Besuch bei „low-tec“

Das Thema Übergang von der Schule in den Beruf ist für Daniela Jansen nicht erst seit ihrer Tätigkeit als Landtagsabgeordnete ein Herzensanliegen. Deswegen sucht sie immer wieder den Kontakt zu Bildungs- und Beschäftigungsträgern, die sich mit Maßnahmen für berufliche Qualifikation, Potenzialanalysen und vielem mehr beschäftigen. In einem Gespräch mit dem Trägerverbund in Aachen tauschte sie sich über aktuelle Herausforderungen, Potentiale und Schwierigkeiten der Berufsorientierung mit den zuständigen VertreterInnen aus.
Die Maßnahmen für die vertiefte Berufsorientierung sind ein zusätzliches Programm zu den Regelangeboten von Schulen und der Agentur für Arbeit und werden von der Berufsberatung der Agentur für Arbeit in Aachen, sowie der Stadt Aachen finanziell gefördert und von fünf Partnern aus der freien und öffentlichen Jugendhilfe (In VIA Aachen e.V., Jugendberufshilfe der Stadt Aachen, low-tec gemeinnützige Arbeitsmarktförderungsgesellschaft Düren mbH, Sozialwerk Aachener Christen e.V. und Volkshochschule der Stadt Aachen) durchgeführt.

Die praktische Umsetzung umfasst 4 Module: Interessenerkundung, Berufsfelderkundung, Kompetenzfeststellung und Präsentationstraining. Ziel der Berufsorientierung ist es, Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, praktische Erfahrungen in berufsspezifischen Werkstätten zu machen und unter Anleitung ihre Neigungen zu erproben. Die frühzeitige Berufsorientierung richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler. Zum Abschluss der Berufsorientierung erhalten die Schüler und Schülerinnen ein Zertifikat mit Aussagen zu Ihren Neigungen und handwerklichen Fähigkeiten.
Die Durchführung findet im Trägerverbund statt. Daran beteiligt sind die Handwerkskammer Aachen, IN VIA Aachen e.V, die Jugendberufshilfe der Stadt Aachen, die low-tec gemeinnützige Arbeitsmarktförderungsgesellschaft Düren mbH und Sozialwerk Aachener Christen e.V.
Das so genannte Aachener Modell eines Trägerverbundes zur Berufsorientierung ist landesweit ein Vorzeigemodell: die StädteRegion Aachen konnte durch ihre Ausschreibung zur Vergabe dieser Massnahmen sehr nah an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler arbeiten, der Trägerverbund bietet theoretisch somit insgesamt 11 Berufsfelder, um sich auszuprobieren. Die Träger regten an, eine landesweite Transferkonferenz für alle Durchführenden dieser Maßnahmen zu organisieren, um sich über lokale Grenzen hinaus auszutauschen. Dieser Idee wird Daniela Jansen gern nachgehen.

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