierte Medizin und eine Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Die Uniklinik versorgt mit 1.400 Betten rund 45.000 stationäre und 200.000 ambulante Fälle im Jahr.

 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

Newsletter #05/2016 erschienen

Auch im Mai, zwischen all den Feiertagen und langen Wochenenden, war ich wieder im Wahlkreis unterwegs.
Im aktuellen Newsletter blicke ich so nicht nur auf die zurückliegende Plenarwoche und Aktuelles aus dem Land, sondern auch wieder auf Besuche und Veranstaltung in Aachen und der Region zurück.

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Im Gespräch über die Herausforderungen des Handwerks in NRW

SPD-Abgeordnete in der Enquetekommission zur Zukunft des Handwerks besuchten die Handwerkskammer Aachen und die Bäckerei Leo

Die Abgeordneten trafen in der Handwerkskammer Aachen den Geschäftsführer Herrn Peter Deckers und die Bereichsleiter für die Themen Aus- und Weiterbildung, Bildungsstätten und Digitalisierung.
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Die Digitalisierung und die nötige Anpassung der Handwerkerberufe und Betriebe an diese standen auch im Mittelpunkt des gemeinsamen Gespräches. So wurde deutlich, dass einer Modernisierung der Handwerksbetriebe oft nicht die reine Bequemlichkeit im Wege steht, sondern eine Überlastung durch Auftragsdichte, Bürokratie und die Schnelligkeit der Entwicklung im Bereich Digitalisierung.
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Tihange und Doel: Minister Jäger im Dialog mit Verantwortlichen aus der Aachener Region

NRW nimmt die Sorgen der Menschen wegen belgischer Atommeiler sehr ernst

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:
Die sichere Ausgabe von Jodtabletten an die Menschen in NRW muss bei einem kerntechnischen Unfall unverzüglich, bedarfsgerecht und reibungslos klappen. Bei einem Gespräch am 4. Mai wird sich Innenminister Ralf Jäger mit dem Städteregionsrat der Städteregion Aachen, Helmut Etschenberg, dem Aachener Oberbürgermeister Marcel Philipp, dem Heinsberger Landrat Stephan Pusch, dem Dürener Landrat Wolfgang Spelthahn und dem Euskirchener Landrat Günter Rosenke deshalb über das gemeinsame Vorgehen im Ernstfall abstimmen.

„Die Landesregierung nimmt die berechtigte Sorge der Menschen wegen der belgischen Meiler Tihange und Doel sehr ernst“, sagte Jäger. In NRW werden aktuell die Jodtabletten dezentral in Krankenhausapotheken aufbewahrt. So sind fachgerechte Lagerung und wirksame Kontrolle der Verfallsdaten sichergestellt. Kommt es zum Ernstfall, werden die Tabletten durch die Katastrophenschutzbehörden sofort an die Haushalte verteilt. Durch die Einnahme der Tabletten soll Schilddrüsenkrebs verhindert werden.

Es wäre allerdings nach Ansicht der Strahlenschutzkommission nutzlos und sogar schädlich, würden die Betroffenen bei der Einnahme sich selbst überlassen. Minister Jäger: „Zu früh eingenommene Tabletten entfalten keine Schutzwirkung. Aber ich bin offen für Konzepte, die sicherstellen, dass die Menschen im Ernstfall den Wirkstoff schnell und sicher einnehmen.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Kommunales, Telefon 0211 871-2300.

Jugend-Landtag 2016: Jetzt bewerben!

Drei Tage lang viele Termine im Parlament
Ab sofort können sich Jugendliche für den nächsten „Jugend-Landtag“ bewerben

Vom 23. – 25. Juni 2016 wird in der Landeshauptstadt Düsseldorf der nächste Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen stattfinden. Jugendliche aus ganz NRW im Alter zwischen 16 bis 20 Jahren können dann im Parlament drei Tage lang die Abgeordneten „vertreten“.
Sämtliche Kosten – auch Übernachtung und Verpflegung – werden vom Landtag übernommen (Fahrtkosten werden anteilig erstattet). Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende oder junge Berufstätige direkt bei Daniela Jansen. Denn jede/r Abgeordnete kann (möglichst aus seinem Wahlkreis) einen jungen Menschen einladen.
Seit 2008 findet jedes Jahr der dreitägige „Jugend-Landtag“ im Düsseldorfer Parlament statt. Dabei werden die parlamentarischen Abläufe von Fraktionssitzungen über Ausschuss-Sitzungen bis hin zur Plenarsitzung nachgestellt. Mehr als 1500 Jugendliche konnten seitdem in die Rolle der Abgeordneten schlüpfen und den Arbeitsalltag eines Politikers/ einer Politikerin selbst erleben. Ziel ist es, über die parlamentarische Arbeit zu informieren und zu langfristigem politischem Engagement zu ermuntern.
Auch der achte Jugend-Landtag wird sich mit aktuellen Themen beschäftigen. Diese können die Teilnehmer/innen aus zehn Vorschlägen auswählen. Die Beschlüsse der „Jugend-Landtagsabgeordneten“ werden den Abgeordneten des realen Parlaments anschließend zur Kenntnis gegeben.
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AsF Aachen für mehr Sicherheit für Frauen in Aachen

„Frauen brechen auf“ ist das Motto der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen anlässlich des diesjährigen Internationalen Frauentags.
Seit über 100 Jahren brechen Frauen auf: Um vor Leid und Krieg zu fliehen, um für ihre Rechte zu kämpfen und ein besseres Leben zu finden.
Zu einem guten Leben gehören auch Schutz und Sicherheit im direkten Umfeld. Dunkle Ecken oder die viel zitierten Angsträume für Frauen gilt es klar zu bekämpfen.
Auch in Aachen gibt es dunkle Ecken, an denen Frauen sich unwohl fühlen, Straßen und Wege, die man nach Anbruch der Dunkelheit nur ungern alleine gehen möchte.

Die Aachener AsF ruft deshalb dazu auf, dunkle Ecken und unsichere Straßen zu identifizieren und zu melden.
Dafür sind wir auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen: Bitte melden Sie solche Orte per Email an info@daniela.jansenfueraachen.de oder telefonisch unter 0241-990378 29.
Wir werden die Eingaben sammeln und im Anschluss eine Begehung mit den Ordnungsbehörden in Aachen organisieren, um diese Ecken und Straßen sicherer zu machen.

Besuch beim Brücken e.V. – ein Verein für Integration und Vielfalt in Aachen

Ein Bericht unserer Praktikantin Anya Delen:

Heute haben wir voller Erwartungen dem alten „Roten Haus“ im Stadtteil Rothe Erde einen Besuch abgestattet. Der gemeinnützige Verein Brücken e.V., unter der Leitung von Roland Bartholomé, nutzt das Haus an der Trierer Straße, seit längerer Zeit als Zentrum für Integrations- und Zusammenkunftsmaßnahmen von Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft.
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Die KGS in der Düppelstraße: Eine Schule, die Spiel, Spaß und Lernen vereint

Ein Bericht unserer Praktikantin Anya Delen:

Bei unserem gemeinsamen Besuch am vergangenen Freitag in der Katholischen Grundschule (kurz: KGS) in der Düppelstraße erhielten wir tolle Einblicke in den Schulalltag von rund 237 Schülerinnen und Schülern. Zentraler Aspekt des Unterrichts ist das Gemeinsame Lernen, sodass den Kindern Lerninhalte auf einfachem, spielerischem Wege vermittelt werden können.
Lernschwache Kinder, aber auch Spätzügler erhalten an der KGS Düppelstraße die Möglichkeit, einer auf sie zugeschnittenen Förderung in Form des Gemeinsamen Lernens. Dieser zentrale Aspekt im Rahmen des Unterrichts ermöglicht es dem Lehrpersonal, auf leichtem und spielerischem Wege Lerninhalte in einer angenehmen, familiären Atmosphäre zu vermitteln.
Für die Betreuung der Kinder steht nicht nur das Lehrerkollegium bereit, sondern auch Sozialarbeiter und Pädagogen, die die Entwicklung der Kinder gemeinsam in engster Kooperation fördern möchten.
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