Offener Brief an Ministerin Kristina Schröder

Auch ich unterstütze den Offenen Brief an Ministerin Kristina Schröder wegen ihres Buches

Machen auch Sie mit und unterzeichnen Sie die offenen Brief, um ein Zeichen zu setzen und Frau Schöder klar zu machen, dass wir sie und ihre Aussagen so ablehnen wie sie „das Diktat der Rollenbilder“!

Wer solche Positionen – wie Frau Schröder in ihrem Buch – vertritt, ist nichtmeineministerin.de/

Anlässlich der Veröffentlichung und Vorstellung des Buches von Kristina Schröder „Danke, emanzipiert sind wir selber! Abschied vom Diktat der Rollenbilder“ erklärt die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Caren Marks:

„So sieht die gesellschaftliche Realität einer Ministerin aus. Ihre verbalen Einlassungen über die persönliche Sicht der Dinge sind entlarvend. Und sie sind zugleich erschreckend für eine Frau in einem öffentlich wichtigen Amt mit einem politischen Auftrag.

Aber die Frauen in Deutschland brauchen keine Ministerin, die ihren Auftrag nicht wahrnimmt.
Was Frauen und Männer brauchen ist Wahlfreiheit für die eigene Lebensgestaltung. Denn damit sie überhaupt ihren individuellen Lebensentwurf auch verwirklichen können, bedarf es entsprechender Rahmenbedingungen und bestimmter Strukturen. Dazu gehören gute Arbeitsplätze, ein gesetzlicher Mindestlohn, gleicher Lohn für Männer und Frauen, eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Führungspositionen, ein ausreichendes Angebot an qualitativen Kinderbetreuungsplätzen, ein gerechtes Steuersystems und vieles mehr.

Es bedarf also eines zielgerichteten politischen Handelns und Gestaltens durch die Ministerin. Aber sie handelt gerade nicht, verlagert alles in die Privatheit, in die persönliche Lebensgestaltung. Sie verhindert politischen Fortschritt in der Gleichstellung, z.B. bei der Quote und der Entgeltgleichheit und setzt sich für ein Betreuungsgeld ein. Fachliche Kritik ficht sie nicht an.

Danke, aber davon haben wir Frauen endgültig genug.Es wird höchste Zeit, dass wieder eine gute aktive Gleichstellungspolitik stattfindet.“

Quelle:http://www.spdfraktion.de


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