Treffen mit Beschäftigungsverband „Pro Arbeit“

Der Dachverband für Bildung, Qualifizierung und Beschäftigung „Pro Arbeit“ der Städteregion Aachen veröffentlichte im Frühjahr einen Aufruf.
Anlass dazu war die Kritik der  gemeinnützigen Qualifizierungs-, Bildungs- und Beschäftigungsträger in der Region bei der Vergabe von Aufträgen und der Teilnahme an Ausschreibungen. Daniela Jansen folgte der Einladung des Dachverbandes und setzte sich mit dem SPD- Städteregionsfraktionsvorsitzenden Martin Peters und Bundestagskandidaten Detlef Loosz mit dem Vorstand von „Pro Arbeit“ zusammen.

Unter den Vertretern des Dachverbandes waren unter anderem der Caritas Geschäftsführer Bernhard Verholen, Vorsitzender von „Pro Arbeit“ Peter Brendel und sein Stellvertreter Leo Jansen, Gert Mertens vom Bistum Aachen und Renate Weidner, Diakonie. Diskutiert wurde über die Bedingungen und Zusammenarbeit der regionalen Träger mit den Jobcentern, welche für die Vergabe von Aufträgen an die Trägergesellschaften verantwortlich sind.

Kritisiert wurde im Aufruf hauptsächlich die Vorgehensweise der Jobcenter bei der Vergabe von Aufträgen. Durch staatliche Kürzungen der Mittel würden die Rahmenbedingungen der vorhandenen Infrastrukturen immer weiter verschlechtert werden. Im Gespräch konkretisierte sich zudem, dass die Kommunikation zwischen den Vergabestellen und den Trägern nicht immer auf Augenhöhe geschehen war. Somit forderte der Vorstand von „Pro Aachen“ eine stärkere Berücksichtigung von regionalen Faktoren, der lokalen Anbindung der Auftragnehmer u.a.

Nach einem konstruktiven Gespräch, konnten die Gesprächspartner ein umfangreiches Bild von der gegenwärtigen Situation der Qualifikationszentren in der Städteregion ausarbeiten. In Zusammenarbeit mit der Politik soll in Zukunft auf vielen Ebenen miteinander gesprochen werden.

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