Besuch des Frauennetzwerkes Aachen im Landtag

Am Rande der Klausurtagung des SPD-Landtags-Fraktionsarbeitskreises Frauen, Gleichstellung  und Emanzipation überreichte eine kleine Abordnung des Frauennetzwerkes Aachen der Aachener Landtagsabgeordneten und Frauenausschussvorsitzenden Daniela Jansen einen offenen Brief zur Abstimmung im Bundestag zur Einführung einer Frauenquote.

V.l.n.r Marion Moss, Claudine Schultz, Silke Tamm-Kanj, Renate Wallraff. Eva Steininger-Bludau MdL, Daniela Jansen MdL, Gerda Kieninger MdL

 
Der Inhalt: der Aufruf und die Bitte an alle Abgeordneten, mit zu verantworten, „dass Deutschland am 18. April endlich auch Vorreiter wird im Sinne einer geschlechtergerechten Gesellschaft.
Unsere Gesellschaft braucht diese Weichenstellung, sonst wird die „gläserne Decke“ in Deutschland nie überwunden, sonst werden unsere gut qualifizierten Frauen noch weniger Kinder bekommen, sonst wird Deutschland irgendwann das Potential an qualifizierten Führungskräften ausgehen“, so Silke Tamm-Kanj als Mitunterzeichnerin.

„Seit 2009 gewinnen wir mit erfolgreicher Überzeugungsarbeit, durch Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit nicht nur viele hochrangige Prominente aus unserer Region und NRW für die Einführung einer Quote nach dem norwegischen Modell (Nürnberger Resolution), sondern auch Studierende, Fußballerinnen und Menschen aller Schichten“, ergänzt Claudine Schultz.
Daniela Jansen und Gerda Kieninger als frauenpolitische Sprecherin der SPD- Fraktion begrüßten den Brief und äußerten ihr Unverständnis, dass ein Anliegen,das eigentlich mehrheitsfähig ist, dennoch heute im Bundestag gescheitert ist. Sie sagten zu, sich weiterhin auf Landesebene dafür einzusetzen, die Gleichstellungspolitischen Ziele der Landesregierung umzusetzen – hierzu zählt unter anderem die Novellierung des Landesgleichstellungsgsetzes.

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