Ministerin Steffens: Flyer „Weibliche Genitalverstümmelung“ als Hilfestellung für Gesundheitswesen

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:
Nach wie vor gibt es Unsicherheiten und Unkenntnis im Zusammenhang mit weiblicher Genitalverstümmelung (Female Genitale Mutilation – FGM) im Gesundheitswesen.

Im Sinne der Prävention, Aufklärung und effizienter Hilfestellung hat das NRW-Gesundheitsministerium nun einen Flyer in Zusammenarbeit mit den Ärztekammern und den Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe, dem Berufsverband der Frauen-, Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte sowie dem Landesverband der Hebammen NRW zum Thema entwickelt. Er richtet sich an die im Gesundheitswesen tätigen Berufsgruppen, die mit betroffenen Mädchen und Frauen in Kontakt kommen und ist ab sofort erhältlich.

„Weibliche Genitalverstümmelung ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine schwere Menschenrechtsverletzung, an deren körperlichen und seelischen Folgen betroffene Mädchen und Frauen lebenslang leiden. In NRW leben nach Schätzungen von Expertinnen und Experten 6000 von FGM betroffene Mädchen und Frauen. Sie benötigen professionelle Hilfe“, erklärte Gesundheits- und Emanzipationsministerin Barbara Steffens anlässlich der heutigen Veröffentlichung.

Der Flyer „Genitale Beschneidung / Verstümmelung (FGM) bei Mädchen und Frauen“ kann im Internet unter www.mgepa.nrw.de/ministerium/service unter „Publikationen“ kostenlos bestellt und heruntergeladen werden.

Hintergrundinformation:
Beratungsstelle stop-mutilation
www.stop-mutilation.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.