Schultheis und Jansen: 222.602 Euro für Frühe Hilfen in der Stadt Aachen

Als guten und wichtigen Impuls bezeichneten die beiden Aachener SPD-Landtagsabgeordneten Karl Schultheis und Daniela Jansen das Ergebnis der Verhandlungen zwischen Bund und Ländern zur Umsetzung des neuen Bundeskinderschutzgesetzes. Dieses Ergebnis stelle eine grundständige Unterstützung der präventiven Politik der nordrhein-westfälischen Landesregierung dar und müsse auch vor Ort in den Jugendamtsbezirken ihren Niederschlag finden.

Bei Verabschiedung des Bundeskinderschutzgesetzes konnten die Länder eine dauerhafte finanzielle Unterstützung des Bundes für Kinderschutz und Frühe Hilfen vor Ort durchsetzen. Aus diesen Mitteln stellt das Land schon in den Jahren 2012 und 2013 für das Jugendamt der Stadt Aachen einen Rahmen in Höhe von 222.602 Euro bereit. Das Geld kann für den Aufbau von Netzwerken für Frühe Hilfen, für Familienhebammen und vergleichbare Berufe im Gesundheitswesen sowie für Ehrenamtsstrukturen im Kontext früher Hilfen beantragt werden.

„Damit können wir junge Eltern an die vielfältigen Hilfs- und Beratungsangebote unserer Stadt heranführen und bereits sehr frühzeitig Vertrauen zu den zuständigen Stellen
aufbauen“, führt Schultheis weiter aus.

„Bei der Verteilung der Mittel setzen wir klare Prioritäten: zuerst die Jüngsten und zuerst diejenigen, bei denen der Bedarf am größten ist“, ergänzt seine Kollegin Daniela Jansen.

Insgesamt entfallen auf Nordrhein-Westfalen 2012 ca. 6 Mio. Euro, in 2013 sind es 9 Mio. Euro und dann 10,3 Mio. Euro dauerhaft ab 2014. Im Land werden die Mittel danach verteilt, wie viele Kinder unter drei Jahren im SGB-II-Bezug leben. Damit wird gewährleistet, dass in denjenigen Kommunen mit dem größten Bedarf auch die meisten Mittel landen.

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