Veranstaltung „Medienwandel = Demokratiewandel?!“ – 24. September 2015 ab 18 Uhr im Internationalen Zeitungsmuseum Aachen

Das Medienverhalten der Bürgerinnen und Bürger hat sich gewandelt: Die Tageszeitung am Morgen, die beim Frühstück zumindest rasch durchgeblättert wird, die Tagesschau am Abend, die den Feierabend einläutet, die Familienshow am Samstagabend, Urlaubsgrüße per Postkarte oder ein kurzer „Ich bin gut angekommen“-Anruf  – das hat heute Seltenheitswert. Statt dessen reicht ein Blick auf das Tablet und eine kurzes Surfen auf den Nachrichtenportalen, statt Fernsehen werden Serien gestreamt und per Facebook oder WhatsApp Fotos aus dem Urlaub gepostet.

Welche Folgen hat dieses veränderte, sehr individualisierte Medienverhalten eigentlich auf die Gesellschaft? Sind die Medien demokratischer geworden, weil jeder alles sehen und hören kann, wann immer und was immer will? Was bedeutet das für den Qualitätsjournalismus, und welche Rolle spielt die Politik eigentlich dabei?

Diesen und weiteren Fragen wollen wir nachgehen und laden dazu herzlich ein. Das Eingangsstatement liefert Alexander Vogt, Medienpolitiker und Mitglied des WDR-Rundfunkrates. Zur Veranstaltung wird es eine moderierte Twitterwall geben, so dass sich alle Gäste der Veranstaltung multimedial an der Diskussion beteiligen  – und später auch verbal in die Diskussion mit den Podiumsgästen einsteigen können.

Am Donnerstag, 24. September 2015,
um 18.00 Uhr
im Internationalen Zeitungsmuseum
Pontstraße 13, 52062 Aachen
Ende der Veranstaltung: ca. 19.30 Uhr

Teilnehmer der Podiumsdiskussion:
Andreas Düspohl, Zeitungsmuseum Aachen
Tom Thelen, Zeitungsverlag Aachen
Christian Scholz, @MrTopf, Blogger aus Aachen
Dr. Thorsten Junge, Kommunikationsforscher RWTH
Alexander Vogt, Medienpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion

Moderation: Daniela Jansen MdL

Aufgrund des begrenzten Platzangebotes wird dringend um eine Anmeldung gebeten:
unter Fon: +49 241 432 4910 oder izm@mail.aachen.de

 

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