Eva-Maria Voigt-Küppers: „Spannende und arbeitsreiche Tage während des Jugendlandtages in NRW“

Der nordrhein-westfälische Landtag ist fest in jugendlicher Hand: Der 7. Jugend-Landtag von Nordrhein-Westfalen hat begonnen. Bis Samstag debattieren 237 Jugendliche über die Vergabe von Studienplätzen und den Alltagsbezug von schulischen Lerninhalten. Die Mädchen und Jungen, die von den Abgeordneten der Fraktionen von SPD, CDU, Grünen, FDP und Piraten benannt wurden, sitzen nun auf den Stühlen der echten Abgeordneten. Dazu erklärt Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW:
„An diesen Tagen sollen die Jugendlichen die Politik in der parlamentarischen Demokratie praktisch erfahren und ihre Kenntnisse über die Abläufe im Parlament erweitern. Das wird eine spannende, aber auch eine arbeitsintensive Zeit.
Mit dieser Veranstaltung wollen wir die Jugendlichen stärker an politische Themen heranführen. Beim Jugendlandtag können sie Politik hautnah erleben. Sie nehmen unsere Plätze im Parlament ein und durchlaufen den gesamten parlamentarischen Prozess. Das ist für viele ein bleibender Eindruck.“

Nach der Eröffnung durch Landtagspräsidentin Carina Gödecke (SPD) haben die Jugendlichen bereits am Donnerstag mit der Arbeit begonnen, die Fraktionen konstituiert und Fraktionsvorstände gewählt. Fraktionsvorsitzender der SPD ist der Aachener Schüler Tim Münster. Für heute sind weitere Fraktionssitzungen, öffentliche Anhörungen von Sachverständigen sowie die Sitzung des Ältestenrats zur Vorbereitung der Plenarsitzung am morgigen Samstag geplant. Debattiert und abgestimmt werden die Themen „Die Vergabe von Studienplätzen gerechter gestalten“ und „Mehr fürs Leben/den Alltag in der Schule lernen“. Diese hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter zehn vorgeschlagenen Themen zuvor ausgewählt. Die Plenarsitzung wird als Höhepunkt des siebten Jugend-Landtags live im Internet übertragen.

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