Innovative Ideen aus NRW: Landesregierung kürt 31 neue Orte des Fortschritts

Ministerien für Wissenschaft, Städtebau und Wirtschaft zeichnen Vorbilder aus

Nordrhein-Westfalen bekommt 31 neue „Orte des Fortschritts“. Die Ministerien für Wissenschaft, Wirtschaft und Städtebau vergeben die Auszeichnung an Einrichtungen, die Ökonomie, Ökologie und Soziales innovativ verbinden und damit Fortschritt für die Gesellschaft ermöglichen. Das Spektrum der Gewinnerinnen und Gewinner ist breit: Forschungsinstitutionen und Unternehmen zählen ebenso dazu wie Umweltschutzorganisationen, Kommunen oder Bürgerinitiativen.

Seit 2011 hat die NRW-Landesregierung 38 „Orte des Fortschritts“ aus-gezeichnet. Gewürdigt werden Projekte, die das Leben der Menschen spürbar verbessern. Mit der Auszeichnung will die Landesregierung qualitativen Fortschritt ‚made in NRW‘ sichtbar machen. Sie soll Anerkennung und Ansporn sein sowie eine Vernetzung der Initiativen und Projekte in Nordrhein-Westfalen erleichtern.

„Die ausgezeichneten Einrichtungen geben auf lokaler Ebene Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen wie Klimawandel oder demographische Entwicklung“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. „Sie sind Vorbilder, die zeigen, wie wir gesellschaftlichen Fortschritt gestalten können“, sagte Städtebauminister Michael Groschek. „Ihre Ideen und Initiativen möchten wir würdigen – und andere zu solchem Engagement ermuntern“, so Wirtschaftsminister Garrelt Duin.

Von Anfang Januar bis Mitte Februar 2015 waren Bewerbungen um die Auszeichnung „Ort des Fortschritts 2015“ möglich. In diesem Zeitraum gingen 144 Vorschläge aus ganz Nordrhein-Westfalen ein. Nach eingehender Vorbegutachtung wurden die Bewerbungen durch ein Bewertungsgremium von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft abschließend beraten.

Auf Basis der Empfehlungen des Gremiums geht die Auszeichnung „Orte des Fortschritts 2015“ an folgende Institutionen:

• Stadt Langenfeld (Rheinland)/ Demographischer Wandel,

Gesamtkonzept, www.langenfeld.de

• Technologiezentrum Dortmund/ Innovative, technologieorientierte Unternehmen, www.tzdo.de

• Sporthochschule Köln/ gesund&mobil – „fit für 100“, www.ff100.de

• Bürgergenossenschaft „IB Innenstadt Billerbeck eG“/ Domkontor – ein Ladengeschäft mit hochwertigen, selbst gemachten Produkten aus der Region, www.domkontor-billerbeck.de

• Haus Stemwede gGmbH/ Zusammenschluss von regionalen Handwerksbetrieben, www.servicehausstemwede.de

• Sambia-AG der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule in Gladbeck/ Schulpartnerschaft mit Afrika (Hilfe zur Selbsthilfe), www.ingeborg-drewitz-gesamtschule.de

• Wuppertalbewegung e.V. – Nordbahntrasse/ Nordbahntrasse, http://nordbahntrasse.de

• Spitzencluster it’s OWL/ Technologie-Netzwerk Intelligente Tech-nische Systeme OstWestfalenLippe, www.its-owl.de

• Energie Scouts OWL/ Veranstaltungen und Workshops für

Auszubildende zur Energie- und Materialeffizienz, www.ostwestfalen.ihk.de/innovation-umwelt/energie/energie-scouts-owl/

• Ev. Gemeinde Witten/Herdecke/ Luthers Waschsalon, www.diakonie-mark-ruhr.de/soziale-dienste/luthers-waschsalon/ueber-uns/

• ArbeiterKind.de NRW/ Studierende der ersten Generation / Hochschulzugang bildungsferner Schichten, www.arbeiterkind.de

• Stadt Hattingen/ Zentrum für Bürgerschaftliches Engagement, www.hattingen.de/stadt_hattingen/Leben%20in%20Hattingen/Ehrenamt/ZBE/

• Samtweberviertel Krefeld/ Quartiersentwicklung mittels Leuchtturmprojekt, www.samtweberviertel.de

• Multikulturelles Forum e.V./ Integrationsarbeit,

www.multikultiforum.de

• PariSozial / Kreis Minden-Lübbecke/ DemenzNetz im Kreis

Minden-Lübbecke, www.demenznetz.info

• Universität Duisburg-Essen/ Chance hoch 2 – Programm für Bildungsaufsteiger/-innen, www.chancehoch2.de

• Science College Overbach/ Bildungsprogramm, Wissensvermittlung, Erfahrungsaustausch, www.science-college-overbach.de

• Stadt Dortmund/ Masterplanprozess Energiewende, www.masterplan-energiewende.dortmund.de

• Fröndenberger für Fröndenberger/ Unterstützung bei der Ge-sundheitsfürsorge, www.familienbuendnis-froendenberg.de

• Europa-Haus Bocholt/ Brutkasten für soziale Innovationen, www.europa-haus-bocholt.de

• Stadt Schwelm, Fachbereich Familie und Bildung/ Ehrenamtlicher Sozialdienst, www.schwelm.de/

• Gesundheits-Pädagogisches Zentrum und Therapiezentrum Schwelmer Modell GmbH/ Therapie Schwelmer Modell, www.schwelmer-modell.de

• Institut für Arbeit und Technik (Gelsenkirchen)/ Strukturwandel gestalten, www.iat.eu

• Geothermiezentrum Bochum/ Erdwärmenutzung, www.geothermie-zentrum.de

• Wirtschaftsförderung und IHK Dortmund/ CargoBike-Dortmund, http://www.logistik-dortmund.de/de/CargoBike-Dortmund/

• Universität Düsseldorf/ Deutsches Diabetes-Zentrum, http://ddz.uni-duesseldorf.de

• PACT Zollverein/ Arbeits-, Produktions- und Forschungsort, www.pact-zollverein.de

• Junior Uni Bergisches Land/ außerschulischer Lernort, www.junioruni-wuppertal.de

• Uniklinikum Aachen/ Telemedizinzentrum, www.ukaachen.de/kliniken-institute/telemedizinzentrum-aachen

• Wissenschaftsladen Bonn e.V./ Interaktion Zivilgesellschaft/Wissenschaft, gesellschaftliche Herausforderungen, www.wilabonn.de

• UtopiaStadt Wuppertal/ Bahnhof Mirke, www.utopiastadt.eu

Nach der Bekanntgabe der Preisträger findet in Düsseldorf am 1. Juni 2015 im Beisein der Ministerin und der beiden Minister bereits das erste Netzwerktreffen der bestehenden und der 31 neuen „Orte des Fort-schritts“ statt. Ab Juni wird jeder Ort durch die Minister persönlich ausgezeichnet.

Mehr Informationen unter: www.ortedesfortschritts.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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