Meine Ziele im Bereich Schule, Bildung und Ausbildung

Nicht nur als junge Mutter weiß ich: Bildung und Wissen sind die Schlüsselressourcen unserer Gesellschaft im 21. Jahrhundert.
Sie dienen nicht nur der Existenzsicherung, sondern stellen die Voraussetzung für Lebens- und Berufschancen sowie die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in der heutigen Informations- und Wissensgesellschaft dar.

Bildungspolitik geht uns also alle an!
In den letzten Jahren hat sich in der Gesellschaft die Einstellung zum Thema Bildung verändert. Sei es KiBiz, PISA-Schock, Schulpolitik oder der Fachkräftemangel: Bildungsfragen sind stets präsent!
Im Gegensatz zu anderen Ressourcen ist Bildung kein knappes Gut, mit dem man besonders sparsam umgehen muss, sondern eines, das man ohne Einschränkung verteilen kann.
Für eine Teilhabe in allen Bereichen unserer Gesellschaft sind Grundkompetenzen nötig, die sich durch eine umfassende Bildung erschließen.
Der Nutzen einer guten und nachhaltigen Bildungspolitik für jede/-n Einzelne(n) ist aber nur ein Aspekt. Bildungsarmut birgt soziale Risiken für unsere Gesellschaft. Sogenannte „sozialpolitische Aktivierungsprogramme“ setzen ein bestimmtes Maß an Bildung voraus und können deswegen nicht von einer präventiven Sozialpolitik getrennt werden. Dies stellt auch einen Ansatz dar, den ich gerne intensiver auf Landesebene vertiefen würde.

Kein Kind darf zurückgelassen werden
Bildungsgerechtigkeit muss von Anfang an die Startchancen aller Kinder, unabhängig von ihrer Herkunft und den sozialen Milieus, in denen sie aufwachsen, gewährleisten. Schon in den ersten Jahren wird das Fundament einer Bildungsbiographie gelegt, die erfolgreich und nachhaltig ist. Des Weiteren sind eine ein Einzelnen wertschätzende Schulkultur, ein garantiert leistungsfähiges Ausbildungssystem und ein sozialgerechtes Hochschulsystem wichtig für den Bildungserfolg. Aber auch unter der Zielvorgabe „Lebenslanges Lernen“ sollten Erwachsenen- und Weiterbildung garantiert für alle, gleich welchem Alter oder welcher Herkunft, zugänglich sein.

Ausreichende finanzielle Mittel für Bildung
Nicht nur ich, sondern auch die gesamte SPD räumt mit einem Beschluss ihres Präsidiums vom Juni 2010 der Bildungspolitik höchste Priorität ein und fordert deswegen für dieses Ziel eine gesicherte finanzielle Ausstattung des Bundes, der Länder und der Kommunen. Dies ist Voraussetzung für eine gut vernetzte Bildungsinfrastruktur, die leistungsfähig und sozial gerecht ist. So möchte auch eine rot-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen mit der Bereitstellung besonders hoher Finanzmittel für den Bildungsbereich (1,1 Milliarden Euro jährlich) einen Paradigmenwechsel einleiten. Wichtig ist dabei der Aspekt der „Vorsorge statt Nachsorge“. Auch hierfür gilt es sich mit Motivation und Kenntnis der Sachlage einzusetzen!

Konkret fordere ich:

  • Ausweitung der U3-Betreung
  • Beitragsfreies Kita-Jahr
  • Familienfreundlicher Ganztag
  • Wohnortnahe Grundschulen
  • Ausbau von Gesamtschulen
  • Förderung der Schulsozialarbeit
  • Optimierung von G8
  • Beteiligung von SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern
  • Verbesserung des Übergangs Schule – Studium – Beruf

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