Unterwegs mit Wissenschaftsministerin Svenja Schulze

Trotz ihres vollen Terminkalenders hat sich NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze die Zeit genommen, in die Region Aachen zu kommen.Sie wollte vor Ort einen Blick auf die Hochschule als Sozialraum werfen.

Da der Wohnraum in Aachen immer knapper wird, ist damit auch das Thema studentisches Wohnen verknüpft. Besonders zum Semesterbeginn haben Studierende in der gesamten Region zunehmend große Schwierigkeiten, eine Bleibe zu finden.

Bei einem gemeinsamen Gespräch mit Karl Schultheis berichteten uns Studierende im Café des Super-C über ihre Erfahrungen auf dem Mietmarkt.
In der Vergangenheit konnten immer noch kreative Lösungen gefunden werden, versicherte Dirk Reitz vom Studierendenwerk. Für die Zukunft sei er aufgrund der Aufstockung des Etats seitens des Landes zuversichtlich, das Problem besser in den Griff zu bekommen.

Auf der letzten Station ging es um das Thema der Vereinbarkeit von Familie und Studium. Die RWTH Kindertagesstätte Königshügel weist für Studierende mit Kind ein gutes Angebot auch in der Randzeitenbetreuung auf: „Wir erproben hier aktuell ein flexibles Modell, bei dem wir Eltern eine Betreuung zwischen 14 und 20 Uhr anbieten“, sagte Leiter Wolfgang Dachtera. Überbrückungsbetreuung sei besonders in der Hochschule wichtig, bestätigte auch Anja Eckardt, Leiterin des Familienservice Gleichstellungsbüro.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal bekräftigen, dass wir Systeme brauchen, die sich an der Realität anpassen und übergreifende Konzepte, die auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen und gleichzeitig auch den Erzieherinnen den Freiraum geben, ihre Arbeit zufrieden auszuführen.

Dafür werde ich mich gerne zusammen mit Wissenschaftsministerin Svenja Schulze im Landtag stark machen.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.