Daniela Jansen unterstützt WABe-Konzept einer Alemannia-Fankneipe im Tivoli

Die Aachener Landtagsabgeordnete Daniela Jansen unterstützt die Idee der WABe die Räumlichkeiten des „Klömpchenklubs“ am Tivoli mit einem Qualifizierungsprojekt zu kombinieren und somit einen weiteren Betrieb der Fankneipe zu gewährleisten.
„Die Chance, hier zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, muss man einfach nutzen. Langzeitarbeitslosen eine Möglichkeit der Beschäftigung zu geben und die leider allzu oft brachliegende Tivoli-Kneipe wiederzubeleben, halte ich jeweils für sinnvoll und wünschenswert. Bei der WABe ist ausreichend Knowhow im Bereich der Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen vorhanden. Mit Geschäftsführer Alois Poquett der zugleich Geschäftsführer des Integrationsunternehmens VIA Integration gGmbH ist, ist zudem auch ausreichend Knowhow im gastronomischen Bereich vorhanden.  Wenn dort ein solches Konzept angepackt wird, dann funktioniert das auch.“ ist sich die Arbeitsmarktpolitikerin sicher.
Die WABe, in der Region Aachen unter anderem durch die Sozialkaufhäuser bekannt, war sowohl auf die Stadt Aachen als künftigen Eigentümer und Betreiber der Stadionimmobilie als auch auf den Aufsichtsrat des Vereins zugegangen, um dafür zu werben, die Kneipe zukünftig betreiben zu dürfen.  Bei Pacht durch die WABe könnte dann auch außerhalb von Heimspielzeiten der gastronomische Betrieb wieder aufgenommen werden, was zum einen den wirtschaftlichen Betrieb sicherstellen würde und zum anderen eine zusätzliche Belebung des Alemannia-Umfeldes bedeuten würde.
Von Seiten des Aussichtsrates scheint man nicht abgeneigt zu sein, auch weil dann ein Erhalt des benachbarten und für den Verein wichtigen Alemannia-Shops wahrscheinlicher werden würde.
Die Pläne der Stadt Aachen indes scheinen andere zu sein. An der ursprünglichen Idee, die bislang gastronomisch genutzten Räume zu endwidmen, um Platz für ein Fitness-Studio zu machen, wird seitens der Verwaltung weiter festgehalten.
„Mir ist schleierhaft, wie es von Vorteil sein soll, ein Fitness-Studio als Mieter zu gewinnen, wenn man dafür zunächst massiv in die Räumlichkeiten investieren muss, während ein anderer Mietinteressent praktisch sofort einziehen könnte.
Wenn dieser Interessent dann auch noch ein förderfähiges Projekt, dass bis zu 20 Menschen eine berufliche Perspektive bieten könnte, mitbringt, ist mein Verständnis für die weiter ablehnende Haltung der Stadt allerding gänzlich aufgebraucht. Und das sage ich nicht nur als Arbeitsmarktpolitikerin, sondern in erster Linie als Aachenerin.
Zudem bin auch ich der Meinung, dass es dem Tivoli und dem gesamten Alemannia-Umfeld gut tun würde, auch außerhalb von Heimspielen einen solchen zentralen Anziehungspunkt zu haben. So geht es auch darum, einen Treffpunkt, den Alemannia-Fans und -Freunde spätestens im Falle des sportlichen Erfolges sicher noch stärker frequentieren würden, zu erhalten, um ihn nicht in ein paar Jahren mit erneuten Investitionen schaffen zu müssen.“

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