Besuch in der Justizvollzugsanstalt Aachen

Als Vorbereitung auf die Anhörung zur Regelung des Strafvollzugsgesetzes besuchte Daniela Jansen die heimische JVA in Aachen. Die Leiterin der JVA, Reina Blikslager, gab einen kurzen Einblick in die theoretischen Grundlagen der Arbeit, die durch verschiedene Gesetze bestimmt werden. Bei dem anschließenden Rundgang hatte die Abgeordnete die Möglichkeit, sich ein Bild vom praktischen Alltag der Gefangenen und Justizvollzugsbediensteten zu machen. So gewann sie einen Einblick in die Abteilung für Sicherheitsverwahrte sowie in die Besuchsräume. Der Kontakt zwischen Inhaftierten und ihren Familien ist enorm wichtig, so Frau Blikslager.

Ebenfalls wichtig für die gewünschte Re-Integration in die Gesellschaft: die Möglichkeiten der Inhaftierten durch Arbeitstherapie, Sport und die Arbeit in den Eigenbetrieben, wieder Fuß zu fassen und einen geregelten Tagesablauf hinzubekommen. Die in der JVA hergestellten Produkte können unter www.knastladen.de bestellt werden. Auch mit den Beamten und angestellten Werkmeistern konnte Daniela Jansen sprechen und sich im Überwachungsraum das Kennzeichen ihres eigenen PKW auf dem Besucherparkplatz heranzoomen.

„Die Strafe für die Inhaftierten sind nicht schlechte Haftbedingungen, sondern der Entzug der Freiheit“, so Frau Blikslager.  Bei der JVA Aachen handelt es sich um eine geschlossene Abteilung mit ca. 800 Haftplätzen.

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