„Keine Ausgrenzung der Betroffenen“

Zum Welt-Aids-Tag erklärt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Michael Scheffler:
„In der Öffentlichkeit ist das Bewusstsein für HIV bzw. Aids stark zurückgegangen. Angesichts der Gefahren, die diese Krankheit verursacht, das ist alarmierend. Es darf keine Ausgrenzung der Betroffenen geben.

Für Menschen mit HIV muss die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, auch am Erwerbsleben, sichergestellt werden. Vorurteile müssen durch gezielte Aufklärung abgebaut werden.

Laut Robert-Koch-Institut leben derzeit in Deutschland ca. 78.000 Menschen mit HIV und Aids, 2012 haben sich schätzungsweise 3.400 Menschen neu infiziert.

Der Welt-Aids-Tag soll dazu dienen, das gesellschaftliche Bewusstsein für die Krankheit zu schärfen und Solidarität mit den Betroffenen und ihren Angehörigen zu zeigen. Gleichzeitig sollte er aber auch Verantwortliche in der Politik, Wirtschaft und den Medien ermutigen, engagiert gegen die Ausbreitung von HIV / Aids vorzugehen und den Betroffenen zu helfen.

Heute engagieren sich viele tausend Menschen ehrenamtlich in Selbsthilfegruppen, Hospizen und Aids-Hilfen, um infizierten Menschen und ihren Angehören zu helfen. Ihnen gilt an diesem Tag unser Dank! Auch das Land NRW leistet mit 4,5 Millionen Euro für die Aidshilfe und –prävention einen großen Beitrag zur Bekämpfung der Krankheit.“

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