Lebenssituation und Belastung von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen

Der Ausschuss für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation beschäftigte sich in seiner Juni-Sitzung eingehender mit der Lebenssituation von Frauen mit Behinderungen.
In einem Vortrag zum Tagesordnungspunkt referierte Prof. Dr. Julia Zinsmeister von der Fachhochschule Köln. Als Professorin für Zivil- und Sozialrecht an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Köln war sie an der vom Bundesfamilienministerium geförderten Studie „Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Deutschland“ beteiligt.
Dabei handelt es sich um die weltweit erste Studie, bei der Frauen mit Behinderungen repräsentativ befragt unterschiedlichste Zielgruppen erreicht wurden.
Ziel der Studie war es, bestehende Wissenslücken über das Ausmaß von Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu schließen und eine solide empirische Basis für gezielte Maßnahmen und Strategien gegen Gewalt und Diskriminierung von Frauen mit Behinderungen zu schaffen.

Der Ausschuss verfolgte im Vortrag der Refenrentin die zum Teil überraschend erschreckenden Ergebnisse der Studie und sprach sich einhellig dafür aus, dass Thema im Ausschuss weiter zu beleuchten.

Zur Kurzfassung der Studie des Bundesfamilienministeriums

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