„Gute Arbeit – faire Löhne!“

Auszug aus einem Interview der SPD-Wahlkampfzeitung mit Daniela Jansen, damals noch SPD-Kandidatin für den Wahlkreis Aachen-Süd, inzwischen Landtagsabgeordnete für eben diesen Wahlkreis

SPD-Redaktion: Daniela, eines deiner Kernthemen ist die Arbeitspolitik. Warum?

Daniela Jansen:Ich arbeite als Projektmanagerin bei der Regionalagentur Aachen für die Arbeitspolitik des Landes NRW. Die Arbeitswelt verändert sich stetig: Veränderungen können für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer positiv sein, z.B. ein Mehr an Qualifikation und Verantwortung. Das muss sich auch in der Erhöhung der Löhne und Gehälter widerspiegeln. Ich sage: Gute Arbeit – faire Löhne!

Redaktion: Die Arbeitswelt verändert sich ständig, auch zu Ungunsten der Beschäftigten…

DJ: Das stimmt, ungünstige Arbeitszeiten, die sich nicht mit der Familie vereinbaren lassen,  neue Einsatzorte oder die Beschränkung auf Routine-Tätigkeiten müssen mit den Beschäftigten verhandelt werden! Jede Frau und jeder Mann muss von einer Vollzeit-Arbeit leben können. Auch in Aachen müssen viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer trotz eines acht Stunden Jobs Sozialleistungen beantragen, weil es immer noch Branchen gibt, die deutlich unter dem allgemeinen Mindestlohn vergüten.

Redaktion: Auch das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist Dir sehr vertraut.

DJ: Ja, ich durchlebe das gerade – ein Themenfeld mit vielen Facetten. Es gibt Eltern, die im Schichtdienst arbeiten und viele Mütter und einige Väter, die alleinerziehend Familie und Beruf managen müssen.
Ein großes Problem, das alle Eltern mit kleinen Kindern betrifft, sind Notsituationen: Wenn ein Kind plötzlich erkrankt oder man selbst, wenn sich berufliche Termine verschieben. Hier brauchen wir flexiblere Betreuungsangebote, die Eltern unterstützen und die Bedürfnisse der Kinder optimal berücksichtigen.  Dies sage ich auch mit dem Blick auf das Campus-Projekt, das voraussichtlich viele junge Familien nach Aachen holt.

Danke für das Gespräch!

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