SPD-Landtagsfraktion wünscht ein frohes Ramadan-Fest – Religiöse Gleichberechtigung in NRW kommt voran.

Anlässlich des am Sonntag beginnenden Ramadan-Festes, mit dem das Ende des islamischen Fastenmonats begangen wird, erklärt Bernhard von Grünberg, integrationspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:
„Es ist uns wichtig, dass alle Menschen in NRW ihren Glauben gleichberechtigt leben können. Ein bedeutender Schritt dazu ist uns mit der Einführung des islamischen Religionsunterrichts zum neuen Schuljahr gelungen. NRW nimmt hier eine bundes-weite Vorreiterrolle ein. Möglich war dies nur, weil wir mit den muslimischen Verbänden seit langem in intensivem Meinungsaustausch stehen.“

An diesen Dialog werde man auch anknüpfen, um andere Schwierigkeiten bei der muslimischen Religionsausübung möglichst einvernehmlich auszuräumen. Dazu zählten etwa der Umgang mit islamischen Bestattungsrituale, Feiertagen oder dem Bau von Moscheen. „Gerade die Erfahrungen mit dem Neubau von Moscheen zeigen“, so von Grünberg, „dass mit einem offenen Dialog große Fortschritte auf dem Weg zu einer gleichberechtigten Religionsausübung zu erreichen sind.“ Er freue sich daher besonders, dass zum nächsten Ramadan-Fest, die große Moschee in Köln-Ehrenfeld bereits eröffnet sein wird.

Von Grünberg: „Das Ramadan-Fest, das traditionell mit Familie, Freunden und Nachbarn begangen wird, ist von besonderer Herzlichkeit geprägt und eine Bereicherung für NRW. Allen Musliminnen und Muslimen wünsche ich im Namen der SPD-Landtagsfraktion frohe Festtage.“

Diesen Wünschen möchte sich Daniela Jansen gerne anschließen und wird sie heute Abend beim IFTAR-Essen im Haus der StädteRegion auch selber ausrichten.

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