Enquetekommission widmet sich Zukunft von Handwerk und Mittelstand in NRW

Die Enquetekommission zur „Zukunft von Handwerk und Mittelstand in NRW“ (EK VI) hat ihre Arbeit aufgenommen. Das Gremium konstituierte sich unter Leitung von Landtagspräsidentin Carina Gödecke. Zum Ausschussvorsitzenden gewählt wurde Ralph Bombis (FDP). Stellvertretende Vorsitzende ist Daniela Jansen (SPD).
Der Landtag hatte die Einsetzung der Kommission am 20. Mai 2015 auf Antrag der FDP-Fraktion einstimmig beschlossen. Das Gremium soll „Impulse zur Sicherung und Stärkung von Qualifikation und Fachkräftenachwuchs sowie Gründungskultur und Wettbewerbsfähigkeit“ erarbeiten.
Landtagspräsidentin Gödecke betonte zu Beginn der Sitzung, Handwerk und Mittelstand seien „tragende Säulen der sozialen Marktwirtschaft“. Die rund 200.000 Betriebe an Rhein und Ruhr erwirtschafteten einen Umsatz von mehr als 100 Milliarden Euro und seien mit rund 1,1 Millionen Beschäftigten der größte Arbeitgeber im Land.

Nach wie vor entschieden sich aber zu wenige Frauen für einen Handwerksberuf, so Gödecke weiter. Auch stelle die Digitalisierung „enorme Chancen, aber auch Herausforderungen“ für die Branche dar. Die Enquetekommission habe die Aufgabe, die Lage der Branche zu analysieren und Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Für diese Arbeit „wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen Erfolg“.

Kommissionsvorsitzender Bombis betonte, er freue sich auf die Arbeit. Dem Gremium stehe eine „anstrengende und anspruchsvolle Zeit“ bevor. Alle hätten ein großes Interesse an einem guten Miteinander und an guten Ergebnissen.

Enquetekommissionen dienen der Vorbereitung von Entscheidungen über umfangreiche und bedeutsame Sachkomplexe. Ihnen können sowohl Abgeordnete als auch andere Sachverständige angehören.

zum Artikel im Webangebot des Landtags

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