POSITIV ZUSAMMEN LEBEN – Gemeinsam gegen Angst und Ausgrenzung

Presseerklärung der AIDS-Hilfe Aachen e.V. zum Welt-AIDS-Tag 2014
Das Motto des diesjährigen Welt-AIDS-Tages lautet:
„POSITIV ZUSAMMEN LEBEN – Gemeinsam gegen Angst und Ausgrenzung“

2014 findet der Welt-Aids-Tag zum 27. Mal statt. Seit 1988 wird er jährlich am 1. Dezember begangen. Mit zahlreichen spannenden Aktionen erinnern Regierungen, Organisationen und Vereine weltweit an diesem Tag an HIV und AIDS, und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit den von HIV betroffenen Menschen zu zeigen. Das Spektrum reicht von Informationsständen in der Innenstadt über Podiumsdiskussionen bis hin zu Spendenssammelaktionen.
Der Welt-Aids-Tag dient auch dazu, Verantwortliche in Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft – weltweit wie auch in Europa und Deutschland – daran zu erinnern, dass das HI-Virus noch längst nicht besiegt ist. Auch, damit überall die notwendigen Mittel bereitgestellt werden und sich Vorbeugung, Aufklärung, Behandlung und Hilfe für die Betroffenen an ihren Lebensrealitäten orientieren können.

Die Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und ihrer Partner zum Welt-Aids-Tag:
Was denkt Deutschland über HIV/AIDS? Kannst du positiv zusammen leben?

„Würdest Du jemanden mit HIV küssen? Klar, wenn er mein Typ ist“. Diese und fünf weitere Fragen bilden den Auftakt für die neue Kampagne zum Welt-AIDS-Tag 2014. Mit Blick auf die immer noch vorherrschende Diskriminierung von Menschen mit HIV spricht sie die Bevölkerung über verschiedene Plakatmotive direkt an: Was bedeutet HIV heute für Dich? Wie reagierst Du, wenn Du einen positiven Kollegen hast, zusammen mit jemandem in einer Wohngemeinschaft lebst, der infiziert ist, oder Dich in einen HIV-positiven Menschen verliebt hast?

Die Kampagne thematisiert auf diese Weise unbegründete Ängste vor einer HIV-Übertragung im Alltag. Eingängige Informationen sollen dabei helfen, diese Ängste hinter sich zu lassen, sie fördern so Respekt und Normalität im Umgang mit HIV-positiven Menschen.

Dank moderner Medikamente haben die meisten von ihnen eine fast normale Lebenserwartung. Sie können in jedem Beruf arbeiten und ihre Freizeit gestalten wie andere auch.

Man kann also heute mit HIV gut leben – aber nicht mit Diskriminierung, die leider noch immer vorkommt. Hinter dem Rücken der Betroffenen wird getuschelt, mancher Zahnarzt verweigert die Behandlung, in einigen Fällen ist sogar der Arbeitsplatz in Gefahr. Die Ursache für Diskriminierung sind neben Vorurteilen gegenüber Menschen mit HIV häufig unbegründete Ängste vor einer Ansteckung. Dabei wissen eigentlich alle, dass man sich bei alltäglichen Kontakten nicht mit HIV anstecken kann. Darum fragt unsere Kampagne: Was würdest du tun?

Ziel dieser europaweit einzigartigen nationalen Kampagne ist es, Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit HIV in unserer Gesellschaft abzubauen. Die Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wird in Partnerschaft mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG), der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) und der Deutschen AIDS-Stiftung (DAS) umgesetzt.

Weitere Informationen und Materialien zur Kampagne finden sich auf:
www.welt-aids-tag.de

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